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Das Schatten-Selbst und South African Flower Essences

Die eigene Schattenseite zu begreifen, gehört heute zu den wichtigsten Herausforderungen der Menschheit. Hier liegt der Schlüssel zur Transformation unserer selbst und dadurch der Welt. Im Folgenden will einiges Material präsentieren, das dem Verständnis des Schatten-Selbst dienen soll. Bitte beachten Sie dabei, dass der Begriff des Schatten einen solch weiten Bereich bezeichnet, dass man ihm kaum in einem einzigen Aufsatz gerecht werden kann. Bevor ich im zweiten Teil des Artikels einige südafrikanische Blütenessenzen vorstellen werden, die bei der Arbeit mit dem Schatten hilfreich sein können, möchte ich mich zuerst mit dem Begriff des Schatten selbst auseinandersetzen.

Schatten

Viele von uns kennen den Begriff „Schatten“, ohne seine Bedeutung wirklich zu verstehen. Vielleicht besteht die vage Idee, der Schatten sei ein unerwünschter Teil unserer selbst, den man am besten einfach ignoriert. Vielleicht stellt man ihn sich auch als dunklen oder bösen Bereich, vor dem man sich fürchtet und von daher lieber vermeidet. Schatten wird oft gebraucht, um etwas Mysteriöses zu bezeichnen, das nicht näher definiert ist und insofern Grundlage für vielerlei Missverständnisse ist.

Schauen wir also einmal genauer hin und untersuchen, inwiefern der Schatten im ganz alltäglichen Leben von Bedeutung ist.

Es war Carl Gustav Jung, der das Konzept des Schattens in seinem Werk über die unbewussten Aspekte des Selbst entwickelte. In „Krankheit als Weg“ definieren Dethlefsen und Dahlke den Schatten als die Summe aller abgelehnter Aspekte der Realität, die Menschen in sich selbst entweder nicht sehen wollen oder können und die infolgedessen unbewusst bleiben. Der Schatten ist somit ein Bestandteil des Selbst. Er begleitet uns ständig und überall und birgt so viel unserer Lebensenergie. Jeder, der es ernst meint mit Selbsterkenntnis und spirituellem Wachstum, muss sich daher mit dem Schatten auseinandersetzen. Die Gründe dafür werde ich im Folgenden näher betrachten.

Eine Art und Weise, sich dem Schatten zu nähern, die ich persönlich hilfreich finde, ist folgende. Wenn wir geboren werden, akzeptieren wir die Welt, so wie sie ist. Weder verurteilen wir uns selbst noch unsere Situation oder unser Handeln, nichts ist richtig oder falsch. In diesem Stadium könnte man unser Selbstbild als sphärisch bezeichnen, wie ein großer Strandball, der alles repräsentiert, was ist. Wir unterschieden gut und böse nicht. Wir haben nicht das Gefühl, dieses sollte so sein und jenes so. Wir sind. Einfach so.

In kürzester Zeit lernen wir auf verschiedene praktische Weisen, dass wir in einer Realität der Dualitäten leben. Wir lernen, dass man uns gegenüber feste Erwartungen hegt, dass bestimmtes Verhalten positive Reaktionen nach sich zieht, während andere Verhaltensweisen negative Reaktionen auslösen. Wir lernen uns den Erwartungen anpassen, um geliebt zu werden, und die Rollen in Familie und Gesellschaft ausfüllen müssen, die für uns vorgesehen sind. Da wir Liebe zum Überleben brauchen, lernen wir uns anzupassen. Damit beginnt die Abspaltung bestimmter Teile unserer Selbst, und wir fangen an, einen Teil zu entwickeln, den wir als Selbst definieren, und einen anderen Teil, der nicht dazugehören soll.

Tatsache aber ist, das unsere Persönlichkeit beides umfasst, das Gute und das Böse, das Helle und das Dunkle.

Schwarzes Loch

Kahil Gibran sagte:
„Das ganze Universum existiert in dir
und alles, was in dir ist, gehört zur Schöpfung.
In einem einzigen Wassertropfen finden wir das Geheimnis des endlosen Ozeans.
In uns selbst finden wir alles, was das Leben ausmacht.“

Es bleibt uns nichts übrig, als dies innerlich zu begreifen. Wir müssen uns mit jedem Aspekt befassen, auch mit denen, die wir ausschalten wollen, denn diese besitzen die Energie, die zur Transformation notwendig ist. Der Schatten existiert, um uns zu helfen.

Im Leben lernen wir, uns auf verschiedene Arten zu definieren. Ich kann beispielsweise sagen „Ich bin eine Frau“‚ „Ich bin eine Mutter“, „Ich bin ein Lehrer“‚ „Ich bin ein Kind“‚ „Ich bin tolerant“, „Ich bin fähig“ oder auch „Ich bin gemein“, „Ich bin intolerant“, „Ich bin böse“, „Ich bin unfähig“. Solche Überzeugungen bilden Teile des Menschen, als den wir uns selbst sehen. Wie wir uns definieren, entscheiden wir selbst, und dies zieht automatisch bestimmte Folgen nach sich. Dem widersprechende Aspekte nämlich verbannen wir aus unserem Bewusstsein. So kommt es, dass wir Feindseligkeit, Wut, Selbstbetrug oder verleugnen. Da wir aber laut Gibran die Gesamtheit dessen, was ist, sind, was geschieht dann mit dem, was wir ausschließen? In Wirklichkeit verschwinden Aspekte unserer Persönlichkeit nicht, wenn wir sie aus unserem Bewusstsein verbannen, genauso wenig wie ein Strauss unsichtbar wird, wenn er den Kopf in den Sand steckt. Wenn er den Feind nicht sieht, heißt das nicht, dass der Feind ihn nicht sehen kann. Eine der größten Selbsttäuschungen, der man erliegen kann.

Schatten

Am besten gefällt mir die Definition des Schattens des englischen Mediums und Schreibers Lazaris in seinem Buch „Working with the Shadow“. Lazaris beschreibt es so, dass in Kindheit und Jugend unsere Arme einfach mit zu vielen Dingen beladen werden, sodass uns einfach nichts übrig bleibt, als das eine oder andere fallen zu lassen. Der Schatten läuft hinter uns her und sammelt alles wieder auf, den Abfall wie die Schätze, und bewahrt sie, bis wir bereit sind, uns damit zu befassen. Er sagt, der Schatten sei, anders als viele vermuteten, nicht unser Feind, sondern unser treuer Freund. Er ist da, um all das, womit wir nicht umgehen und was wir nicht akzeptieren können und daher verleugnen, zu bewahren und schützen.

Zu all dem gehört auch alles, für das wir die Verantwortung nicht übernehmen wollen und das zu schmerzhaft für uns ist, also alles, was wir vor uns selbst verstecken. Somit dient uns der Schatten als vertrauenswürdiger Freund, der alles aufliest und für uns bewahrt, womit wir im Augenblick noch nicht fertig werden. Seine Aufgabe ist es, uns all diese Dinge abzunehmen, bis wir bereit sind, sie zurückzunehmen und in unsere Persönlichkeit zu integrieren.

... wird fortgesetzt.