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Blütenessenzen für die ältere Generation



Wer heilt, hat Recht? Wer keinen heilt, wird reich.

Wir leben in einer Zeit, in der die Medizin mehr und mehr über unser Leben bestimmt. Das kann auch gar nicht anders sein in einer Gesellschaft, die den medizinischen Bereich auf eine paradoxe Weise regelt, die den Erfolglosen belohnt, da dessen Patienten zu weiteren Behandlungen zurückkehren. Es führt zwangsläufig dazu, dass derjenige das meiste Geld verdient, der ist, der die meisten Patienten hat. Nicht derjenige, der die wenigsten (sprich: die meisten Gesunden) hat.

„Stillstand ist Rückgang“ heißt es in unserem Wirtschaftssystem, das dafür sorgt, dass Zufriedenheit mit dem Erreichten nicht sein darf, schließlich wird es immer weniger, je länger man stillsteht. Bis nichts mehr übrig ist.

Folgerichtig muss das Gebiet der Medizin, das sich soeben noch auf die Behandlung von Kranken beschränkte, ausgeweitet werden. Immer mehr Lebensbereiche werden von der Medizin vereinnahmt. Selbstverständlich muss der allererste Beginn des Lebens überwacht werden. Schwangerschaft verlangt ärztliche Kompetenz. Das entstehende Leben ist so fragil und verletzlich, wer will es nicht schützen? Und wer kann das am besten?

So hat das noch nicht einmal geborene Leben im Mutterleib bereits die ersten Arzttermine, nein, nicht nur die seiner Mutter, sondern eigene. Die U1 (Untersuchung 1) findet natürlich gleich nach der Geburt statt. Weiter geht es mit den U‘s bis hin zur U11 für das Alter von 9 bis 10 Jahren. Da ist man noch nicht einmal auf der Welt, schon hat man Termindruck und das gleich für das kommende Dezennium. Die ersten 10 Lebensjahre sind per se definiert als ärztlich überwachungsbedürftig. Früher ging man zum Arzt, wenn man krank war. Heute stehen wir kurz vor der Neudefinition „Kindheit = Krankheit“.

Dabei kann es natürlich nicht bleiben, Stillstand ist Rückgang. Ist das kindliche Behandlungspotenzial ausgeschöpft, müssen neue Gebiete erschlossen werden. Die Pubertät böte sich an. Die Schwangerschaft sowieso. Wird eine Frau schwanger, geht sie zum Arzt. Fortan wird untersucht, abgetastet, ultrageschallt, was die Krankenkasse hergibt. „Schwangerschaft = Krankheit“.

Überhaupt: „Frausein = Krankheit“, oder etwa nicht? Welche Frau hat nicht regelmäßig Termine beim Frauenarzt? Die Vereinnahmung des Mannseins lässt noch etwas auf sich warten. Zunächst einmal muss das Paradigma „Echte Männer kennen keinen Schmerz“ ideologisch beseitigt werden, bevor sich das einträgliche Geschäft starten lässt.

Ein so richtig gefundenes Fressen hingegen ist das Altsein. „Alt sein = krank sein“, das stimmt schon lange, zumindest was die medizinische Sicht betrifft. Oder kennt irgendein Leser einen einzigen Menschen über 60, der kein einziges Medikament, vom Arzt verschrieben, einnimmt?

Wie lange wird es noch dauern, bis die Lücken zwischen U11 und Rente geschlossen sein werden? Jugendliche sind ja per se allesamt ADHD-verdächtig, die Ritalinproduktion läuft auf Hochtouren. Die Midlife-Krise bringt immerhin Menopausensymptomen, die sich allein mit medizinischer Hilfe überstehen lassen. Auf männlicher Seite wird schon an vergleichbaren, zwingend behandlungsbedürftigen Zuständen geforscht, zudem bringt der Stress gerade in diesem Alter Herzinfarkte hervor und treibt Männer in Scharen in die Praxen. Außerdem wäre da ja auch noch die Prostata, die der Untersuchung bedarf, spätestens sobald man die 50 erreicht hat. Am Ende bleiben vielleicht Männer zwischen 20 und 30 übrig, die der Definition „Patient“ - noch - nicht genügen. Aber das kriegen wir auch noch hin.

Wird es nicht langsam Zeit, die Selbstbestimmung über den eigenen Körper zurückzugewinnen?

Heile dich selbst

Der Titel von Edward Bachs Büchlein „Heal Thyself“ ist für mich immer noch Programm. Er bedeutet „Übernimm selbst die Verantwortung, hol dir Rat und Hilfe, wann immer es nötig ist, und triff deine eigenen Entscheidungen“. Macht der Behandler einen schwerwiegenden Fehler, kann uns dies das Leben kosten. Der Preis, den der Behandler zahlt, besteht in einem schlechten Gewissen, den Rest zahlt seine Versicherung. Da scheint es mir vernünftig, beispielsweise die Entscheidung selbst zu treffen, welcher Behandlungsweise ich mich unterziehen will, wenn die Diagnose Krebs lautet. Es ist mein Leben, um das es geht, nicht das des Therapeuten. Der hat zudem möglicherweise noch ganz andere, verborgene Motive, mir dieses bestimmte Mittel zu verschreiben. Vielleicht ist es besonders gut, vielleicht aber bringt es ihm die Traumreise an irgendeinen Südseestrand ein, die der Arzneimittelhersteller springen lässt, wenn er nur eine ausreichende Patientenzahl mit diesem Medikament behandelt.

Am Ende bin jedoch ich es, der mit zuvor unbekannten Nebenwirkungen leben muss. Ich will bewusst entscheiden, welches Risiko ich eingehe, die Verantwortung für meine Gesundheit und mein Leben allerhöchstens in die Hände eines Arztes legen, wenn ich bewusstlos bin. Diese Eigenverantwortung lässt mich auch selbst entscheiden, ob ich überhaupt krank bin. Und nicht einfach nur ein bisschen langsamer als in meinen dollen Jahren.

Statistisch erwiesen: alt = krank

Altwerden bringt anatomische und physiologische Veränderungen mit sich, sie sind integraler Bestandteil des Lebens auf der Erde und betreffen alle Lebewesen, egal ob Pflanze, Tier oder Mensch. Wer käme auf die Idee, einen Baum im Herbst mit durchblutungsfördernden Mitteln zu traktieren, weil er seine Blätter verliert? Oder mit Botox?

„Altwerden ist nichts für Feiglinge“ betitelte Joachim Fuchsberger das Buch, das in seinem 83. Lebensjahr veröffentlicht wurde. Das betont die Herausforderung, nicht das Elend und das Kranksein.

Man sollte meinen, in westlichen Ländern mit ähnlichen Standards und vergleichbarer Lebensqualität müsse der Medikamentenverbrauch entsprechend vergleichbar hoch sein. Dem ist nicht so. Immer wieder kommt es zu Modeerscheinungen beim Verbrauch bestimmter Mittel, die sich zudem von Land zu Land unterscheiden. In England spottete man beispielsweise in der 80er Jahren über die „German disease“, Herz-Kreislauferkrankungen, die in Deutschland massiv medikamentös behandelt wurden, während dieselbe Krankheit dort nicht einmal diagnostiziert wurde.  Man muss konstatieren, dass auch die „objektive Wissenschaft“ oft Ansichtssache ist. Vielleicht übertragen wir diese Erkenntnis auch auf das unausgesprochene Gesetz, dass wer alt ist, auch krank sein muss.

Wissenschaft und Blütenessenzen

Untersuchungen, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügen können, gibt und gab es nur wenige. Da bestehen große Berührungsängste zwischen Wissenschaftlern und Blütenbehandlern. Beide Seiten sind meiner Meinung nach dafür zu kritisieren. Wissenschaftler, weil sie sich mit einer einfachen Doppelbindung selbst austricksen: Zum einen wird oft behauptet, das „Zeug“ könne unmöglich wirken, daher bedürfe es auch keiner Erforschung, um dann im Umkehrschluss zu folgern, es könne keinesfalls wirken, es seien ja noch nicht einmal wissenschaftliche Untersuchungen angestellt worden. Den Blütenleuten steht hingegen der eigene Individualismus im Wege. Jeder kocht sein eigenes Süppchen, und da vermeiden die allermeisten die Supervision bzw. die Untersuchung der Ergebnisse des eigenen Schaffens. Aber so kommen wir einfach nicht weiter. Wer etwas leistet, sollte sich nicht davor scheuen, dies auch zu beweisen, sonst könnten Zweifel an genau dieser Leistung aufkommen. Auch das Argument, wissenschaftliche Methoden seien bei einer so individuellen Behandlungsweise wie der Blütentherapie nicht anwendbar, zieht nicht. Michael Weisglas hat bereits vor 30 Jahren an der University of California die Wirksamkeit von Blütenessenzen mit genau diesen angeblich nicht auf Blütenessenzen übertragbaren Methoden bewiesen. Gudrun Dvorak tat es ihm an der Universität Tübingen vor 15 Jahren nach. Der letzte mir bekannte Versuch einer wissenschaftlichen Untersuchung wurde vom Tode seines Leiters Dr. Jeffrey Cram jäh abgebrochen, auch wenn es erste vielversprechende Resultate der Studie „Anwendung der Blütenessenz-Therapie bei Depressionen“ gab.

Nun kennen wir die tatsächlichen Wirkmechanismen von Essenzen nicht. Wir können die Effekte jedoch indirekt nachweisen. Das geht zum einen empirisch, zum anderen auch finanziell. Gerade Letzteres sollte alle Sparfüchse unter den Krankenversicherungen - also alle - hellhörig machen. Blütenessenzen sind schließlich deutlich preiswerter als die meisten herkömmlichen Medikamente. Um einmal ganz konkret zu werden, schlage ich vor, den Einsatz von Blütenessenzen bei alten Menschen zu testen, gerne in der Altenbetreuung. Ich behaupte, dass man damit die Kosten für Medikamente und Geräte um wenigsten 10% reduzieren kann, was ich gar nicht ausrechnen will, das überlasse ich mal den Experten der Pflegeversicherung. Aber es dürfte sich doch um einen ansehnlichen Betrag handeln. Medikamenten- und Gerätehersteller dürften von dieser Idee eher weniger erfreut sein. Würde man diese 10% in mehr Personal und bessere Betreuung investieren, habe ich nicht den geringsten Zweifel, dass man neben einer erheblichen Verbesserung der Lebensqualität unserer Alten auch weitere Einsparungen erreichen kann. Man muss es nur wollen. Und versuchen natürlich.

Was kann man tun?

Das ist der Vorschlag: untersuchen wir die Wirkungen der Blütenessenzen im subjektiven Bereich. Einerseits. Sammeln wir Feedback von älteren Menschen, wie sie persönlich auf bestimmte Blüten reagieren. Stellen wir fest, ob sie helfen, den subjektiven Leidensdruck zu verringern. Und auf der anderen Seite setzen wir Blütenessenzen, wann immer das möglich und verantwortbar erscheint, im Bereich der Altenpflege ein und sammeln hier gezielt Daten aller Art. Z.B. verringert sich statistisch betrachtet sagen wir über den Zeitraum eines Jahres die Zahl der verabreichten Schlafmittel? Sind die Bewohner in der Lage, mehr Aufgaben des täglichen Lebens selbstständig zu bewältigen, z.B. sich ankleiden, wodurch das Personal entlastet würde und mehr Zeit für eine soziale und emotionale Betreuung frei würde? Können - vermutlich der entscheidende Faktor bei der Durchsetzung der Blütentherapie im Altenbereich - die Kosten der Altenpflege gesenkt werden?

Alle, die sich beteiligen möchten, seien hiermit herzlich dazu eingeladen. Ich stelle die Blütenessenzen gerne zur Verfügung. In einem anderen Artikel an dieser Stelle erfahren Sie, welche Blüten ich selbst für geeignet halte. Ob einige davon unnötig sind, ob andere fehlen, ob man welche in einem Kombinationsmittel zusammenfassen sollte - solche Fragen wird Ihr Feedback, Ihre Erlebnisse und die Erfahrungen der von Ihnen betreuten Menschen beantworten.

Herzlich willkommen im Forschungsteam!