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Sorry, sorry, sorry...

... ich kann wirklich nichts dafür, dass letzte Nacht meine Email blueten-at-essenzen.net von Kriminellen missbraucht wurde, um Menschen in aller Welt mit was weiss ich für einem Werbemüll (=Spam) zu belästigen. Innerhalb weniger Stunden wurde eine unbekannte Anzahl Emails mit meinem Absender verschickt - allein die Zahl der zurückkommenden (von den Servern weltweit abgelehnten) Emails betrug innerhalb kürzester Zeit schon mehr als 10.000, so dass davon nicht nur mein eigener Mailserver in die Knie ging und abgeschaltet werden musste, sondern überdies zu befürchten ist, dass eine Vielzahl davon die Adressaten tatsächlich erreicht hat.

Wikipedia schreibt folgendes darüber:

Mail-Spoofing nennt man verschiedene Täuschungsversuche (Spoofing) bei E-Mails zum Vortäuschen anderer Identitäten.

Auf einfachem Weg kann der Absender für sich selbst eine E-Mail-Adresse angeben, die entweder nicht ihm gehört oder nicht existiert. Für den Empfänger sieht es auf den ersten Blick so aus, als sei dies die richtige Absenderadresse.

Dies ist möglich, da im SMTP die Absenderadresse nicht geprüft wird.

Hinweise auf eine Fälschung dieser Absenderadresse kann man über den verwendeten SMTP-Server bekommen. Sendet ein Benutzer zum Beispiel als Vorname.Nachname(at)gmx.de und verwendet keinen GMX-SMTP-Server, sondern einen unbekannten, so könnte diese E-Mail möglicherweise gefälscht sein.

Fälschungen können im Header Bereich der Emails identifiziert werden. Sollten Sie eine solche Mail erhalten haben, offenbart sich der Betrugsversuch im Header. Leider gibt es bis heute keine Methode, dagegen vorzugehen. Das Fälschen von Emailabsendern ist ein Kinderspiel und wird gerne von verbrechern benutzt, um eine seriöse Absenderadresse vorzutäuschen - die anschliessend von vielen als nicht seriös angesehen wird.

Ich bedauere das zutiefst und hoffe, dass Sie mich nicht auf die schwarze Liste setzen.

Geschrieben von Dirk Albrodt Erstellt am Freitag, 12. September 2008 13:32