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Spezifische Phobien

Spezifische Phobien (SP) ist ein Sammelbegriff für jede Art von Angststörung, die auf einer unbegründeten oder irrationalen Angst im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber bestimmten Objekten oder Situationen beruht. Dadurch neigen die Betroffenen zu aktiver Vermeidung des direkten Kontakts mit den Objekten oder Situationen, in schweren Fällen reicht bereits die Erwähnung oder Darstellung aus, um die Angst auszulösen. Spezifische Phobien kommen häufig vor, weltweite Schätzungen reichen von 1% bis 20% (Becker et al, 2007;. Depla et al, 2008.). Betroffen sind in der Regel häufiger Frauen als Männer (Fredrikson et al., 1996), wobei einige Studien die Häufigkeit als doppelt so hoch angeben (Narrow et al., 2002). Das übliche Erkrankungsalter liegt bei unter 18.

Daisy
Daisy - Schutz

Die diagnostischen Kriterien nach DSM-IV-TR (Handbuch der klinischen Diagnose, das in Großbritannien und Amerika verwendet wird) sind folgende:

  • Individuelle Erfahrung übermäßiger und anhaltender Angst vor einem bestimmten Objekt oder einer Situation. Beispiele für typische SP werden im nächsten Abschnitt aufgeführt.
  • Die erlebten Gefühle von Angst, Furcht oder Panik treten unmittelbar beim Erscheinen der gefürchteten Objekte oder Eintreten der bestimmten Situation auf.
  • Die Person erkennt, dass die Angst übertrieben, unangemessen oder in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Risiko in der Situation steht.
  • Die Betroffenen neigen dazu, die gefürchteten Objekte oder Situationen zu vermeiden, oder erleben im Falle, dass er oder sie das nicht tun, die Begegnungen mit dem gefürchteten Objekt oder der Situation mit intensiver Angst oder Unbehagen.
  • Furcht, Angst oder Vermeidung führen zu erheblichen Belastungen (dh, es stört die Person, dass er oder sie Angst hat) oder Beeinträchtigungen im Alltag. Zum Beispiel kann die Angst es für die Person schwierig machen, wichtige Aufgaben bei der Arbeit zu erledigen, neue Freunde zu treffen, am Unterricht teilzunehmen oder mit anderen zu interagieren.
  • Bei Kindern, die jünger als 18 Jahre alt sind, muss das Problem mindestens sechs Monate vorhanden sein, bevor die Diagnose eier SP als angemessen betrachtet werden kann.
  • Angst, Panik und Vermeidung können nicht durch eine andere Erkrankung erklärt werden. Zum Beispiel ein Individuum mit einer extremen und beeinträchtigenden Angst vor dem Sprechen in der Öffentlichkeit, das befürchtet, von anderen negativ beurteilt zu werden, könnte soziale Angststörung haben statt einer SP.

Bell Heather
Bell Heather - Stabilität

Das DSM-IV-TR definiert fünf Arten von SP:

(1) Angst vor Tieren: Dazu gehören Ängste vor Tieren wie Hunde, Katzen, Spinnen, Wanzen, Mäuse, Ratten, Vögel, Fische und Schlangen.
(2) Angst vor bestimmten Umgebungen: Dazu gehören Ängste vor Höhen, Stürme und die Nähe zu Wasser.
(3) Angst vor Blut-Injektionen-Verletzungen: Dazu gehört die Angst vor Blut, Bluttests oder Injektionen, die Angst entsteht bereits beim Betrachten medizinischer Verfahren im Fernsehen und bei einigen Individuen bereits beim Sprechen darüber.
(4) Angst vor bestimmten Situationen: Dazu gehören Ängste vor dem Autofahren, Fliegen, vor Aufzügen und geschlossenen Räumen.
(5) Sonstige Ängste: Dazu gehören andere spezifische Ängste wie die Angst vor Ersticken oder Erbrechen nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel, Ängste von platzenden Ballons oder anderen lauten Geräusche oder Ängste vor Clowns.

Von Michael Stoker MA Psych.