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Der Ernst des Lebens

Thema: Lernen und Schule Teil 2

Wie gemütlich und geborgen es zu Hause auch ist, wie gut sich alle um einen kümmern, irgendwann kommt der Schubser aus dem Nest, und wir müssen unbekanntes Terrain erobern, einen Schritt in die Selbstständigkeit machen: es geht in die Schule. Kinder müssen die bekannte Sicherheit loslassen - aber für ihre Eltern gilt das beinahe im gleichen Maße: sie müssen ihre Kinder ein Stück weit loslassen. Alles ist in Veränderung, und wer sich innerlich am besten darauf einstellt, der leidet am wenigsten unter Stress.

lernen

Im Wesentlichen ist Lernen nichts anderes als ein Einschleifen bestimmter Grundmuster in unsere Nervenbahnen, sozusagen die Trampelpfade durch unsere graue Masse. Das sorgt dafür, dass unsere Nervenimpulse von ganz allein die richtigen Wege finden und wir sie nicht jedes Mal aufs Neue mühsam suchen müssen. Ich stelle mir nur vor, ich wüsste nicht automatisch, welche Form ein bestimmter Buchstabe hat. Wie lange würde es dauern, bis die Frustration mich das Blatt Papier zerreißen lässt, das ich eigentlich doch beschreiben wollte.Lernen heißt auch Automatisieren. Automatisierungen erleichtern einfach das Leben: NICHT drüber nachdenken zu müssen, wie man zur Arbeit kommt, sondern die Zeit auf dem Weg dorthin zu einem Schwätzchen mit dem Kollegen nutzen, das hat doch was! Selbst wenn wir uns der Großartigkeit dieser Leistung im Allgemeinen gar nicht bewusst sind.
Im Grunde sorgen die eingeschliffenen Pfade für ein wunderbar bequemes Leben. Sich einmal bewusst zu machen, was alles gleichzeitig im Hirn abläuft, ohne dass wir auch nur ein Bisschen davon mitbekommen: vom Abrufen der inneren Wegbeschreibung, Achtsamkeit bezüglich Verkehr und Verkehrsregeln, Sehen und Erkennen des Weges und gleichzeitige Umsetzung des Gesehenen in angemessene Bewegungen, Abschätzen von Entfernungen, vom durchgehenden Weiteratmen bei all der erforderlichen Konzentration mal ganz zu schweigen, und gleichzeitig über etwas ganz anderes sprechen. Multitasking nennt man das in der Computerwelt. Nicht nur aus der Sicht des Anatomen und des Physiologen ein Wunderwerk, das einen immer wieder in Erstaunen versetzt.

Natürlich hat das seinen Preis. Manchmal kann man ihn vernachlässigen. Ich erinnere mich, einmal ganz automatisch an einer bestimmten Kreuzung abgebogen zu sein, weil dies meinem jahrelangen Arbeitsweg entsprach - nur arbeitete ich dort gar nicht mehr und wollte eigentlich ganz woanders hin. Vermutlich kennt jeder unter Ihnen solche Beispiele aus eigener Erfahrung. In der alten Wohnung war der Lichtschalter aber rechts von der Tür. Da sucht man ihn nun vergebens. Aber gut, darüber kommt man schon hinweg. Es sollte nur verdeutlichen, welche Macht die Gewohnheit besitzt, im Guten wie im Schlechten.

Am leichtesten lernt man, je weniger ausgetrampelt die Pfade sind. Man ist flexibler, kann problemlos verschiedenste Dinge ausprobieren und kennenlernen, ohne durch Vorprägungen behindert oder beeinträchtigt zu werden. Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich, dass man desto mühsamer lernt, je häufiger die Spuren abgelaufen wurden und entsprechend tiefer eingeprägt sind. Man kommt halt schlechter heraus aus den Spurrillen des Gehirns.

Das Problem beim Lernen liegt im Phänomen, dass es genau dasselbe ist, was den Erfolg erleichtert, weiteres Lernen aber erschwert.
Diese innere Zwickmühle kann mithilfe einer bestimmten Blütenessenz überbrückt werden.

Die Blüte der Synthese:

Quitte - Cydonia oblongata
Wie viele Redensarten gibt es, die den Konflikt, dessen innerer Überwindung die Quittenblüte dient, bildlich darstellen und damit verdeutlichen, wie weit verbreitet und allgemein das Problem der Zwiespältigkeit doch ist: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass - Was kam zuerst: Henne oder Ei - Wer den Kuchen will, muss die Eier zerschlagen - und viele weitere. Anscheinend geht das eine nur auf Kosten des anderen. Im Zen Buddhismus verwendet man im Streben nach Erleuchtung etwas ganz Ähnliches, nämlich als Koan bezeichnete Rätsel, die gewollt den Verstand zu überlisten versuchen. Eines davon, vermutlich das Bekannteste, lautet: Du kennst das Geräusch, das es macht, wenn du in die Hände klatschst - welches ist nun das Geräusch der linken Hand. Man meint, es geht nicht. Und in einem rationalen Sinne geht es in der Tat nicht. Es geht nur, wenn man das Vernunftsdenken ausschaltet, dann findet man die Antwort. So entpuppt sich der alte Henne-Ei-Konflikt noch als Koan, dessen Lösung einen der Erleuchtung nahe bringt ;-)

Quitte

Heureka brüllte Archimedes, als er das nach ihm benannte Prinzip entdeckt hatte und zwar ganz ohne Kopfzerbrechen - das hatte nämlich keine Resultate zutage gefördert - sondern durch Dösen in der Badewanne. Schalte den Kopf aus, und die Erkenntnis kommt.

Zurück zum ganz realen Alltag, der uns einst und unsere Kinder jetzt in die Schule führt. Gib dir mehr Mühe, lautet die beliebte Aufforderung, die dazu führt, dass man genauso wenig wie Archimedes komplizierte Dinge durchschaut. Das Paradox lautet: gib dir weniger Mühe, dann kapierst du es.

Und vor allem: hör auf zu lernen, dann geht das Lernen nämlich wie von selbst. Wer hat jemals unflätige, obszöne, „böse“ Vokabeln lernen müssen? Ist nicht das erste Wort, das der Schüler - außerhalb des Französischunterrichts und absolut mühelos - lernt, „merde“, und das steht noch nicht mal auf dem Lehrplan.
Wie oft müssen sich Mädchen die Namen der Sänger ihrer Lieblingsboygroup in den Kopf hämmern, wie oft müssen Fußballfans sich leise die Ergebnisse des letzten Bundesligaspieltages vorsagen, um sie zu behalten? Genau: überhaupt nicht.

Müheloses Lernen macht nicht nur mehr Spaß, es ist auch viel erfolgreicher als pauken, pauken, pauken. Die rechte Einstellung zum Lernen jedoch wird einem in der leistungsorientierten Gesellschaft schnell ausgetrieben.

Wer sich nicht auf diese Spielchen von Blut, Schweiß und Tränen einlassen will, die die Lehr- statt Herrenjahre ausmachen, sondern den inneren Spagat des Müssens und des Wollens in Leichtigkeit schaffen will, der ist gut beraten, mal eine Dosis Quitte zu nehmen, wenn es zu mühsam wird. Die neue Perspektive lässt alles ein wenig einfacher und leichter aussehen. Quitte ermöglicht ganzheitliches Lernen, mit Kopf und Bauch, Fantasie und Verstand, linkem und rechtem Gehirn.