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Hainbuche - Vertiefende Beschreibung

Hainbuche - Hornbeam - Carpinus betulus
Hainbuche ist eines von jenen späten Mittel unter den Bachblüten, die erst durch die Entwicklung der Kochmethode möglich wurden. Edward Bach beschreibt die Blüte erstmals 1936 in Die zwölf Heiler und andere Heilmittel.

Hainbuche

»Für jene, die der Ansicht sind, sie hätten weder die seelischen noch die körperlichen Kräfte, die Bürde des Lebens zu tragen. Die Tageslast erscheint ihnen zu groß, obwohl sie ihr Tagewerk normalerweise zu bewältigen vermögen. Das Heilmittel ist auch für jene, die meinen, dass entweder Seele oder Leib einer Stärkung bedürfen, bevor sie ihren Tageseinsatz leisten können.«

Hainbuche ist eine Blütenessenz für die müden und antriebslosen Menschen, deren Müdigkeit sich aber leicht mit einem motivierenden Anreiz überwinden lässt. Es handelt sich nicht um eine Form der Erschöpfung, die dringend des Ausruhens bedarf, sondern eine die auf einem Mangel an Antrieb zu Stande kommt. Gerade noch hundemüde bei dem Gedanken, die Steuererklärung auszufüllen, die Wäsche zu bügeln oder den Rasen zu mähen – und einen Augenblick später schon hellwach, wenn es heißt, zum Italiener um die Ecke auf einen Capuccino zu gehen.

Es ist auch nicht Faulheit, die solche Menschen auszeichnet, denn auf den Gebieten, die ihr Interesse finden, können sie überaus fleißig sein. Die Lustlosigkeit bezieht sich bei dieser Blüte mehr auf das Alltägliche, auf Routine- und lästige Arbeiten. Man schiebt die Dinge, von denen man weiß, sie sollten eigentlich erledigt werden, stattdessen immer wieder vor sich her, anstatt sie endlich hinter sich zu bringen. Hat man sich jedoch einmal aufgerafft, bringt man sie auch zu Ende.

Hainbuche

Unlust und Antriebsmangel sind kennzeichnend. Man hat diesen Zustand schon oft als „Montagmorgengefühl“ bezeichnet. Gemeint ist damit die Unlust nach einem angenehmen Wochende wieder zur Alltagsroutine zurück zu kehren. Es handelt also nicht um eine Überforderung, denn man weiß ganz genau, dass man alles zu bewältigen vermag, was am Tage so ansteht – man hat halt nur einfach keine Lust dazu.

Gründe dafür kann es viele geben wie langweilige und eintönige Tätigkeiten, unangenehme oder nervtötende Mitarbeiter oder sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz, auch wenn sie nur unterschwellig spürbar sind.

Ein Paradoxon liegt darin, dass entsprechende Menschen oft wacher sind, je mehr sie zu tun haben, und müder, je weniger zu erledigen ist. Neue Herausforderungen nehmen sie willig an, routinemäßig zu erledigende Kleinigkeiten lassen sie dagegen schnell ermüden.

Es handelt sich also bei einem Hainbuche Zustand weniger um einen körperlicher Erschöpfung denn um einer mentaler Unterforderung.

Hainbuche

Die Wirkung von Hainbuche? Die Blüte verändert einfach unsere Sichtweise: statt das Gefühl der Langeweile im Fokus unserer Aufmerksamkeit zu belassen, richtet sie unser Augenmerk einfach auf den Zeitpunkt kurz danach, das angenehme und befriedigende Gefühl, etwas geschafft zu haben und wie viel schöner ein Feierabend ist, wenn man sich nicht den ganzen Tag angestrengt hat, Arbeit zu vermeiden, sondern sie einfach erledigt hat.