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Kastanienknospe

Ab und zu sollte man ja die guten alten Bekannten nicht allzu selbstverständlich nehmen, sondern sich ihrer Werte erinnern. Das will ich heute einmal mit der „guten, alten Bachblüte“ Kastanienknospe (Chestnud Bud) tun. Sie ist ein wunderbarer Katalysator, wenn es um Neuanfänge geht, und für einen Neuanfang stimmt die Zeit doch immer (grad jetzt nach den Ferien).

Kastanienknospe

Reiz-Reaktions-Mechanismen beschreiben automatisch in uns ablaufende Muster. Einige davon sind angeboren wie z.B. die Reflexe wie das Niesen, andere hingegen sind angelernt bzw. antrainiert. Das Grundschema ist stets das selbe: „immer wenn A eintritt, folgt meine automatische Reaktion B“ – sogar gegen meinen erklärten Willen.

Was gemeint ist, wird vielleicht deutlicher, wenn wir die Platzhalter A und B ersetzen durch beispielsweise „Nörgelei“ und „Wut“ - in dem Fall lautet das Beispiel dann: „immer wenn ich Nörgelei höre, werde ich wütend“. Hat sich dieses Muster tief in meine Persönlichkeit eingeschliffen, reicht mein erklärter Wille, anders zu reagieren, nicht mehr aus, um den Reiz-Reaktions-Mechanismus zu unterbrechen.

Kastanienknospe ist die Bachblüte, die uns aus solchen Automatismen wieder heraus hilft, auch dann wenn sie uns schon jahrelang dominieren. Manche Menschen befinden sich scheinbar in einem Teufelskreis, sie unternehmen alles, was in ihrer Macht steht, und bemühen sich und kämpfen – und sitzen am Ende in der selben Tinte wie zuvor. Sie bekommen ihre Reaktionsmechanismen nicht in den Griff und wiederholen ihre Fehler selbst dann, wenn ihnen vollkommen bewusst ist, dass es sich um solche handelt.

Diesmal blamier ich mich aber nicht wieder, nimmt sich jemand fest vor – und gerät schon wieder ins Stottern, kaum dass er den Mund aufmacht. Eine Andere hat sich soeben von ihrem alkoholkranken Gatten scheiden lassen – bloß um sich kurz darauf erneut in einen Alkoholiker zu verlieben. Wieder jemand Anderer kündigt seine Arbeitsstelle, weil es immerzu Ärger mit den Vorgesetzten gibt – nur um festzustellen, dass der neue Chef ebenfalls ein Griesgram ist.

„So etwas passiert mir nie wieder!“

betonen Menschen, die mit einem Kastanienknospe Problem zu kämpfen haben, voller Überzeugung, und haben den Fuß schon erhoben für den Tritt ins nächste Fettnäpfchen, das ‚überraschenderweise‘ genauso aussieht wie das vorherige. Die Erkenntnis ihres Verstandes, dass da etwas schief gelaufen ist, wird von ihren unbewussten Mustern ignoriert, ja sabotiert. Das Ergebnis ist Frustration, Ernüchterung und Aufgabe.

An dieser Stelle wird deutlich, dass rationale Erkenntnis nicht ausreicht, um wirkliche Fortschritte machen zu können. Dazu bedarf es einer Umsetzung der Erkenntnis in neues Handeln. Und der Unterstützung der unbewussten Kräfte in uns.
Genau dabei kann Kastanienknospe uns helfen. Heraus aus dem Teufelskreis, aus der dauernden Wiederholung immer derselben Fehler und Fehltritte. Kastanienknospe hilft uns, unsere Erfahrungen nicht nur aus dem Gedächtnis nacherzählen zu können, sondern tatsächlich innerlich zu verarbeiten, zu integrieren und mit unserem ganzen Sein darauf zu reagieren.

Wer aus seinen Erfahrungen nicht lernt, ist gezwungen, sie zu wiederholen. Das gilt für Einzelne, wie für Gruppen, Gemeinschaften und ganze Nationen. Menschen mit einem Kastanienknospe Problem geraten immer wieder in ähnliche Situationen, reagieren immer wieder auf dieselbe Weise darauf und scheitern entsprechend regelmäßig. So lange bis sie endlich aus ihrer Erfahrung lernen. Dabei können Meditation und Psychotherapie und manches andere helfen, aber einfacher geht‘s mit Kastanienknospe.

Kastanienknospe

Und wie wirkt sich dies im Zusammenspiel von Körper und Seele aus?

Der Aspekt der unproduktiven Wiederholung immer desselben Musters bei Unfähigkeit, sich aus eigener Kraft daraus zu lösen, charakterisiert diese Blütenessenz. Insofern kann sie bei allen Formen psychischer oder körperlicher Abhängigkeit nicht nur Willen und Entschlossenheit stärken, sich davon zu befreien, sie leitet auch den notwendigen inneren Erkenntnisprozess dessen ein, was ursprünglich zur Abhängigkeit führte und letztlich verändert werden muss, um auf den Weg zurück zu einem erfüllten Leben gelangen zu können.

Das Charakteristikum der Wiederholung und scheinbaren Ausweglosigkeit lässt erkennen, welche anderen Erkrankungen Kastanienknospe auf emotionaler Ebene leichter ertragen lässt, während sie zugleich die Motivation unterstützt, innerlich mit ganzer Kraft auf eine Genesung hin zu wirken. Bei allen Erkrankungen mit einem sich wiederholenden Muster stärkt diese Blüte das Immunsystem. Der Prototyp einer solchen Erkrankung, die Malaria, deren Fieberschübe in drei- oder viertägigen Abständen auftreten, kommt glücklicherweise in unserer Heimat nicht vor, andere rhythmisch verlaufende Krankheiten dagegen schon, wie alle rheumatischen Störungen, aber auch chronisch verlaufende Erkrankungen, die schubweise Verschlimmerung mit sich bringen, Multiple Sklerose und Gicht seien als Beispiele genannt.

Kastanienknospe beeinflusst überdies die innere Schmerzwahrnehmung und -verarbeitung, sie eignet sich ausgezeichnet zur Linderung akuter und chronischer Schmerzen, wenn sie sowohl innerlich eingenommen wie auch gleichzeitig lokal auf die schmerzende Stelle gegeben wird.

Eine nicht aus dem Gesagten ableitbare Wirkung der Kastanienknospe ist die auf die Wirbelsäule. Und doch lohnt sich bei allen Rückenproblemen der innere und vor allem auch der äußere Einsatz dieser Essenz z.B. in einer Rückenmassage oder auch in Kombination mit chiropraktischen Techniken.