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Die innere Blockade – Widerstand gegen die Heilung

Kleine Braunelle - Prunella vulgaris

Die Kleine Braunelle ist eine alte Heilpflanze und wurde schon lange zu gesundheitlichen Zwecken verwendet. Sie enthält unter anderem ätherisches Öl. Die Pflanze selbst ist eher unscheinbar wird 10 bis 20cm groß, wächst auf Wiesen und Lichtungen und blüht braun bis violett zwischen Mai und Oktober.

Die Kleine Braunelle erhielt ihren deutschen Namen aufgrund ihrer naturheilkundlichen Indikation: sie wurde zum Gurgeln bei der sogenannten Halsbräune verwendet. Als Blütenessenz wurde sie in den USA entdeckt, nachdem sie als ursprünglich europäische Pflanze dorthin 'auswanderte'. Sie ist nun weltweit unter ihrem englischen Namen Self-Heal bekannt, sie hat jedoch noch weitere Namen wie Allheil, Zimmermannskraut, Herz der Erde, Wundwurz und Blaulöckchen.

Kleine Braunelle

Lange Zeit hielt man die Braunelle für das beste aller Kräuter, viele Familien benutzten es als bewährtes Hausmittel bei allen möglichen Leiden wie Wurmbefall, Verstopfung, Halsschmerzen, Nieren- und Gallensteinen und sogar bei Zahnschmerzen. Allgemein wurde sie auch als Wundmittel verwendet, bei Schnitt- und sonstigen Verletzungen - daher auch der Name Zimmermannskraut in Anspielung auf den verletzungsgefährdeten Beruf, deren Vertreter Blutungen mit Braunellenblättern stillten.

Nordamerikanische Indianer mischten Braunelle mit Katzenminze, um daraus ein mildes Abführmittel zuzubereiten. Braunelletee diente ihnen auch zur Schärfung der Sinne bei der Jagd.

So weit zu den lang in Vergessenheit geratenen Eigenschaften der Pflanze in der Naturheilkunde. Seit über 20 Jahren jedoch ist die Kleine Braunelle auch für ihre Essenz bekannt. Und hier dient sie als wahres „Allzweckmittel“:

  • Sie rundet jede Essenzenmischung ab, z.B. wenn scheinbar einander entgegenwirkende Essenzen kombiniert werden sollen wie Weinrebe und Tausendgüldenkraut – der Tyrann als Untertan? Solche widersprüchliche Persönlichkeiten gibt es wirklich. Kleine Braunelle holt sie aus der Zerissenheit zwischen beiden Polen zurück in die innere Mitte.
  • Sie verstärkt Mischungen in ihrer Wirkung, da sie ganz gleich, was sonst in der Mischung ist, die Motivation zur Gesundheit fördert.
  • Sie löst die entscheidenden Blockaden der Genesung auf. In einigen Fällen ist die Auswahl der Essenzen für den/die Erkrankte/n genau die richtige, und doch scheint sie keinerlei Wirkung zu zeigen. Ein Grund dafür kann der Mangel an Selbstannahme sein. Mag ich mich selbst nicht, aus welchem Grunde sollte ich mir etwas Gutes tun und mir helfen, auf die Beine zu kommen? Möglicherweise steckt auch der so genannte „sekundäre Krankheitsgewinn“ dahinter. In diesem Falle hätte ich mehr davon, krank zu sein, als davon gesund zu werden – denn dann müsste ich ja zurück zu meinem schikanierenden Chef oder meiner ungeliebten Arbeit und ich wäre nicht mehr der umsorgte Mittelpunkt der Familie oder was auch immer. Warum sollte ich da gesund werden?
  • Eine besondere Form der Gesundheitsblockade ist eine Suchterkrankung. Die Sucht verändert die unbewussten inneren Abläufe, sie drängt das Verlangen nach dem Stoff so stark in den Vordergrund der Wahrnehmung, dass die Bedürfnisse des Organismus nach gutem Essen, ausreichend Schlaf und Bewegung und den ganzen gesunden Dingen vollkommen aus dem Bewusstsein verschwinden. Das Einsetzen des Entzuges geht in der Regel mit Panik einher – wofür muss ich mir das antun, damit ich anschließend ohne meinen Halt auskommen muss?

Kleine Braunelle

Auch wenn die Kleine Braunelle keine explizite Anti-Drogen-Essenz ist, hilft sie doch bei der Entgiftung und – wie erwähnt – bei der Selbstannahme. Ich nehme mich an so wie ich bin – auch wenn ich schlechte Zähne und Löcher in den Ellenbeugen habe. Ohne diese Grundvoraussetzung geht nichts.

Kleine Braunelle lindert Selbstzweifel und Verwirrung, sie beeinflusst schädigende Verhaltensmuster. Weiter verstärkt die die innere Reinigung emotionaler Schlacken, kann insofern zur Unterstützung der Behandlung chronisch Kranker eingesetzt werden. Fördert die positive Wirkung anderer Heilanwendungen und stärkt das körpereigene Abwehrsystem.

© Dirk Albrodt 2004