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Wegwarte und die Liebe

Wegwarte - Chicory - Cichorium intybus

Ich erkenne die Freundschaft daran, dass sie sich nicht enttäuschen lässt, und ich erkenne die wahre Liebe daran, dass sie nicht gekränkt ist.“ – Antoine de Saint-Exupery

Als die Kreuzzüge beginnen, zieht es auch den verliebten jungen Ritter in die Ferne. Seine Geliebte wartete am Wegrand vor dem Stadttor auf seine Rückkehr. Jedoch er kam nicht zurück. Die Legenden schwanken zwischen Untreue und Tod auf dem Schlachtfeld als Gründe. Am Ende vom Lied wird die Verliebte in eine Blume, die Wegwarte, verwandelt, so heisst es.

Wegwarte

Beschreibung Dr. Bachs:
Für jene, die sich um Wohl und Weh anderer bekümmern und allzu besorgt sind um Kinder, Verwandte, Freunde etc. und immer etwas finden, das noch in Ordnung gebracht werden sollte. Sie korrigieren ständig, was nach ihrer Meinung korrigiert werden muss und erfreuen sich dieser Rolle. Diejenigen um die sie sich kümmern, möchten sie in ihrer Nähe haben.
Bach, Edward: Die zwölf Heiler und andere Heilmittel, Fürth 1993, S.13

Vertiefende Beschreibung:
Im weiteren Sinne haben alle Bachblüten mit der Liebe zu tun - der Liebe zum Leben, zu anderen, zu sich selbst – und wie man diese Liebe heilen oder neu zum Vorschein bringen kann. Jemand, der sich seiner Liebe (und/oder seiner Lieben) nicht sicher ist, verspürt eventuell das innere Bestreben, sich abzusichern. Aus der einfachen Freude, mit den geliebten Menschen zusammen zu sein, kann dann eine Bedingung für das eigene Seelenheil werden. In diesem Sinne versucht Wegwarte, seine Lieben an sich zu binden, indem nun seinerseits die Liebe nicht mehr vorbehaltlos verschenkt wird, sondern an Bedingungen geknüpft. „Wenn du mich wirklich liebtest, würdest du dieses oder jenes tun“ ist die typische Aussage eines Menschen, der auf Chicory-Art emotionalen Druck ausübt. Das erwünschte Resultat ist ein schlechtes Gewissen beim Angesprochenen und eine darauf beruhende Folg- und Fügsamkeit, die nun nicht mehr ganz freiwillig ist.

Wegwarte

Leider fehlt einem menschen in einem typischen Wegwarte-Zustand die notwendige Selbstreflektion, um dies zu erkennen. Ganz unschuldig fühlt sich dieser Mensch im Recht, erwartet von den Mitmenschen die Einsicht, dass er es besser weiß, und entdeckt im Falle, dass dem nicht so ist, Verbohrtheit und Aufsässigkeit, ja Ablehnung der eigenen Person, wo ursprünglich vielleicht nur eine andere Meinung oder ein eigenes Interesse geäußert wurde.

Wegwarte und die Liebe liebt nicht um zu lieben, sondern um geliebt zu werden. Aufmerksamkeit, Lob, Komplimente und Geschenke werden wie Benotungen von Wohlverhalten verteilt und gegebenenfalls als Druckmittel eingesetzt wie Privilegien, die bei Fehlverhalten einbehalten werden. Die zwischenmenschlichen Bindungen sind entsprechend fragil und damit sicher das Gegenteil dessen, was sich Chicory als Ergebnis des eigenen Handelns erwartet.

Wegwarte erwartet Dankbarkeit, reagiert aber mit Verletztheit, Missbilligung, ja  Ablehnung, wenn der gegebene Rat nicht befolgt wird. „Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein!“ stammt mit Sicherheit aus dem Munde eines Wegwarte Menschen. Ein solcher mischt sich auch ungefragt in Dinge ein, die ihn eigentlich nichts angehen, erteilt Ratschläge und Anweisungen, ist aber beleidigt, wenn diese abgelehnt werden, und kann überdies recht nachtragend sein, wenn er das Gefühl hat, nicht gewürdigt zu werden.

Wegwarte

Beziehungen mit Wegwarte -Menschen können demnach recht anstrengend sein. Zuweilen werden sie das in noch größerem Maße, wenn die Beziehung vorüber ist. Wegwarte hält es kaum aus, mit ansehen zu müssen, wie der frühere Partner eine neue Liebe findet und vielleicht gar heiraten will. Das löst großes Leiden bei ihm aus und kann durchaus zu manipulativen Sabotageakten der neuen Beziehung führen.
Wegwarte ist schnell verletzt, fühlt sich leicht zurück gewiesen und spielt bisweilen geschickt den sich aufopfernden Märtyrer. Das kann sogar so weit gehen, dass man eine Krankheit simuliert, nur um sich der Aufmerksamkeit der anderen zu versichern.

Aber nach alledem soll hier auch betont werden, dass dies alles nur aus dem Wunsch resultiert, geliebt, berührt, in den Arm genommen zu werden – und dem riesengroßen Zweifel daran, gut genug dafür zu sein.