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Tantra und Knabenkraut

Kleines Knabenkraut - Orchis morio

Das Kleine Knabenkraut wurde leider durch intensive Landwirtschaft bei uns stark reduziert. Heute treffen wir es eher selten an. Auf einem einzelnen kantigen Stängel finden sich 4 bis 12 Blüten, die purpur bis dunkelviolett gefärbt sind. Bevorzugte Standorte sind nährstoffreiche Wiesen.

Kleines Knabenkraut

Da das Blümchen wie alle einheimische Orchideen besonderen Schutzes bedarf, sollte bei der Herstellung einer Essenz ausschließlich die von Vasudeva Barnao entwickelte Methode angewandt werden, nach der die Blütenstängel umgebogen werden und unverletzt in das Glasschälchen ragen. Die Bachsche Methode des Pflückens oder Schneidens sollte aus Respekt vor der Natur nicht gebraucht werden.

Die Wurzeln der Knabenkrautfamilie, die gut zwei Dutzend Mitglieder zählt, gaben ihr den Namen: sie bilden zwei Knollen aus, die an Hoden erinnern. Jedoch ist eine dieser Knollen erheblich größer als die andere, was man sich damit erklärte, dass die größere die Versorsungswurzel des gegenwärtigen Jahres, die kleinere dagegen von der Aufgabe des vorhergegangenen Jahres erschöpft und ausgelaugt sei.

Für übernatürlich hielt man die Tatsache, dass eine der beiden Knollen schwimmt, während die andere im Wasser untergeht. Die untergehende wurde "Teufelshand" genannt, die schwimmende "Marienhand". Dieser Aberglaube mag ein Abbild der Auffassung sein, dass uns alle möglichen Genüsse im Leben nur vorgeführt werden, damit wir ihnen widerstehen lernen. Dahinter steht der böse, strafende Gott, der einen erst mit seinen verführerischen Dingen und Taten reizt, nur um uns anschließend dafür zu bestrafen, dass wir der Verführung erlagen.

Hier spiegelt sich auch die reichlich ambivalente Einstellung zur Sexualität in alten Tagen, die innere Zerrissenheit zwischen Trieb und Verbot.  Am Ende blieb man stets mit einem schlechten Gewissen sitzen, glaubend dass Genuss ohne Reue dem göttlichen Willen widerspricht.

Die Hodenähnlichkeit und die volkstümliche Interpretation deuten bereits auf die Wirkung der Blütenessenz, der die sich aus diesen Wurzeln erhebenden Blüten sind so wunderschön und über solche Dualitäten erhaben, dass es hier um die Synthese zweier Gegensätze zu neuer Pracht und Schönheit gehen muss.

Der Name Knabenkraut lässt sich aber auch noch anders erklären: in alten heidnischen Tagen ehrte man die Göttin Ceres mit Umzügen, die von weiß gekleideten Knaben angeführt wurden, die mit Orchideenkränzen geschmückt waren. Männliche Fruchtbarkeit einmal nicht als etwas Verwerfliches...

Aus den getrockneten Wurzeln bereitete man einst eine Droge namens 'Salep', über deren Wirkung nicht mehr viel bekannt ist. Sie wurde als kräftigendes Nährmittel eingesetzt und in größeren Mengen in Persien als auch in Deutschland hergestellt. Schwindsucht, Ruhr, Magenerkrankungen wurden damit behandelt. Die zerquetschten Wurzeln verwandte man als beruhigende und Schmerz stillende Umschläge für Geschwulstkrankheiten.

Kleines Knabenkraut

Die Blütenessenz gibt es nun seit annähernd 20 Jahren. Wohl hat sie einen Bezug zur Sexualität, doch geht es beim Kleinen Knabenkraut auch um den kreativen Bereich und dessen Integration in die Persönlichkeit.

Lustvolle Kunst heisst nicht Pornographie. Ohne Lust an der der Schöpfung, Verwandlung und Neuschöpfung kann Kunst und Kreativität gar nicht existieren. Unser Nervensystem ist gar so angelegt, dass jede Motivation immer einen Teil erotischer Lust besitzt. Woraus sich das interessante Paradoxon ergibt, dass häufig der Lust feindliche Kunstwerke gerade der Lust erst ihre Entstehung verdanken.

Kleines Knabenkraut integriert diese Aspekte in die Persönlichkeit. Ohne Lust keine Kunst, keine Kreativität. Die Ambivalenz kann nicht nur lähmen (Einjähriger Knäuel, die Bachblüte Scleranthus ist die geeignet Blüte, um einen aus solcherart Zwickmühle zu befreien), sondern auch zu neuen Kreationen beflügeln. Not macht erfinderisch, heisst es bespielsweise. Das könnte man als Leitsatz für die Wirkung dieser Essenz werten.

Ein weiterer Aspekt zeichnet das Kleine Knabenkraut aus. Das Zurücktreten des Egos nämlich. Manch aufgeblasenes Ego mag enorme Kunstwerke schaffen, manchem Künstler bzw, seinem Kunstwerk steht es jedoch im Wege. Die Überwindung des Ego erst macht ihnen den Blick frei auf das, was sich im Innern manifestiert und nach Verwirklichung im Äußeren strebt.

Schwierig zu erläutern.
Einfacher ist es, wenn man das Schöpferische wieder auf die Sexualität zurückführt. Es gibt Eltern, die zeugen Kinder, um sich selbst ihre Großartigkeit, ja Göttlichkeit zu beweisen. Ein Beispiel ist jener österreichische Vater, der seine Tochter, sein Geschöpf, zur Befriedigung seiner Lust als Gefangene jahrelang im Keller einsperrte. Gott kann Leben geben und wieder nehmen. Und Menschen, die sich mit Gott verwechseln, tun das auch.

Eltern, die mit sich selbst im Reinen sind, zeugen Kinder um der Kinder wegen, selbst wenn Kinderwunsch ursprünglich ja immer egoistisch ist. Existiert das Kind, tritt das eigene Ego zurück und persönliche Nachteile werden in Kauf genommen zum Besten des neuen Menschen.

So tritt auch das Ego des Künstlers zurück und macht die Bahn frei für das Kunstwerk.

Wer freien Zugang zur eigenen Kreativität wie Sexualität sucht, dem kann mit Kleinem Knabenkraut geholfen werden.
Eine Tantra Essenz.