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Oben und unten - und ganz unten - Teil 2

Vielleicht haben Sie ja in der Zwischenzeit ein wenig geträumt und sich ein wenig in Ihrer persönlichen Unterwelt umgeschaut.

Unterwelt

Natürlich kennen Sie auch das esoterische Gesetz, nach dem sich alles in allem spiegelt. Das bedeutet für uns, dass nicht nur das Tagesgeschehen im Traum abgebildet wird sondern auch umgekehrt das Traumleben Einfluss auf unser tägliches Leben und Erleben hat. Ein schlimmer Tag kann uns also nicht nur die Nacht vermasseln, ein schöner Traum kann uns auch den folgenden Tag versüßen. Zur Selbstbestimmung gehört demnach nicht allein Entscheidungsfähigkeit tagsüber sondern auch in der Nacht. Das mag für Sie zunächst ein etwas fremdartiger Gedanke sein, aber tatsächlich kann man Träume in gewissem Maße steuern und dadurch wiederum auch seine Tage.

Die Reise in die Unter- oder Traumwelt lässt sich jedoch niemals wirklich vorhersehen. Immer wenn wir bereit sind für eine neue Erkenntnis oder Erfahrung, können sich überraschende Wendungen ergeben, auf die wir nicht vorbereitet sind. Gerade diese Möglichkeit lässt den Reisenden oft zögern und ängstlich zurückweichen statt sich neuen Erfahrungen zwar vorsichtig, aber doch interessiert zu nähern und sie zu integrieren. Wie man diesen Stolperstein bemeistern kann, möchte ich erläutern. Sie ahnen es sicher: es gibt Hilfe aus der Blütenwelt.

Quitte

Den in den beiden obigen Absätzen aufgezeigten inneren Widerspruch des Träumens - den Wunsch nach Selbstbestimmung versus die Unvorhersehbarkeit der Träume - lässt sich auflösen, wenngleich, das will ich hier nicht verleugnen, die Sache nicht ganz einfach ist. Sicher kennen Sie das: wenn Sie etwas (Ideelles) zu stark anstreben, geht es Ihnen verloren. Zeigen Sie jedoch gar kein Interesse - geht es Ihnen ebenfalls verloren. Strengen Sie sich also zu sehr an, bewusst zu träumen, schlafen Sie gar nicht erst ein.  Ist es Ihnen egal, verschlafen Sie Ihre Träume. Gefragt ist also die Balance zwischen Wille und Entspannung.

Für solche Zwecke gibt es zwei Blütenessenzen, die Ihnen sicher gut bekannt sind: meine persönlich bevorzugte ist die Quitte (siehe Foto oben), aber die andere, Einjähriger Knäuel (Scleranthus, siehe Foto unter diesem Absatz) ist, wenn auch teils unterschiedlicher Wirkung, jedoch ebenso gut. Beide haben etwas mit dem natürlichen inneren Biorhythmus, mit Ausgleich von An- und Entspannung, mit dem sich einfach der inneren Natur, dem eigenen Rhythmus überlassen zu tun. Mehr als diese subjektive Empfehlung mag ich an dieser Stelle nicht geben. Wählen Sie einfach die Blüte, die Ihnen persönlich lieber ist, aus, um in den Schwebezustand zu kommen zwischen Bewusstsein und Schlaf.

Einjähriger Knäuel

Und dann ist da noch die Ungewissheit dessen, was auf uns zu kommt, die uns Angst machen kann und das fragile innere Gleichgewicht womöglich wieder zerstört, das wir grad erst mit Hilfe von Quitte/Knäuel hergestellt hatten. Angst ist ja bekanntermaßen nicht immer der beste Ratgeber.

Dies möchte ich zum Anlass nehmen, Ihnen eine weitere Essenz aus dem „Heldenzyklus“ vorzustellen. Innerhalb der archetypischen Blütenessenzen steht die Achillea millefolia = Schafgarbe für den Helden, der die Angst wohl kennt, aber ihr nicht die Herrschaft über sich selbst überlässt. Weiße und Rosa Schafgarbe sind gut bekannt, weniger hingegen die Gelbe Schafgarbe, eine enge Verwandte (Achillea filipendula). Auch sie eine Schutzblüte wie die übrigen Schafgarben, auch sie eine Blüte des Gleichgewichts, wie die erwähnten Quitte und Einjähriger Knäuel.

Gelbe Schafgarbe

Gelbe Schafgarbe

Bei ihr geht es um Offenheit bei gleichzeitiger Zentriertheit, soziale Interaktion aus innerem Gleichgewicht heraus, kurz: agieren und reagieren, handeln und geschehen lassen, Kontaktaufnahme und Abwarten im Gleichgewicht, genau das, was man braucht, um zwar in den Träumen aktiv sein zu können, jedoch nicht so, dass man gleich davon aufwacht. Im alltäglichen Gebrauch eignet sich die Essenz für Menschen, die sozial entweder überaktiv sind oder sich abschotten. Wobei die Überaktivität einhergeht mit einer gewissen Maskierung der Persönlichkeit - Schlüsselwort der Schafgarben bleibt ‚Schutz‘. Es handelt sich also um eine Art ‚präventives Theater‘, das die Betreffenden spielen, um nicht demaskiert, entlarvt zu werden. Ihre soziale Unsicherheit dämpfen sie gelegentlich auch mit Drogen - aber eins ist gewiss: wer Drogen nimmt, träumt nicht. Jedenfalls nicht echt, sondern lediglich Drogenträume. Vom schamanischen Gebrauch halluzinogener Drogen ist hier nicht die Rede, deren Einsatz kann aber ohne Hilfe durch Fachleute kaum empfohlen werden.

Nachdem Sie im ersten teil dieses Artikels schon Beifuß als Traumhilfe, Wermut als Authentizitätshilfe und Große Nachtkerze für den Mut, der für den gefährlichen Ausflug nötig ist, kennen gelernt haben, soll an dieser Stelle neben Quitte, Einjähriger Knäuel und Gelbe Schafgarbe, die allesamt das feine Gleichgewicht zwischen Wachen und Schlafen, Aktivität und Passivität fördern, soll nun noch eine weitere Blüte nicht unerwähnt bleiben, die weniger mit dem Träumen an sich zu tun hat als mit dem, was damit erreicht werden soll:

Sumpfdotterblume - Caltha palustris

Sumpfdotterblume

Ist es uns nun gelungen, im Traum aufmerksam zu bleiben, weder desinteressiert wegzudösen noch adrenalinbedingt aufzuwachen - was tun wir jetzt? Nun ich schlage vor, wir gehen auf die Suche zur Quelle unserer selbst. Beziehungsweise wir lassen uns dorthin führen. Schauen Sie sich in einem Blütenführer die leuchtend buttergelben Blüten der Sumpfdotterblume an (Sie sollten schon wissen, wonach Sie suchen - zumindest erleichtert es die Suche), nehmen die Essenz und suchen, wenn Sie sich wieder schlafen legen oder auf die Visualisierungsreise gehen genau nach diesen gelben Blüten. Und folgen Sie ihnen. Sie wachsen bevorzugt an Bachläufen. Folgen Sie der Sumpfdotterblume und Sie erreichen unweigerlich die Quelle. Tun Sie dort, was immer Sie möchten, trinken daraus, baden darin (im Traum ist schließlich alles möglich, auch wenn die Quelle noch so klein sein mag), nehmen Sie diesen Eindruck und die Erinnerung daran mit in das Wachbewusstsein. Machen Sie im Traum ein kleines Ritual oder was immer, um sicher zu stellen, dass die Erinnerung auf der Rückreise (=beim Aufwachen) nicht verloren geht. Was immer Sie erleben, es hat Ihnen etwas zu sagen. Ob es eine Bedeutung für Sie hat oder nicht, liegt allein an der Offenheit, die Sie besitzen. Vielleicht ist es heute noch nicht so weit, vielleicht auch morgen noch nicht - aber eines Tages werden Sie sich erinnern (aufschreiben kann dabei helfen), und es fällt Ihnen wie Schuppen von den Augen. Das also war es! Eigentlich ganz einfach.