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Von der Schule profitieren

Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir - wurde mir wie wahrscheinlich den meisten Besuchern hier eingetrichtert. Meine damalige polemische Widerrede „nicht für die Schule, sondern für die Lehrer“ wurde dagegen glatt abgebügelt. Und doch war da etwas dran. Ich erinnere mich noch gut, eines Tages vor die Wahl gestellt worden zu sein, Physik oder Biologie als Unterrichtsfach wählen zu müssen. Keine Frage, von Physik hatte ich noch weniger Ahnung als von Tuten und Blasen. Ich konnte an guten Tagen noch so eben einen Bunsenbrenner identifizieren, ansonsten befand sich dort, wo bei anderen Menschen in der grauen Masse des Gehirns der Bereich für Physik sitzt, bei mir eine Art schwarzes Loch, in dem jede, aber auch jede binomische Formel auf Nimmerwiedersehen verschwand. Was hab ich also gewählt? Physik. Der Biologielehrer war nämlich ein alter Nazimilitarist, der es liebte, seine Schüler zu quälen, und das kannte ich schon zur Genüge. Nicht für die Schule, sondern für das Leben habe ich dann Physik gelernt. Oder sagen wir besser: den Teil meiner Zeit im Klassenraum abgesessen, den ich nicht blaumachenderweise im Café Sander verbrachte, und mit Ach und Krach, guten Auswendiglern-, Abschreibe- und Spickzetteltechniken den kompletten Absturz in der Schule vermieden.
Geblieben ist von Hunderten Unterrichtsstunden Nullkommanix - nur wie ein Bunsenbrenner aussieht, weiß ich noch immer und an die gemütlichen Zeiten im Café Sander denke ich auch noch gerne zurück.

Tatsächlich habe ich das Wissen um physikalische Gesetze, Zusammenhänge und Hintergründe nie wirklich vermisst im Leben, Tatsache aber ist aber auch: ich habe damals die Herausforderung nicht angenommen, sondern mich ihr entzogen. Es ist kaum anzunehmen, dass ich jemals Physiker geworden wäre, aber die Chance, eine bestimmte neue, nicht vertraute Perspektive erlernen und annehmen zu können, habe ich schlicht verpasst. Und das war dumm.

Deshalb möchte ich mich heute ein wenig mit den Blütenessenzen beschäftigen, die einem helfen, geistige Herausforderungen annehmen zu können. Denn wie unsere Muskulatur verkümmert, wenn wir unser Leben auf dem Sofa vor dem Fernseher verbringen, so verkümmert auch unser Geist. Alles, was wir nicht nutzen, wird unbewusst als unnötig bewertet, schlechter versorgt und abgebaut. Kurz gesagt: wer seinen Hirnmuskel nicht trainiert, wird auf die Dauer dumm - genauso wie der seine restliche Muskulatur nicht trainiert dick wird.

Bitterer Enzian - Gentian - Gentiana amarella

Bitterer Enzian

Die klassische Bachblüte für die Schnellaufgeber, die sich mit Elan auf neue Aufgaben stürzen und beim ersten Widerstand oder Rückschlag die Sache hinschmeißen und sich der Verzweiflung anheimgeben.
Es gibt ja immer noch genug Menschen, die einen „inneren Schweinehund“ ihr eigen nennen. Lassen wir mal beiseite, dass sie damit zumindest einen Teil ihres Selbst ablehnen, gelegentlich scheinen sie es gar zu genießen, dem inneren Schweinehund Futter zu geben. Bei manchen hat man gar den Eindruck, sie warteten nur darauf, dass der Schweinehund ihnen den Vorwand liefert, endlich eine unangenehm gewordene Aufgabe fallen lassen zu können.
Das Problem besteht bei vielen darin, dass ihnen die Referenzerfahrung fehlt oder anders ausgedrückt: ihnen fehlt die persönliche Erfahrung, dass es sich lohnt, auch Unangenehmes zu erledigen, Hindernisse zu überwinden und den Weg des geringsten Widerstandes zu verlassen. Der Mangel an bisherigem Erfolg bedingt den Misserfolg in Gegenwart und Zukunft. Depression ist das Ergebnis.
Bitterer Enzian ist so gesehen eines der Bachschen Antidepressiva. Er bringt einem den Glauben an sich selbst zurück, den Willen zum Erfolg und die Bereitschaft, Herausforderungen anzunehmen. Aufgabe ist einfach keine Option mehr, wenn man die Energie des Bitteren Enzian aufgenommen hat.
Gentian lenkt den Blick weg von der scheinbaren Unüberwindlichkeit des augenblicklichen Problems und hin zur Belohnung, die das Lösen genau dieses Problems einem einbringt. Diese Blütenessenz motiviert am besten, wenn man am Rand der Aufgabe steht.

Schlüsselblume - Primula eliator

Schlüsselblume

Dies ist die Essenz die Überzeugungen wie „statt eines Physikteils hab ich ein schwarzes Loch im Kopf“ zum Thema macht. Einschränkende Überzeugungen also, ich kann das nicht, ich hab zwei linke Hände, ich hab halt keine kreative Seite und schließlich deren Steigerung „ich bin, doof, unbegabt und hässlich“. Schlüsselblume spricht also Minderwertigkeitsgefühle oder anders herum einen Mangel an Selbstwertgefühl an. Die Eselsbrücke lautet: Diese Blume bietet den Schlüssel zu den inneren Ressourcen, Talenten, Fähigkeit ist damit eine Schlüsselessenz zur Steigerung des Selbstwertgefühls.
Wenn Sie sich selbst mal fragen, wie viele Dinge sie gar nicht erst probiert haben, weil sie von vorneherein „wussten“, dass Sie ja doch nicht über ausreichend Talent dafür verfügten, dann sollte die Anzahl nicht allzu hoch sein. Es ist ein schmaler Grat zwischen realistischer Selbsteinschätzung und Selbstabwertung. Sicher ist nicht jeder, der auf dem Kamm blasen kann, der neue Mozart, und wer glaubt, eine Blütenessenz könne ihm dazu verhelfen, liegt definitiv falsch. Wer aber keine Chancen mehr verpassen will, die ihm die negative Einstellung zu sich selbst verstellt, der kann es einmal mit der Schlüsselblume versuchen. Sie lässt einen unnötige, da unrealistische Selbstzweifel überwinden.

Motivations-Kombi

Eine Kombination aus fünf Einzelblüten zur Steigerung der Motivation. Sie macht Lust auf Problemlösung, hilft Abwehr- und Vermeidungsstrategien zu überwinden und anstehende Schwierigkeiten zu bewältigen. Bei dieser Mischung geht es um den Kitzel, den Herausforderungen auslösen können, anstelle der bekannten Einschüchterung.
Wenn Sie auch schon mal Chancen ausgelassen haben, weil Lampenfieber, Prüfungsangst oder Ähnliches Ihnen einen Strich durch die Rechnung machte, könnte dies die Blütenmischung der Wahl sein. Motivation, soll sie optimal wirken, muss auf zwei Komponenten beruhen: in Richtung auf etwas zu und in Richtung von etwas weg, wobei ersteres genau doppelt so stark sein sollte wie letzteres. Das hat etwas mit der Physiologie unseres Gehirns zu tun. Um es einfacher auszudrücken: die winkende Belohnung sollte emotional doppelt so stark wirken wie die „Strafe“ bei Versagen. Wenn Motivation wirkungslos bleibt, liegt dies oft daran, dass das Verhältnis nicht richtig abgestimmt ist. Man möchte gerne sein Examen schaffen, aber die Angst durchzufallen ist doppelt so stark wie die Vorfreude auf die Möglichkeiten, die es einem eröffnet, und plötzlich wirkt die Angst nicht mehr motivierend in einem Sinne, effektiver zu lernen, sondern lähmend, und dann wird gar nicht mehr richtig gelernt. Wer nur Angst hat durchzufallen, hat größte Chancen, dass ihm genau dies widerfährt. Wer jedoch das Ziel, nun endlich Auto fahren, eine bestimmte Schule besuchen oder seinen Beruf ausüben zu dürfen, fest vor Augen hat und starke Motivation daraus zieht, sodass die Versagensangst zwar nicht ganz verschwindet, sondern als mitmotivierend weiter wirkt, ohne einen negativ zu beeinflussen, dessen Chancen auf Erfolg erhöhen sich schlagartig.
Enthalten sind Apfel, Bitterer Enzian, Kirsche, Kleines Knabenkraut und Magnolie.