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Angelika - Angelica sylvestris

Bis 2,5m hohes Doldenblütengewächs; ausdauernde krautige Pflanze; Stängel gestreift und oben verzweigt; Blätter wechselständig; doppeldoldige Blütenstände mit weißen bis rosafarbenen Blüten; verbreitet auf der ganzen Nordhalbkugel der Erde
Stichworte: spiritueller Selbstschutz von innen heraus
Kurzbeschreibung: sich selbst aus Gefahren retten können, Glaube an eine helfende höhere Kraft, Zuversicht, Zentrierung

Angelika

Angelika ist bereits seit vielen Jahren im Gebrauch und es gibt zahlreiche Zeugnisse ihrer schützenden Wirkung. Ein besonders bedeutungsvoller Aspekt wurde jedoch nie erwähnt: der antidepressive.

Zunächst ist Angelika für den spirituellen Schutz bekannt. Man liest in Beschreibungen auch „Schutz aus der Engelwelt“. Was mag das bedeuten? Betrachten wir, was neurobiologisch in Situationen, in denen wir des Schutzes bedürfen, vor sich geht, wird es deutlich. Eine kleine Herausforderung stimuliert, auch wenn sie stressig sein mag. Wir haben Zugang zum Erlernten und probieren es so einzusetzen, dass wir eine Lösung finden. Ein Hirnforscher definierte einmal das Gehirn als „Problemlösungsorgan“, das verkümmert, wenn es nicht regelmäßig mit Problemen „gefüttert“ wird - wie ein Muskel erschlafft, der nicht trainiert wird. Ein wenig Stress tut demnach gut, ja stärkt sogar, sofern er sich aus eigener Kraft bewältigen lässt. Sich vor Problemen zu „schützen“, ihnen aus dem Wege zu gehen, macht folglich dumm.

Können wir der Herausforderung jedoch nicht Herr werden, selbst unter Nutzung die Fähigkeit, sich Hilfe zu holen, nicht, setzt das Notfallprogramm ein. Unsere Talente und erworbenen Fähigkeiten bringen uns nicht weiter, aber noch sind wir handlungsfähig: wir greifen an oder laufen weg. „Fight of flight“ reimt der Engländer. Grübelkapazitäten stehen da nur im Wege und werden innerlich ausgeknipst.

Wird der Stressfaktor jedoch nochmals verstärkt, indem uns die Bewegungsmöglichkeit genommen wird, also Kampf und Flucht unmöglich werden, setzt die Starre ein, die Paralyse, die Hoffnungslosigkeit. Jetzt hilft nur noch beten und dies im Wortsinne. Die Aussicht auf eine realistischerweise kaum zu erwartende Hilfe, von manchen auch Zufall genannt, ist das Einzige, was einen noch am Leben hält. Tierversuche haben ergeben, dass Wesen, denen der Glaube an eine höhere Kraft fehlt, die Paralyse nicht überleben. Wenn ein im Revierkampf unterlegenes Tier nicht weglaufen kann, sondern in einem Käfig eingesperrt Tag und Nacht Sicht auf seinen Bezwinger hat, reicht allein dies, um es innerhalb weniger Wochen sterben zu lassen. Hier bekommt die Redewendung „wenn Blicke töten“ einen ganz neuen Sinn.

Angelika

Übertragen wir das auf die Menschenwelt, entdecken wir, dass Entführungsopfer genau solchem Maximalstress ausgesetzt sind. Sicher werden auch im Strafvollzug Inhaftierte depressiv, sie freilich wissen in der Regel, dass sie eines Tages wieder freikommen. Die Opfer der Fritzls und Dutroux dieser Welt jedoch werden gequält ohne Aussicht auf ein Ende. Ihnen ist das einzige, woran sie sich festhalten können, der Glaube, wobei es aus der Sicht der Neurologie keine Rolle spielt, woran man glaubt, sei es Gott oder Allah, das Schicksal oder die Engel. Die Tatsache, dass man glauben kann, ist die Rettung. Insofern kommt die Rettung nicht von außen, sondern von innen aus einem selbst heraus.

Um dieses Vermögen der innerlichen Selbstrettung anzufeuern, bedarf es manchmal einer Essenz wie Angelika. Stichwort ist die Fixierung auf die Not. Je länger eine solche andauert, desto eher gestaltet sich die Fixierung darauf zur festen Gewohnheit und sorgt dafür, dass man selbst Jahrzehnte später immer noch wie das Kaninchen vor der Bedrohung erstarrt. Dazu ist nicht einmal mehr die reale Existenz vonnöten. Der Angreifer, Vergewaltiger oder Demütiger kann bereits verstorben sein, man fühlt und verhält sich dennoch weiterhin wie in der akuten Gefahrensituation. Man hat sich unfreiwillig in ein inneres Gefängnis begeben. Gut zureden hilft da nicht, rationales Erklären ebenso wenig. Es braucht eine spirituelle Energie, die einen wieder an eine Erlösung glauben lassen kann.

Angelikas Energie ergänzt sich somit ausgezeichnet mit der des Stechginster (Bachblüte Gorse), dessen Zustand durch Selbstaufgabe und sich in sein Schicksal ergeben gekennzeichnet ist, wie man ihn von dauerhaft Niedergeschlagenen kennt. Es hilft ja doch nichts.

Angelika ist eine angemessene Essenz zur Vorbereitung auf vermeintlich oder tatsächlich bedrohliche Ereignisse wie ein Examen, eine Operation, eine Gerichtsverhandlung. Sie hilft einem, die persönliche Integrität zu wahren, sich sicher in unsicheren Zeiten zu fühlen und hoffnungsvoll die schwierige Situation zu meistern.