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Quellwasser - Was man darüber wissen sollte

Rock Water - Quellwasser



Dr. Bachs Herstellungsmethode:
Edward Bach wählte für die Herstellung seiner Rock Water Essenz das Wasser des Sotwell Brunnens nahe Mount Vernon. Ebenso gut kann aber jedes andere natürliche Heilwasser verwendet werden. Geeignete Quellen findet man nicht unbedingt in den großen Kurbädern, sondern eher auf dem Lande oder in den Bergen, wo sie oft einem christlichen Heiligen gewidmet sind und von der einheimischen Bevölkerung zu Heilzwecken benutzt werden. Oft sind solche Quellen in den örtlichen Wanderkarten verzeichnet. Das Wasser muss unbedingt ganz rein und klar sein und frei von jeder Umwelt- oder sonstigen Verschmutzung. Zur Herstellung der Essenz reicht es aus, sein Glasschälchen mit dem Wasser zu füllen und es nahe der Quelle in die Sonne zu stellen und zwar für wenigstens eine Stunde, empfehlenswert erscheint jedoch eine etwas längere Verweildauer. Die günstigste Zeit dafür ist ein wolkenloser Sonnentag im Hochsommer.

Stellenwert im System Dr. Bachs:
Rock Water gehört zu den ‚vier Helfern‘, die Edward Bach nach seinen zwölf wichtigsten Blütenmitteln entdeckte. Er stellte Rock Water 1933 in seiner Schrift Die zwölf Heiler und vier Helfer erstmals der Öffentlichkeit vor. Solange er seine endgültige Einsortierung der Blüten in die bekannten sieben Gruppen noch nicht vorgenommen hatte, gehörte Rock Water neben Heather und Vine zu den Blüten für Patienten mit kräftiger Hautfarbe.



Vertiefende Beschreibung:
Unter den vielen unterschiedlichen Persönlichkeitstypen, die von den Bachblüten angesprochen werden, ist Quellwasser sicherlich der größte Idealist. Ein Mensch des Quellwasser Typs hat nicht nur große Ideale und hoch gesteckte Ziele, er verfolgt sich auch mit außergewöhnlichem Einsatz und Ausdauer.

Quellwasser ist sehr streng mit sich selbst und verlangt sich ein Höchstmaß an Selbstdisziplin ab. Egal um welche Form der Selbstertüchtigung es sich handeln mag, die er für sich gewählt hat, er übt und übt und bemüht sich nach Kräften, die hehren Ziele zu erreichen. Hängt Quellwasser einer bestimmten Ernährungsweise wie Vegetarismus oder Makrobiotik an, duldet er keine „Ausrutscher“. Ein Stück Schokolade oder ein Würstchen zu essen, wäre ihm Beweis für eine charakterliche Schwäche, die er sich keinesfalls zugestehen möchte. Verlangt eine besondere Form der Meditation frühes Aufstehen um 4 Uhr, kommt Quellwasser dieser inneren Verpflichtung klaglos nach. Wo andere wie Hornbeam sich mit einem gemurmelten „...nur ein Viertelstündchen noch ...“ im Bett auf die andere Seite drehen, springt Quellwasser auf und macht sich ans Werk.

Auf diese Weise wird Quellwasser zum Vorbild für andere, die ihm nacheifern. Und anscheinend ist dies einer der wenigen Genüsse, die so ein strenger Mensch sich zugesteht. Das Ego freut sich, wenn es bewundert wird.

Genau an dieser Stelle liegt der Fallstrick für Quellwasser bereit. Ein Idealist, der dem Streben nach materiellen Gütern abgeschworen hat und sich um höhere Ziele bemüht und dabei so unnachgiebig mit sich selbst ist, zieht doch Gewinn aus dieser versteckten kleinen Eitelkeit.
Es ist nicht etwa so, dass Quellwasser Gefolgschaft verlangt. Es setzt einfach voraus, dass die jenigen, die ihm zustimmen, ihm auch folgen werden. Tun sie das nicht, dann ist es ihre eigene Entscheidung.

Für ihn selbst aber besteht die Gefahr, dogmatisch zu werden und die vielen Möglichkeiten links und rechts des von ihm gewählten Weges schlicht aus seiner Wahrnehmung auszublenden.
Gut möglich, dass sich sein Ziel perfekter Gesundheit und spiritueller Erleuchtung unmerklich ins Gegenteil verwandelt. Die Ablehnung jeder Form des Genusses zur Stählung von Körper und Geist bedeutet ja auch eine Verleugnung der Lebensfreude. Manch einem dieser Art ist besonders die Sexualität eine ständige Herausforderung, die es zu unterdrücken gilt, da sie dem Weg ins Himmelreich entgegensteht. Quellwasser Menschen neigen dazu, durch ihre asketische Einstellung allen Spaß am und im Leben zu verlieren.



Der religiöse Fundamentalist stellt den Prototyp einer Quellwasser Persönlichkeit dar. Er kennt nur schwarz und weiß und folgt seinen Regeln, und koste es das eigene Leben.

Das Mumonkan ist ein bedeutendes Werk des Zen Buddhismus. Eine von vielen Übersetzungen beginnt mit folgender Aufforderung des Herausgebers: „Wenn Du Süßigkeiten und das leichte Leben liebst, so übergehe dieses Buch. (Paul Reps: Ohne Worte – ohne Schweigen, Bern 1976, S. 111) Quellwasser zeigt sich hier von seiner freundlichen Seite und warnt einen wenigstens. Spiritualität und Spaß scheinen ihm einander ausschließende Phänomene zu sein. Am Ende verhärtet er innerlich und äußerlich und verlernt das Lachen.

Dabei gibt es doch auf dieser Welt keine 100%igkeit, keine Regel ohne Ausnahmen. Und das Missverständnis, dem Quellwasser unterliegt, ist nur ein winzig kleines: er sieht Freude und persönlichen Fortschritt als widerstreitende Kräfte. Doch das Leben ist nur dann vollständig und ganz, wenn man es ganz lebt. Quellwasser strebt nach Vollkommenheit und schließt doch Genuss und Spaß aus. Wie aber kann es vollkommen sein, wenn man Teile davon verleugnet?

Und so fehlt nur ein kleiner innerer Schubs zur Erkenntnis und zur Umkehr von seinem rigiden Kurs. Einer, der von dieser Essenz ausgehen kann, die allein aus Wasser ohne Zusatz einer Blüte hergestellt wird. Das weiche Wasser höhlt den Stein, heißt es, und dieses Wasser macht die Unnachgiebigen nachsichtig, die Harten weich und die Starren beweglich. Und trägt damit vielleicht sogar mehr zur eigenen Gesundheit bei, als tagtäglich absolvierte an Selbstkasteiung grenzende Körperübungen und strengste Meditationen.

Quellwasser zaubert den Gestrengen ein Lächeln ins Gesicht, und das war alles, was ihnen wirklich fehlte. Diese Essenz lehrt den liebevollen Umgang mit sich selbst.