Ironwood

Ironwood - (Casuarina equisetifolia L,)
in der Nähe der Kahalua Bay, Kahalua Valley, April 98

... bei Windempfindlichkeit, gibt Flexibilität und Stabilität zugleich.

Die Ironwoods, die vor ca. 200 Jahren aus Australien eingeführt wurden, haben wir nur in der Nähe des Meeres gesehen, wo es oft und viel windet, auf steinigen und sandigen Boden. Seine dünnen feinen Wurzeln halten das Wenige an roter, sandiger Erde zusammen und durch dieses ganz feine Wurzelwerk bekommen sie ihren festen Halt. Die Ironwoods wurden nach Hawaii gebracht, sowohl um als Windschutz angepflanzt zu werden, als auch um die sandige Erde zu befestigen. Ihre Stämme sind hell-dunkelgrau, sehr standfest und unbeweglich. Die Äste sind dünn und knorrig mit ca. 15 - 20cm langen, weichen Nadeln, die seinen Namen - Casuarina - nach einem großen, australischen Vogel, dem Cassowary, begründen, dessen Federkleid den Nadeln des Ironwood ähnelt. Diese sind dunkelgrün und alle 5mm durch einen hellgrünen Ring unterbrochen, sie sind sehr weich und geschmeidig. Der weibliche Baum besitzt rote Blüten und runde Zapfen, die weich sind, der männliche Baum besitzt als Blüten 2 - 3cm lange dünne braune Kätzchen, die fest sind.

Ironwood

Unsere Essenz des Ironwood stammt von beiden Bäumen:
vom weiblichen Baum gibt sie uns Wohlgefühl und Flexibilität von innen heraus, vom männlichen Baum gibt sie uns Standfestigkeit und Flexibilität, um uns äußeren Reizen anzupassen ohne unseren Boden und unseren Stand zu verlieren.

Da diese Bäume immer im Wind stehen und dahinterliegende Gebiete vor Wind und Sturm schützen, denke ich, daß wir sie u.a. bei Menschen anwenden können, die windempfindlich sind. Uns z.B. hat der Sturm während der Herstellung und eine gute Weile danach viel weniger ausgemacht als vorher.

Der Ironwood wird als Symbol der Treue, des Pflichtbewusstseins angesehen.

© Beatrice Mark, München 2006

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