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Blüten Nordamerikas

Bamboo Wood

Bamboo Wood - Phyllostachys nigra
Haleakala National Park, April 98

... ermöglicht es, die eigene Mystik zu verstehen

Auf dem Weg von den Seven Sacred Pools zur den Wasserfällen, die diese speisen, kommt man durch einen Teil des Bambuswaldes, der sich an diesem Teil, dem Regenwaldteil der südöstlichen Insel erstreckt.

Er besitzt eine geheimnisvolle Mystik, es ist feucht, dunkel und wenn der Wind durch den ca. 6 - 8 m hohen Bambus streicht, hört es sich an, als würden Trommler auf hölzernen Xylophonen Musik machen. Der Durchmesser dieser hohen Bambusstämme liegt bei 8 - 12cm. Der Bambus vermehrt sich indem er aus seinen Wurzeln neue Sprößlinge treibt. Erst wenn er sich auf diesem Wege nicht mehr weiter vermehren kann, weil sein Lebensraum zu eng wird, blüht er, um so aus seiner Eingeschränktheit hinaus Samen zu verbreiten und sein Weiterleben zu sichern. Dies geschieht etwa alle 100 - 200 Jahre. Der Bambus kann nur ein einziges Mal blühen, danach stirbt er.

Bamboowood

Auf dem Weg zu den Wasserfällen haben wir die Mystik, das Geheimnisvolle des Bamboowoods genossen, konnten aber keine Essenz herstellen, da es bewölkt war. Auf dem Rückweg riß dann kurzfristig der Himmel auf, gerade als wir an einer Stelle waren, wo die Energie des Waldes mittels des Sonnenlichtes gut einzufangen war. Obwohl Elsa ca. 5m von mir entfernt war, wurde ihr während des Herstellungsprozesses die Energie dieses Waldes ebenso deutlich und unheimlich wir mir: Viel hat dieser Wald zu erzählen, viel Wissen und Weisheit birgt er, doch auch wenn er uns daran teil haben läßt, so fürchtet er sich dennoch davor, aus seiner Begrenztheit herauszutreten. Er öffnet für uns seinen Lebensraum, geht aber selber nicht aus diesem heraus. Hier haben wir auch den Grund, daß er erst dann Blüten bildet, wenn er Gefahr läuft, an sich selbst zugrunde zu gehen.

Diese Essenz ist für Menschen, die sich vor dem Leben und der Welt zurückgezogen haben, die sich nur in ihren eigenen Lebensraum aufhalten und diesen nur zu verlassen bereit sind, wenn es unumgänglich ist oder sie in diesem in Gefahr sind. Sie verschließen ihren Lebensraum zwar nicht vor anderen, lassen aber auch nur die an ihrem Wissen teilnehmen, die mit diesem Wissen sorgsam umgehen.

In der Blütenmeditation wurde den Teilnehmern und mir unsere individuellen persönlichen Begrenzungen sehr deutlich bewusst. Ebenso die Momente, in denen wir hoffen, gesehen, beachtet zu werden, da uns selbst kein Weg zur Verfügung steht, uns bemerkbar zu machen; die Momente in denen wir im Labyrinth unserer Seele nach Verstehen, nach Auswegen suchen und sie dort nicht finden. Hier bieten sich weitere Einsatzmöglichkeiten dieser Essenz: als unterstützende Essenz bei zu großer Zurückhaltung und als unterstützende Essenz während Psychotherapien.

© Beatrice Mark, München 2006