| Oben und unten - und ganz unten - Teil 1 |
Oben und unten - und ganz unten - Teil 1An manche Dinge hat man sich so sehr gewöhnt, dass man im Traum nicht dran denkt, sie und sei es nur des Spaßes halber oder der philosophischen Spielerei wegen in Frage zu stellen. Ein Beispiel: Josef Fischer war früher einmal Taxifahrer und Steineschmeißer, später Bundesaußenminister, heute Professor in den USA. Ein Mann, der es von schräg rechts oben bis halblinks 3/4 vorn geschafft hat. Dergleichen behauptet niemand. Vertrauter ist da schon: einer, der es von ganz unten nach ganz oben geschafft hat. Einer, der die sprichwörtliche Karriere vom Tellerwäscher zum Millionär gemacht hat. Im Sport findet man es eine besondere Leistung, wenn einer schon am Boden lag und am Ende doch obenauf ist. Oben und unten sind also klar (vor-)definiert: unten = mies, oben = klasse. Im materiellen, physikalischen, körperlichen Bereich sehen wir das eben so. Analoges findet man in spirituellen Systemen wie Religionen. Mit dem kleinen Unterschied, dass neben dem Unten und dem Oben der materiellen Welt dort noch eine Art Untergeschoss existiert, das sich noch tiefer als das Unten befindet. Im spirituellen System der Griechen haben die Machogötter die entsprechenden Reiche unter sich verteilt: Zeus bekam Himmel und Erde, Poseidon die Meere und für Hades blieb ... die Unterwelt. 
Letztes Update: 29-06-2009 12:39
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Der PilgerPilger stammt vom lateinischen Wort peregrinus ab, was Fremdling bedeutet. Wortwörtlich ist der Pilger einer, der per agrum, also „über Land“ kommt, wobei mit ager nicht unser Acker, eben bebautes Feld gemeint ist, sondern das besessene, zur Gesellschaft gehörige Land. Insofern scheint Fremdling eine angemessene Übersetzung des Begriffes.
Der Pilger gehört zu den Archetypen des Lebenswegs, also zu den archetypischen Stadien, die ein jeder gewollt oder ungewollt durchläuft. Für viele Gläubige gehört eine Pilgerschaft obligatorisch zur Ausübung ihrer Religion. Für uns geht es hier jedoch nicht um Religion, sondern ein bestimmtes Lebensstadium, durch das wir im Leben wiederholt hindurch müssen. - Und für das es natürlich helfende Blütenessenzen gibt. 
Letztes Update: 01-06-2009 06:34
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Kiefer - Pinus sylvestrisDie Kiefer ist ja unter dem Namen Pine eine gut bekannte Blütenessenz, die von Edward Bach selbst entdeckt wurde. Sie ist eine vielseitig verwendbare Pflanze. Um ein vollständiges Bild der Wirkung ihrer Essenz zu erhalten, lohnt sich auch ein Blick auf das, was sie uns neben der Essenz zu bieten hat.  
Die Kiefer ist ein sehr anspruchsloser, bescheidener Baum, der sich auch in extremen Verhältnissen zurecht findet. Sie wächst auf Sand- ebenso wie auf Felsboden und war von daher prädestiniert, als Pionierpflanze nach der letzten Eiszeit den Urwald Mitteleuropas zu bilden. Sie ist sehr anpassungsfähig und flexibel, verwendet den Wind zur Bestäubung und Verbreitung der eigenen Art.
Letztes Update: 07-05-2009 08:56
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Sonnenblumen PollenVor wenigen Jahren gelang es mir mehr oder weniger ungeplant, eine solche Essenz mit der Hilfe von Sonnenblumen herzustellen. Die Pflanzen hatten sich selbst ausgesät und waren um einiges größer als diejenigen, die ich selbst gesät hatte. Frage mich niemand, woher die Samen kamen... Am Ende maßen sie über 3,50m in der Höhe, besaßen jeweils eine Vielzahl von Blütenköpfen und waren eine einzige Pracht. Und sie saßen so übervoll mit Pollen, dass es nur so rieselte. Es war zu verlockend, nach fünf Jahren mal wieder eine Pollenessenz zu machen. 
Letztes Update: 18-05-2009 13:01
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| Körper und Seele eine Freude machen |
Körper und Seele eine Freude machenBadespass mit BlütenessenzenWir leben ja in einer Medizinkultur des Schluckens und Spritzens, Gesundheit kommt durch in Pillenform gepresste Chemikalien und in Muskelfleisch gestochene Nadeln - keineswegs durch Singen oder Tanzen oder andere absonderliche Aktivitäten. Das wusste auch schon Edward Bach. Er wusste, dass man sich die Heilkraft von Bäumen und Blumen auf verschiedenste Weisen zu Nutze machen kann. Doch er wählte die Form der Einnahmetropfen, sicher um die Hemmschwelle bei der Begegnung mit einer neuen Heilmethode so niedrig wie möglich zu halten. Zu Zeiten der unsäglichen Verschreibungspflicht für Bachblüten in Deutschland schickte ich, sofern Jahreszeit und Wetter es zuliessen, Patienten gerne mal in die Natur den ihnen wichtigen Pflanzen einen Besuch abstatten. Wer ein wenig von Meditation verstand, bekam den Auftrag zu meditieren, anderen fiel der Zugang leichter durch malen oder zeichnen der Pflanze, trocknen und pressen oder auch fotografieren und das Bild anschliessend an einem für einen selbst bedeutsamen Platz anzubringen. Die Wirkung ist der eines frischen Strauss Blumen in einem Krankenzimmer im Winter ganz ähnlich: es ist die Aussicht auf Besserung, auf Hoffnung und neue Energie.
Inzwischen jedoch haben wir wahrscheinlich so jede nur denkbare Anwendungsform ausprobiert, und eine jede hat ihre besondere Wirkung. Streitbare Gruppen profitieren von Kooperations fördernden Essenzen in der Duftlampe, Chiropraktiker schätzen die entspannende Wirkung einer Blüte auf die Wirbelsäule, Blumenfreunde fügen ein paar Tropfen Essenz dem Inhalt der Sprühflasche zu, mit deren Hilfe sie die Luftfeuchtigkeit rund um ihre Schätze aufrecht erhalten, ein mit Blütenessenz beträufeltes Stück Brot half schon einem Lämmchen auf die Welt. Der Möglichkeiten sind unendliche, wie Sie sehen.
 Eine meiner liebsten ist das Vollbad. Letztes Update: 25-04-2009 06:42
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