Wer ist online?

Aktuell sind 70 Gäste und keine Mitglieder online

Suche

Interaktiv

Neue Kommentare

  • dalbrodt schrieb weiter
    Flower Energy Mamboya Sonntag, 22. März 2015
  • Anonym schrieb weiter
    Von den Blüten, die du vorgeschlagen... Sonntag, 22. März 2015
  • arche 2000 schrieb weiter
    Wer bietet dieses an, bzw. vertreibt... Freitag, 20. März 2015
  • Jaschi schrieb weiter
    Ich habe vor vielen Jahren Bachblüten... Donnerstag, 19. März 2015
  • dalbrodt schrieb weiter
    Wenn das jemand weiss, dann die... Mittwoch, 28. Januar 2015

Unsere App

Das Blütenessenzen Infozentrum jetzt auch auf Ihrem Android Tablet!

Empfehlung

Das Handbuch:

Cover

Näheres hier

Bestellmöglichkeit hier

Blüten Europas

Muskatellersalbei - Salvia sclarea

 

Dies ist eine der vielen Hundert Salbei Arten, die es heute gibt, ein Lippenblütler. Er blüht im Juni und Juli in seinem Verbreitungsgebiet Mittel- und Ost-Europa sowie West-Asien. Neben der Nutzung als Zierpflanze verwendet man ihn als Heilpflanze und Gewürz genutzt. Man kann ihn roh und gekocht genießen. Er wird auch in der Kosmetik- und Parfümindustrie verwendet.

Muskateller-Salbei

Bei seiner Essenz geht es um das Loslassen des gar nicht so Guten. Welchen Grund mag es dafür geben, dass man Dinge festhält, die einen behindern, stören oder gar deprimieren?

Weshalb wiederholen meine Gedanken die gehörte Beleidigung, um ein Beispiel zu nennen. Warum denke ich stets an den bösartigen Kollegen, der mich ständig mobbt? Wieso kann ich das schmerzhafte Erlebnis nicht einfach vergessen? Das Ganze hat etwas vom Horror Vacui, der Angst vor der Leere. Anscheinend bevorzugt es mein Geist, sich mit Negativem zu beschäftigen, solange er überhaupt nur etwas hat, womit er sich beschäftigen kann. Meditierende können ein Lied davon singen. Sie setzen sich hin, gucken die weiße Wand vor sich an und denken ... an nichts? Schön wär‘s. Stattdessen geistern Einkaufslisten, bereits geführte Diskussionen und Vorhaben für die kommenden Tage durch das Hirn.

Muskateller-Salbei

Selbst das Schlechte hat was Gutes: es bewahrt mich vor der inneren Leere. Die ich vielleicht gar befürchte. Womöglich ist da überhaupt nichts! Nichts, das mich bedeutend und wichtig sein lässt, nichts, das meine Eigenliebe fördert, und möglicherweise nicht einmal etwas, das mich für andere liebenswert machen könnte.
Das Gute, wer lässt das schon gerne los! Aber das Schlechte? Handeln wir nicht ein wenig wie Zeitungsleute, die meinen, schlechte Nachrichten seien gute Nachrichten? Hauptsache es gibt überhaupt etwas zu berichten.

Muskateller-Salbei ist eine Reinmachessenz, ein, die uns lehrt, uns zu leeren. Ohne Angst vor der Stille und der Bewegungslosigkeit. Zulassen, dass nichts geschieht - das reinigt Herz und Verstand, verbessert die Sinne und die Achtsamkeit. Muskateller stellt inneres Geplapper, Wunschvorstellungen und Illusionen ab und lässt uns sein, wer wir sind. Und erkennen, welcher Weg für uns der richtige ist.

Innere Zentrierung, Zugriff auf die eigenen Ressourcen, Wissen, wer man ist und was man will, darum geht es bei dieser Blütenessenz.

Muskateller-Salbei

Ein anderer Aspekt des Muskatellersalbeis deutet sich in Redensarten an:
Treibt der Salbei üppig aus, herrscht der Mann nicht mehr im Haus
Wo der Salbei gedeiht, ist eine starke Frau im Haus.

Muskateller-Salbei

Die Essenz kann in einem Sinne aphrodisierend wirken, dass sie die innere Frau stärkt und ihre sexuelle Selbstbestimmung. Wissen und tun, was man will, das gilt auch im Bereich der Sexualität, sich der Gedanken entledigen und einfach fühlen.

Der Ethnopharmakologe Christian Rätsch schreibt:
„Die beiden kräftigsten aphrodisierenden Essenzen stammen vom Muskatellersalbei und den Ylang-Ylang Blüten. Sowohl der Rauch verbrennder Muskatellersalbeis als auch der Duft des Öles wirken vornehmlich auf das Nervensysten und hat sedative, entkrampfende und tonisierende Wirkung. Bei höheren Dosierungen entsteht eine Euphorie mit anschließlichender Berauschung. In Verbindung mit der Entspannung des Körpers kommt es so zu angestrebten aphrodisierenden Wirkung“.