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Apfel-Trio - Das Gesundheits-Trio

 

Apfel - Malus domestica und Malus sylvestris
Der Apfelbaum gehört zu den Rosengewächsen. Er ist ein kleiner bis mittelgroßer Baum, wird zwischen 10 und 15 m groß und erinnert von seiner Silhouette her an die Form seiner Früchte. Der bei uns so beliebte Kulturapfelbaum, der in beinahe jedem Garten anzutreffen ist, liebt unser gemäßigtes Klima, er ist, außer in den kalten Regionen der Erde, in Züchtung und/oder Wildform weltweit verbreitet. Ursprünglich entstand er aus verschiedenen Wildformen, von denen eine einheimische, nämlich der Holzapfel (Crab Apple), bereits als Bach-Blütenessenzen Verwendung fand, die übrigen stammen aus dem asiatischen Raum. Die Blüte fällt in den April und Mai, die fünf weißen Blütenblätter sind auf der Außenseite oft rosa getönt, was von der Signatur her auf eine Verbindung von Herz und Inspiration hinweist. Der Apfelbaum gehört zu den ältesten von Menschen genutzten Bäumen überhaupt. Er ist relativ anspruchslos, was die Bodenbeschaffenheit betrifft, allein Frost mag er nicht, dieser zerstört die Blüten und damit die Fruchtbildung. Sammelzeit der Früchte ist sortenabhängig zwischen August und Oktober. Als Blütenessenzen bekannt geworden sind neben dem Holzapfel auch der 'gewöhnliche' Apfel sowie der Wildapfel, die Wildform des Speiseapfels.

Apfelblüte
Apfelblüte

Hintergrundinformation
Der Frucht des Apfelbaumes wird seit jeher große Symbolkraft zugeschrieben, sie spielt eine große Rolle in Legenden, Märchen (z.B.als vergifteter Apfel in Schneewittchen), Religion (siehe Martin Luthers Spruch vom Pflanzen eines Apfelbäumchens) und Politik (z.B. als Reichsapfel). Im keltischen Baumhoroskop sind die Tage vom 23. 12. bis 1.1. und die vom 25.6. bis 4.7. Tage des Apfelbaums, dieser besitzt für die dann Geborenen eine besonders Bedeutung. Im Heilpflanzenhoroskop gilt der 31. Dezember als Geburtstag der Apfelbaummenschen.

Steinalt ist der Apfelbaum im wahrsten Sinne des Wortes: von Archäologen gefundene und untersuchte Speisereste aus der Steinzeit deuten darauf hin, dass der Apfel bereits damals zur Ernährung der Menschen diente. Der wilde Apfel war seit Alters her in Deutschland und Europa beheimatet, durch Veredelung mit von den Römern aus Asien mitgebrachten Reisern entstanden hunderte von köstlichen Sorten, eine Vielfalt, die heute allerdings leider wieder auf nur wenige Sorten geschrumpft ist.

Apfel

In der Naturheilkunde verschreibt man gerne Apfelmost oder auch Apfelwein zur Reinigung, Kräftigung und Umstimmung des gesamten Organismus, beide sind gut verträglich, appetit-anregend und verdauungsfördernd. Der Vitamin C Gehalt bietet Infektionsschutz. Husten und Heiserkeit, Fieber, Steinkrankheiten und Gicht wurden früher mit zubereiteten Äpfeln, z.B. gebraten, als Saft oder als Tee behandelt, in England pflegte man in Scheiben geschnittene Reinettenäpfel mit kochendem Wasser zu überbrühen, Zitronensaft und Zucker zuzusetzen und dies als Krankentrunk bei Fiebernden einzusetzen.

Altes Volkswissen sagt, dass der Apfelbaum unter dem besonderen Schutz der Götter steht, da er von Blitz und Donner nicht getroffen wird. Wenn die Helden ins Walhalla treten, wird ihnen zuerst ein Apfel geboten, der ihnen ewige Schönheit, Kraft und Jugend garantieren soll. Für die Kelten war der Apfel die Frucht der Unsterblichkeit, sein Verzehr brachte ewige Jugend und Gesundheit. In der germanischen Mythologie gibt es die Göttin Idun als Hüterin ganz besonderer Äpfel. Diese nämlich sind einzig in der Lage, die Götter ewig jung zu erhalten. Als die Göttin ewiger Jugend einmal in die Unterwelt entführt wird, droht die gesamte Götterschar zu vergreisen und muss folglich die Gefangene befreien, um wieder in den Genuss ihrer verjüngenden Äpfel zu gelangen. Darüber hinaus galt der Apfel den keltischen Druiden als Frucht der Erkenntnis.

Noch im vergangenen Jahrhundert pflegten Familien die Sitte, zu jeder Geburt dem Kind einen Apfelbaum, sozusagen als Lebensbaum, zu pflanzen. Die Kinder lernten, für 'ihren' Baum Verantwortung zu übernehmen, so dass er einen Teil zu ihrem Erwachsenwerden beitrug. Zudem zog man aus der Art seines Wachstums und aus seinem Gesundheitszustand Rückschlüsse auf das Leben 'seines Kindes'. Heute wird dieser Brauch nur noch von wenigen betrieben. Wie schade.

Apfel

Bedeutung hat der Apfel in der Mythologie allerdings auch als 'Zankapfel': König Peleus lud zu seiner Hochzeit mit der Meergöttin Thetis alle Göttinnen und Götter ein. Darunter befand sich auch die Göttin der Zwietracht, die tat, was sie tun musste: sie warf einen goldenen Apfel mit der Aufschrift "Der Schönsten" in die bis dahin noch fröhliche Versammlung. Da nun jede der anwesenden Göttinnen sogleich Anspruch darauf erhob, war schnell der größte Zank im Gange. Als schließlich Aphrodite den Apfel bekam, waren die übrigen Göttinnen bereits so aufgebracht, dass ihre Feindschaft großes Unheil, unter anderem den Untergang Trojas brachte. Offenbar spielt der Apfel auch seine Rolle beim Thema Eitelkeit und deren Kränkung.

Andererseits sagte der Apfel heiratswilligen Frauen die Zukunft voraus, die im Falle, dass es ihnen gelingt, einen Apfel so zu schälen, dass ein einziger zusammenhänger Strang entsteht, noch im gleichen Jahr einen Ehemann finden.

Der Apfel symbolisiert Ganzheit, Vollkommenheit, Schönheit und Energie. Fruchtbarkeit ist ein weiteres Thema, das mit dem Apfel assoziiert ist, so heißt es, dass nach einem Jahr, das reichhaltige Apfelernte brachte, im folgenden viele Jungen geboren werden, während eine reiche Birnenernte auf Mädchengeburten schließen ließ.

Und so wirken die drei Apfelessenzen:

  • Apfel - Malus domestica
    Apfel
    Für müde, träge und schwerfällige Menschen, steigert die Motivation und sowohl die körperliche wie mentale Energie; stimuliert das Immunsystem und die Lust zu leben. Hilfreich bei der Anpassung an veränderte Hormonzustände und Veränderungen im Leben allgemein.

 

  • Holzapfel - Malus sylvestris
    Holzapfel
    Für Menschen mit einem zwiespältigem Verhältnis zu ihrem Körper, Körperlichkeit lehnen sie ab, fühlen sich hässlich und unrein, leiden unter allerlei Zwängen, haben das Bedürfnis, sich immer wieder zu reinigen; Ablehnung des 'Schmutzigen'. Hilft mit sich selbst und dem eigenen Körper ins Reine zu kommen. Weg vom 'ich habe einen Körper' – hin zu 'ich bin Körper'.

 

  • Wildapfel – Malus domestica
    Wildapfel
    Leichtigkeit und Beweglichkeit für Menschen im Alter, erleichtert den Alterungsprozess, relativiert manche Störung, bringt Selbstannahme des sich verändernden Ich und des eigenen Körpers. Körperlichkeit und Genussfähigkeit trotz bzw. bei Veränderungen.