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Zitterpappel - Populus tremula

Aspen - Zitterpappel - Populus tremula

Zitterpappel kann sowohl Persönlichkeits- wie Situationsmittel sein. Charakteristisch sind vage, unbestimmte Ängste und Ahnungen. Man kann keine Ursache für sie finden, sie überfallen einen unerwartet aus heiterem Himmel. Man kann nicht einmal sagen, worauf sie sich beziehen. Nur eins weiß man ganz sicher: es steht etwas Schlimmes bevor. Was das sein wird, weiß man nicht.

Schlimmes steht bevor

Immer steht die Angst vor dem Unbekannten im Mittelpunkt, aus diesem Grunde kann Zitterpappel auch Sterbenden gegeben werden, um ihnen Frieden zu bringen und den Übergang zu erleichtern.

Zitterpappel

Viele Menschen haben keine feste oder bewusste Definition dessen, was sie als Angst bezeichnen. Die Zitterpappel-Angst ist ein ungutes Gefühl im Bauch oder im Magen. Sie geht nicht einfach vorüber. Dazu müsste man nämlich erkennen, was ihr Auslöser war, und begreifen, wann die Gefahr vorbei ist. Wenn man aber nicht einmal weiß, welche Gefahr überhaupt droht, kann man ihr weder ausweichen noch sie zeitlich begrenzen. Das Gefühl der Angst kann somit dauerhaft werden.

Schließlich kann ein regelrechter Verfolgungswahn daraus resultieren, denn die übersensiblen Menschen registrieren unbewusst selbst feinste Veränderungen der Stimmungslage, die manch einer mit dickerem Fell überhaupt nicht wahrnimmt. Zitterpappel-Menschen hören den Floh husten und das Gras wachsen. Sie wissen nur nicht, dass es Flöhe und Grashalme sind, die sich da bemerkbar machen, und so schrieben sie diese Wahrnehmungen irgendeinem undefinierbaren Unheil zu.

Wie aber kann Angst ohne Ursache, ohne tatsächliche Gefahr überhaupt entstehen? Zum einen durch die bereits erwähnte übergroße Sensibilität. Gelingt es Zitterpappel-Menschen, sich ihrer bewusst zu werden und sie in ihre Persönlichkeit zu integrieren, gewinnen sie tiefe Einblicke nicht nur in ihre eigene Persönlichkeitsstruktur sondern auch in die ihrer Mitmenschen. Sie begreifen, welches ihre eigenen Gefühle sind und welche nichts mit ihnen zu tun haben. Sie lassen sich nicht länger von anderen emotional ‚infizieren‘, sondern lernen sich abzugrenzen. Die Einfühlsamkeit kann sich so nicht mehr gegen sie selbst wenden, sondern wird zu einem wichtigen Steuerelement in allen menschlichen Beziehungen.

Zitterpappel

Möglicherweise gibt es aber sehr wohl eine Ursache für die Zitterpappel Angst – nur kennt man sie nicht. In vielen Fällen liegen vagen Befürchtungen unbekannter Herkunft und Ursache Verdrängungen traumatischer Erlebnisse zu Grunde. Kinder können ohne Hilfe mit schweren Traumatisierungen kaum fertig werden. Eine angemessene Reaktion für Kinder ist, so zu tun, als sei gar nichts geschehen. Vor allem wenn das Geschehnis sich nicht in Übereinstimmung mit der kindlichen Sichtweise bringen lässt, z.B. Verletzung durch ein Elternteil. Dass der, den man am meisten liebt, einen so böse verletzt, darf in der kleinkindlichen Welt nicht vorkommen.

Um nicht die Orientierung zu verlieren, wird das Ereignis ausgeblendet. Und scheinbar vergessen. Scheinbar deshalb, da das Trauma, solange es nicht bearbeitet wird, im Innern weiter wirkt und wie ein Heckenschütze unerwartet als Alptraum, als Erinnerungsfetzen oder als vage Ahnung an das, was geschehen ist, zurückkehrt.

Und das beim nunmehr Erwachsenen, der sich vielleicht seiner Haut besser wehren könnte, aber nicht erkennt wogegen. Typisch sind auch Projektionen: in einem selbst ist etwas nicht in Ordnung, aber man erkennt es im anderen. Und nimmt es als bedrohlich wahr.

Die Essenz kann einem hier die Grundstimmung der Angst lindern oder ganz nehmen, die einen vor der Konfrontation mit dem Trauma zurück schrecken lässt. Das allerdings muss dann auch noch angegangen werden, z.B. mit Star of Bethlehem.

Zitterpappel Menschen haben auch eine gewisse Neigung zum Feinstofflichen, zur Esoterik, zur Religion und zum Okkulten. Sie suchen dort Antworten auf ihre inneren Fragen. Sie glauben, wenn die Angst aus dem Bereich des Unbekannten kommt, müsse die Lösung der Angst auch dorther kommen. Das mag richtig sein oder auch nicht. Es bietet jedenfalls einen weiteren Hinweis auf die Indikation dieser Blütenessenz.
Zitterpappel verbindet Gefühl und Verstand. Sie kann einem so die Augen öffnen, für das, was in einem selbst noch im Argen liegt.

Zitterpappel

Psychosomatische Aspekte
Dünnhäutigkeit ist das erste Kennzeichen von Aspen. Es handelt sich oft um blasse Menschen mit eher feinen Fältchen statt grober Falten. Die vagen Ängste, die typisch für die Zitterpappel-Indikation sind, werden einem stärker bewusst, wenn es keine anderen Einflüsse gibt, die einen ablenken können. Sie treten also verstärkt dann auf, wenn man alleine ist. Nervosität, Schlafstörungen, Alpträume, Schlafwandeln und Reden im Schlaf sind Indikationen für diese Blüte.
Die Angst kann an die Nieren gehen, was sich als Nierenerkrankungen, Harnblasenerkrankungen und Bettnässen auswirkt.
Zudem schnürt einem Angst die Luft ab (Wer wagt es, allein mit einer Klapperschlange in einem kleinen Raum tief durchzuatmen?) Grundsätzlich sollte bei Atemnot und Herzschwäche an diese Blüte gedacht werden.

Andauernde Angst kann auch zu spezifischen Schutzhaltungen führen, die der Gesundheit nicht unbedingt förderlich sind. Oft soll das Herz geschützt werden – man achte auf nach vorne innen fallende Schultern und Rundrücken.

Zitterpappel kann gute Hilfe bei einem Drogenentzug leisten, da es die unerklärlichen, plötzlich anfallsartig auftretenden Angstattacken mildert.

Weitere Zitterpappel-Zeichen sind Kopfschmerzen, gehetzter Blick, Überanstrengung der Augen, Schwitzen, Zittern etc.
Der Baum gehört zu den frühen Blühern, seine Essenz wurde von Edward Bach mit der Koch-Methode hergestellt. Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass es die Sonnen-Methode ebenso tut, nur braucht man dazu einen wirklich schönen, sonnigen Tag mit blauem Himmel im Frühjahr.