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Mein blinder Fleck
Ähnlich wie neumodische Smartphones und altmodische PCs besitzt unser Hirn eine eigene Autovervollständigungsfunktion. Man sieht nur die Hälfte und dies auch nur eine Zehntelsekunde lang, den Rest erledigt unser Denken und lässt uns glauben, wir hätten das große Ganze erfasst. Weshalb Zeugen bei Unfällen oft nicht besonders hilfreich sind, spielt ihnen ihr Gehirn doch gerne Streiche und ersetzt nicht Gesehenes durch automatisch erschaffenes Füllmaterial.

Integration
Blütenessenzen der Integration Mischung

Eine Ursache dafür liegt im sogenannten »blinden Fleck«. Dort, wo die für Lichtübertragung zuständigen Nervenbahnen sich zum Sehnerv Nervus opticus vereinen, gibt es keine Lichtrezeptoren. Trifft eine visuelle Information durch das Auge auf genau diesen Fleck, wird sie nicht wahrgenommen. Und doch fehlt in unserem Sehen diese Stelle, an der wir im wörtlichen Sinne blind sind. In dem, was wir sehen, müsste ein Loch erkennbar sein, ist es aber nicht (gut, es gibt Tricks, mit denen man des blinden Flecks gewahr werden kann, aber ich spreche hier vom normalen Sehen im Alltag).

Die selbstständige Vervollständigung und Korrektur unserer Wahrnehmung ist recht praktisch und problematisch zugleich. Es spielt keine Rolle, wenn wir beim flüchtigen Blick den Einarmigen, der 100m weiter in die Straßenbahn einsteigt, nicht als solchen erkennen, sondern ihm automatisch geistig einen zweiten Arm hinzuphotoshoppen. Sucht die Polizei aber einen einarmigen Bankräuber, der an uns vorbeigelaufen ist, haben wir ihn garantiert nicht gesehen.

Wie so oft gibt es zum anatomisch-physiologischen Phänomen eine psychologische Parallele, auch hier kennt man den Begriff des blinden Flecks. Er bezieht sich auf Handlungen und Eigenschaften seiner selbst, die man nicht wahrnimmt, die einem verborgen bleiben, auch wenn sie für andere sichtbar sind. Die Psychoanalyse betrachtet ihn als Abwehrmechanismus der Seele, der innere Konflikte, die unlösbar erscheinen, nicht im Bewusstsein existent werden  lässt. Die andere Seite der Medaille zeigt allerdings eine nur scheinbare innere Harmonie, da der Konflikt ja nicht wirklich weg ist. Er entzieht sich nur unserer Aufmerksamkeit und verhindert seine Auflösung. Das ist der Preis für den oberflächlichen Frieden. In diesem Sinne wirkt das Streben nach Ganzheit, so anstrengend und aufrüttelnd er auch sein mag, sowohl spirituell wie therapeutisch.

Es bedarf Mut, sich der Tatsache zu stellen, dass vielleicht doch nicht alles so rosig aussieht, wie man es gerne hätte. Das Selbstbild könnte ‚befleckt‘ werden - und damit das gesamte Weltbild, denn wie viele Reaktionen unserer Mitmenschen beziehen sich nicht auf das, was wir denken zu tun, sondern darauf wie es bei ihnen ankommt. Und da der Fleck nun mal ‚blind‘ ist, wissen wir auch nicht, was uns erwartet, wenn wir ihn sichtbar machen. Wie gesagt: Mut braucht es. Und die Fähigkeit zur Selbstreflexion. Und eventuell einen Freund, Berater oder Therapeuten, der einem einen kleinen Schubs gibt. Ein paar Blütenessenzen gibt es auch...

Große Nachtkerze - Oenothera biennis

Grosse Nachtkerze

Die Essenz der Großen Nachtkerze lenkt unsere Aufmerksamkeit auf die Bereiche, die wir an uns selber nicht besonders mögen, auf Bereiche, in denen unser innerer seelisches und emotionales Konto auf »Soll« steht, also auf unsere Defizite. Mit Hilfe der mutmachenden Essenzen, die im Weiteren aufgeführt sind, lässt sie uns noch etwas tiefer eintauchen in die unbekannte Welt der eigenen Seele bis dorthin, wo das zu finden ist, was wir zuvor nicht wahrnehmen konnten. Und auch nicht wollten. Schwarze Löcher haben immer etwas Beängstigendes. Die Nachtkerzen Blütenessenzen haben die wunderbare Eigenschaft, uns ein wenig Distanz von uns selbst zu verschaffen. Das ermöglicht näheres Hinschauen auch dort, wo ansonsten Emotionen unseren Blick direkt wieder in eine andere Richtung lenken würden. Man kann sich quasi wie von außen betrachten, ohne all den Aufruhr im Innern. Der so geschaffene Abstand lässt uns ruhig und gelassen bleiben, wenn uns Informationen über uns selbst aufgetischt werden, die uns nicht im hellsten Licht erscheinen lassen. Große Nachtkerze schafft eine Haltung »was soll’s, Ganzheit gibt’s nicht unter Auslassung blinder Flecken, also lass mal gucken, was sich dort verbirgt«.

Kleine Nachtkerze - Oenothera parviflora

Kleine Nachtkerze

Der Zeitaspekt spielt eine interessante Rolle. Man erinnert sich der Dinge gelegentlich anders, als sie tatsächlich abgelaufen sind. Nehmen sie einfach ein Foto aus ihren sagen wir Teenagerjahren. Peinlich, gell? Damals war das hip! Und da gibt es Streitereien der Sorte »der hat aber angefangen«. Mit der nötigen Distanz und ausreichend Gras über der Sache muss man sich womöglich eingestehen ... ganz so war das ja doch nicht.

Kleine Nachtkerze Essenz hilft, sich den Dämonen der Vergangenheit zu stellen, dem, was man nicht wahrhaben wollte. Der Kampf dagegen hat einen geprägt, und nun stellt sich vielleicht heraus: es war einer gegen Windmühlen. Die Nachtkerzen erleichtern das Friedenschließen mit sich selbst, in diesem Falle mit dem, was man als Kind erlebt und geglaubt hat.