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Innere Überzeugungen – Polaritäten

Überzeugungen widerspiegeln innere Realität. Diese muss nicht zwangsläufig mit der äußeren Realität deckungsgleich sein, sondern kann im Gegenteil deutlich von dieser abweichen. Jemand fühlt sich wie ein Zwerg, obwohl er an die 2 m groß ist, ein anderer hält sich für dumm, bekommt den Alltag aber viel besser organisiert als manches intellektuelle Genie, eine dritte findet sich abgrundtief hässlich und blendet alle bewundernden Blicke aus ihrer Wahrnehmung aus, die ihr entgegen gebracht werden. Natürlich gibt es auch jede Menge förderlicher Überzeugungen – aber wer will die schon verändern? Blütenessenzen finden ihren Einsatz immer dort, wo die Lebensenergie – wodurch auch immer – behindert wird. Um einschränkende Überzeugungen und ihrer Wechselwirkung mit der äußeren Realität und wie man mit ihnen umgehen kann, geht es in diesem Artikel.

Quitte


Die Bachblütenessenzen wirken auf unsere Gefühle ein, d.h. wenn jemand sich ängstlich oder ärgerlich fühlt, kann er diese Gefühle mit Bachblüten beeinflussen - ganz gleich auf welcher Basis sie entstanden sind. Viele der erst lange nach Dr. Bach entwickelten neuen Blütenessenzen dagegen wirken auf innere Überzeugungen ein – egal welche Gefühle sie auslösen.

Um die Arbeit mit inneren Überzeugungen erfolgreich zu gestalten, ist es wichtig, ihr Zusammenwirken mit Emotionen zu verstehen. Überzeugungen verdanken ihr Entstehen nämlich den Emotionen, die wiederum durch Erlebnisse und Erfahrungen geprägt werden. Nehmen wir ein Beispiel aus der Praxis, die Geschichte eines jungen Mannes, der ein talentierter Sportler war. Die Art und Weise, wie seine Eltern ihn in seinen Leistungen fördern wollten, bestand ausschließlich darin, ihn immer wieder zu kritisieren – als Ansporn gedacht, als Demütigung empfunden. Erreichte er eine persönliche Bestleistung, wurde er nicht gelobt, sondern darauf hingewiesen, dass andere noch besser waren. Schließlich betrieb er seinen Sport nicht mehr aus Freude, sonden nur noch um seinen Eltern zu beweisen, dass seine Leistung doch etwas wert war. Schließlich zog er sich eine schwere Knieverletzung zu, die seiner weiteren Sportkarriere ein Ende setzte. Innerlich und unbewusst zog er die Lehre, dass das, was er am besten konnte, niemals gut genug war für seine Eltern, und da er nun sein Talent nicht mehr ausleben konnte, war das Resultat die Überzeugung: „Ich werde niemals gut genug sein.“ Mangelnder Anerkennung gepart mit als Demütigung erfahrener Kritik führte über die innere Verletzung zu einer höchst einschränkenden Überzeugung über sich selbst. Alles was er jetzt noch vom Leben zu erwarten hatte, war bestenfalls Mittelmäßigkeit.

Die selbe Kritik geäußert vom dicken Nachbarsjungen, der beim Hochsprung immer gegen die Latte statt drüber sprang, hätte bei weitem keine vergleichbare Auswirkung gehabt. Erst die persönliche Verletzung führte zu der negativen Konsequenz.

Dabei gilt die Regel, dass es entweder eine einzelne, dafür aber als äußerst schmerzhaft empfundene Verletzung sein muss oder aber eine weniger schmerzhafte, dafür aber beharrlich wiederholte, die zu solchen Konsequenzen führen kann.

Ein Beispiel für eine einmalige Erfahrung, die einen Menschen lebenslänglich mit einer einschränkenden Überzeugung versorgte, stammt ebenfalls aus dem Bereich des Sports und führte zu einer inneren Polarität, die man in der Psychologie auch als Double-Bind bezeichnet, womit wir dann beim Thema angelangt wären. In diesem Fall ging es um ein Baseballspiel. Der Junge, dessen gesamte Familie zum entscheidenden Match gekommen war, sollte in diesem Spiel beweisen, dass er gut genug für die Aufnahme in die Schulauswahl war. Er machte seine Sache gut, bis er in einer spielentscheidenden Phase den Schlag ausführen sollte. Er wusste genau, alle Welt, seine Eltern, der Trainer, die ganze Schule schaute zu und so legte er all seine Konzentration und Kraft in diesen einen Schlag. Und er traf. Einen dem Spielfeld zu nahe gekommenen kleinen, erst vier Jahre alten Jungen. Dieser verstarb mit einem Schädelbruch noch an Ort und Stelle. Der Spieler jedoch zog unbewusst daraus die Konsequenz, dass wenn immer er sich ganz besonders anstrengte, er etwas schreckliches anrichten würde. Also strengte er sich nie wieder wirklich an. Auch ihn traf die Konsequenz eines Lebens in Mittelmäßigkeit.

Doldiger Milchstern

In beiden Fällen waren es emotional aufgeladene Ereignisse – eines einmalig und traumatisch, das andere auf Grund seiner ständigen Wiederholung so tief wirkend – die zu blockierenden Überzeugungen führten. Will man diese heilen, greift man am besten sowohl zu einer emotional als auch zu einer auf der unbewussten Ebene wirkenden Essenz. Jene Puristen, die auf die Reinheit einer bestimmten Essenzenlinie pochen und das positive Zusammenwirken von Essenzen unterschiedlicher Hersteller bestreiten, berauben sich einer höchst effektiven Methode der Hilfe für ihre Klienten.

Auf der anderen Seite bewirken Überzeugungen das Auftreten von Emotionen. Diese sorgen dafür, dass wir uns so verhalten, dass die Überzeugungen bestätigt werden. So wirken Überzeugungen über den Steuermechanismus der Gefühle wie ein innerer Kompass, der uns auf Kurs hält. Dumm nur, wenn der Kurs uns fort von einem erfüllten und lebenswerten Leben führt. Wird z.B. einem der erwähnten Jungen, die sich innerlich für das Mittelmaß entschieden, eine verlockende, gut bezahlte und wichtige Stellung angeboten, halten Gefühle von Versagenangst sie davon ab, diese auch an zu nehmen.

Solche Überzeugungen sind es auch, die resistent gegen so manche therapeutische Bemühung machen. Double-Binds wirken also wie Zwickmühlen im Mühlespiel: egal welchen Zug man macht: man verliert. Man hat innerlich zwei Dinge mit einander verknüpft, die in keinem kausalen Zusammenhang stehen.
Beispiele:
* wenn ich bekomme, was ich mir wünsche, wird es mir schlecht ergehen
* bin ich mit dem zusammen, den ich liebe, wird er mich schlagen
* habe ich Erfolg, wird es meiner Familie schaden
* je mehr Mühe ich mir gebe, desto desaströser wird das Ergebnis
* bin ich gut, geht's mir schlecht

In einer solchen Situation ist man buchstäblich handlungsunfähig. Was man auch tut, es führt unweigerlich ins Unglück. Also unternimmt man am Ende gar nichts. Und der Bachblütentherapeut versucht es mit einer Blüte für die Unentschlossenen. Mit ungewisser Wirkung.

Schmalblättriges Weidenröschen

Haben wir es also mit einem durch einen Double-Bind gelähmten Klienten zu tun, der wenn überhaupt nur kleine Fortschritte mit darauf folgenden Rückschlägen reagiert, kann man der Behandlung mit einer Dreier-Kombination auf die Sprünge helfen.

Zottiges Weidenröschen

Dazu gehört tatsächlich eine Entscheidungshilfeblüte nach Dr. Bach wie Bleiwurz oder Waldtrespe. Dann braucht es eine Trauma lindernde Blüte wie Doldiger Milchstern oder Schmalblättriges Weidenröschen oder wenn das Trauma bereits früh in der Kindheit statt fand Zottiges Weidenröschen, Und schließlich die Quitte. Sie hat die Kraft, einen aus inneren Zwickmühlen zu befreien.

Quitte ist die Blüte, die einen in den eigenen natürlichen Biorhythmus zurück finden lässt. Sie lässt einen dann aktiv sein, wenn Aktion notwendig ist, dann passiv, wenn Entspannung angesagt ist. Sie führt Kopf und Bach zusammen, um nicht zu sagen: sie wirkt im Herzen. Sie macht anscheinend Unvereinbares vereinbar. Quitte löst einen aus inneren Polaritäten und kann somit die Startblüte sein für einen heilsamen Prozess inneren Wachstums.

© Dirk Albrodt, 2003