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Sanfte Asthmabehandlung

Blütenessenzen und Asthma
Blütenessenzen sind keine Medikamente - wem sag ich das? Ausser dem Bundesinstitut für Arzneimittel glaubt das ohnehin niemand. Und nun komm ich mit einem medizinischen Thema: Asthma. Aber keine voreiligen Schlüsse bitte: niemals würde ich behaupten, Blütenessenzen könnten Asthma heilen. Ein ganz anderer Aspekt als eine Heilung im schulmedizinischen Sinne soll hier einmal beleuchtet werden, wenngleich seine Entdeckung ohne die wissenschaftliche Medizin vielleicht so gar nicht zu Stande gekommen wäre.

Das nämlich lernt der angehende Mediziner in der Uni:
zum Auslösen eines Asthmaanfalles bedarf es dreier Komponenten und zwar

  • die individuelle allergische Reaktionsbereitschaft,
  • das Vorhandensein eines Allergens und
  • die Psyche.

Damit haben wir in zwei von drei Punkten Einflussmöglichkeiten durch Blütenessenzen. bedenkt man obendrein die Möglichkeit, durch hypnotische Suggestion einen Anfall auslösen zu können ('sie gehen über eine trockene Wiese, jeder ihrer Schritte wirbelt Millionen von Gräserpollen auf' etc.), kommt man zum Schluss, dass nicht einmal das Vorhandensein eines Allergens in der Atemluft tatsächlich notwendig ist, um den Körper reagieren zu lassen.

Bekannte 'Asthma-Mittel' unter den Blüten sind Kirschpflaume (Cherry Plum) und Sonnenröschen (Rock Rose). Kirschpflaume ermöglicht das entspannen trotz höchster innerer Not (Asthma ist ja bekannterweise ein Krampf der Bronchien, der das Ausatmen erschwert - also das loslassen). Sonnenröschen hingegen wirkt besonders auf die mit Anfällen einher gehenden Panikzustände ein. beide Essenzen eignen sich als gute erste Hilfe Mittel im akuten Anfall - sind aber ohnehin in Bachs Notfalltropfen vorhanden, denen der erste Gedanke gelten muss, wenn der Notfall eintritt.

Zitterpappel
Zitterpappel

Um einen solchen aber gar nicht erst zu Stande kommen zu lassen, muss die Blütenbehandlung tiefer gehen und an anderer Stelle ansetzen. hier kommt der oben angedeutete 'andere Aspekt' ins Spiel - ein Zusammenhang, der bisher auch von psychosomatisch orientierten Ärzten nicht in die Überlegungen mit einbezogen wurde.

Der amerikanische Wissenschaftler Herbert Weiner (nomen est omen?) fand heraus, dass weinen Asthmaanfälle lindert, sofern es aus emotionalen Gründen geschieht. Sein kollege William Frey untersuchte aus diesem Grunde die Tränenflüssigkeit. Er konnte fest stellen, dass 'emotionale Tränen' chemisch anders zusammen gesetzt sind als durch äussere Reize ausgelöste, wie z.b. durch Zwiebelschälen. Zränen auf Grund von Kummer, Trauer oder auch Freude enthalten Endorphine und andere Hormone, die in Tränen aus gereizten Augen nicht vorkommen. Daraus erklärt sich, dass 'emotionales Weinen' Asthmaanfälle lindert. Die Tränenflüssigkeit kann ja nichts enthalten, was nicht auch im Blut vorhanden ist. Frey schliesst daraus, dass Tränen überschüssige, ja giftig wirkende Substanzen aus dem Körper entfernen.

Odermennig
Odermennig

Jemand, der nicht weinen kann, müsste folglich mehr unter seinem Asthma leiden, als ein anderer, der diese emotionale Katharsis erlebt. Aufgabe der Blütenbehandlung wäre es somit, die emotionalen Blockaden der Patienten aufzulösen.

Folgende Mischung sei somit Asthmapatienten angeraten:

  • Odermennig (Agrimony) - hilft Gefühle zuzulassen und sie auch zeigen zu können
  • Borretsch - ermöglicht das Trauern
  • Malve (egal welche) - ermöglicht die Kontaktaufnahme zu anderen Menschen und hat eine befreiende und vertiefende Wirkung auf den Atem
  • Weide (Willow) - berücksichtigt den autoagressiven Aspekt der Erkrankung und die Störung des Immunsystems
  • eine Traumablüte wie Doldiger Milchstern, Schmalblättriges Weidenröschen oder Arnika - um den ursprünglichen Auslöser der Anfallsbereitschaft ein zu beziehen.



Rosa Moschusmalve
Moschusmalve

Wie alle Rezepturen mit Blütenessenzen stellt auch diese nicht der Weisheit letzten Schluss dar, vielmehr muss immer die individuelle Persönlichkeit des Patienten in die Überlegungen mit ein bezogen werden. Variationen mit Stechginster (Gorse) statt Weide und/oder Kleine Braunelle statt Malve berücksichtigen mehr den Aspekt der Selbstsabotage. Und wenn man das Persönlichkeitsmittel seines Patienten kennt, sollte dies ganz sicher nicht fehlen in der Mischung.

© Dirk Albrodt 2004