Wattle

Wattle, Mimose - (Acacia mearnsii)
Haleakala Nationalpark unterhalb des Redwoodforest, April 98

... Champagner der Essenzen, Stimmungsaufheller

Ungefähr 300 - 500m unterhalb des eigentlichen Kratergebietes erstreckt sich der Redwoodforest, ein Nadelwald mit den verschiedensten Nadelbäumen, durchsetzt mit Eukalyptusbäumen. Er liegt sehr hoch, vom Klima und der Temperatur meint man sich in den deutschen Alpen zu befinden. Unterhalb dieses Redwoodforest, auf dem Weg zum Polipoli-Park, also ca. 800m unterhalb des Kratergebietes erstreckt sich ein Mimosenwald, durchsetzt von einigen Weiden, auf denen Kühe, Rinder und Kälber grasen. Da wir uns etwas verlaufen hatten, sind wir 1 1/2 Stunden in diesem Mimosenwald gewesen und trotz dieses Mißgeschickes waren wir in vergnügtester Stimmung, fast wie beschwipst. Der Geruch der Mimosen war so intensiv, daß wir das Gefühl hatten, in eine Parfümflasche gefallen zu sein.

Wattle

Diese Bäume haben uns so fasziniert, dass wir an einem sonnigen Tag noch einmal hingefahren sind, um zu schauen, ob wir eine Essenz machen dürfen. Die Blätter dieser Bäume sind ganz zart und gefiedert, sie haben keine Dornen und ganz dick hängen die Trauben der Mimosenblüten dran. Das Aussehen ihrer Blüten gibt ihnen den Namen: Wattle.

Die Essenz der Mimosen hat eine ausgesprochen aufheiternde Stimmung, wir haben sie unsere „Blödelessenz“ genannt, weil wir ganz schnell wieder in dieser heiteren und kindlich ausgelassenen Stimmung waren.

Beim Austesten dieser Essenz ist zwei Teilnehmerinnen aufgefallen, dass diese Essenz einen Ausgleich zwischen den beiden Gehirnhälften herzustellen scheint.

© Beatrice Mark, München 2006

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