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Forschungsessenz Mondviole

Ist es nicht erstaunlich, dass es im Deutschen kein Wort gibt, das dem englischen „Abundance“ entspricht? Abundance meint Reichtum und Überfluss, und schon da sind deutsche Widerhaken eingebaut, denn was anderes ist Überfluss wenn nicht überflüssig...? Im Fehlen eines passenden Wortes für natürlichen Reichtum spiegelt sich das in unseren Breiten vorherrschende Verständnis davon, dass Reichtum immer auf dem Vorhandensein des Gegenpoles Armut beruht. Nicht dass es nicht viele Indizien gäbe, die dafür sprächen. Wer möchte, dass es den südamerikanischen Bananenplantagenarbeitern gut geht, muss auch bereit sein, ihnen den selben Lohn wie deutschen Apfelpflückern zu zahlen. Dass wir das Vorhandensein natürlichen Überflüsses so verschämt verschweigen, liegt sicher auch in unserem schlechten Gewissen begründet. Klar sind wir gegen Kinderarbeit – aber Schnäppchen sind klasse und Geiz ist geil.

Mondviole

Nun wird bereits seit einiger Zeit eine Essenz aus einer Pflanze hergestellt, die geeignet scheint, uns auf diesem von Polarität geprägten Denken zu befreien.

Mondviole - Lunaria annua

Eine zweijährige Pflanze, die auch unter anderen Namen wie Silberblatt oder Judaspfennig bekannt ist und bis zu einem Meter hoch wird. Der Kreuzblütler lebt im Halbschatten und bevorzugt leicht feuchte Böden. Er ist botanisch verwandt mit einigen unserer bekannten Kohlsorte.n Mondviole besitzt gezahnte, breitherzförmige Blätter, von denen die oberen keine Stiele haben. Die purpur-violetten Blüten erscheinen zwischen April und Juni., sie wirken besonders auf Schmetterlinge und Bienen attraktiv. Die Schoten sind beinahe kreisrund, sie enthalten mehrere Samen, die man erkennen kann, wenn man die Schote gegen das Licht hält. Die getrocknete, silberne Schote bleibt lange an der Pflanze und sorgt dafür, dass sie als Bestandteil von Trockensträussen beliebt ist.

Forschungsessenz Mondviole

Die amerikanische Mondviole heißt (nomen est omen) 'Money Plant', ihr niederländisches Pendant 'Judaspenning'. Erstere wird von ihrer Herstellerin Kathrin Bateman (Flower Essences of Fox Mountain) beschrieben als Mittel, das hilft, sich dem Reichtum zu öffnen. Sie soll Armuts- bzw. Mangelbewusstsein überwinden helfen und im Innern wie im Äußeren bereichern. Die Beschreibung des Judaspenning von Bram Zaalberg (Bloesem Remedies Nederland) dagegen zielt auf den Gegenpol. Er eignet sich für alle habgierigen und besitzergreifenden Charaktere, die nur auf ihren materiellen Vorteil bedacht sind und nichts abgeben können bzw. wollen.

Von verschiedenen weiteren Herstellern sind ähnlich lautende Beschreibungen verfügbar, die offenbar je nach Gusto des Schreibenden mal zum einen, mal zum anderen Pol tendieren. Bei der Money Plant Essenz von Living Light Essences geht es um ein Verhalten, das zu stark auf materielle Güter ausgerichtet ist, so dass keine Energie mehr für die spirituelle Entwicklung übrig ist. In Kanada denkt man, betreffende Menschen versuchten, eine Leere zu füllen, die in Wirklichkeit gar nicht im Portmonee, sondern in der Seele zu finden ist.
Anders sieht es wiederum Mark D‘Aquila, Hersteller der Essence Alchemy Essenzen in den Vereinigten Staaten. Seine Money Plant Essenz, schreibt er, vermittelt zuerst einmal Selbstachtung und Selbstwertgefühl, die er als Voraussetzung für Erfolg und Reichtum ansieht. Im zweiten Schritt der Wirkung soll die Essenz lehren, dass Wert sich nicht immer in Zahlen bzw. Dollarnoten ausdrücken lässt. Seiner Ansicht nach ist Geld Energie, und Energie steht immer zur Verfügung.
Denken wir hier daran, dass dies die Aussage eines Amerikaners ist. Ich habe meine Zweifel, ob verhungernde Kinder in Kenya ähnlich darüber denken.

Mondviole

Fazit der Beobachtungen:
Es geht bei dieser Blütenessenz um die Harmonie zweier Gegenpole: Materie und Spiritualität. Gier nach Geld und Gut kann die Wahrnehmung trüben und manche Dinge wichtiger erscheinen lassen, als sie tatsächlich sind. Minderwertigkeitsgefühle lassen einen nichts einfordern, sondern sich von vorne herein auf die Akzeptanz von Brosamen einstellen, denn mehr fühlt man nicht verdient zu haben.
Annehmen können statt an sich raffen müssen, geben und helfen lernen, den Wert seiner selbst wie den materieller Güter kennen, Wohlstand annehmen wie auch loslassen können, wenn man dadurch andere unterstützen kann - das scheinen mir taugliche Stichworte zu sein, die die Wirkung der Essenz zutreffend beschreiben.

Mondviole Samen

Gleichwohl sind Erfahrungsberichte immer willkommen, die helfen können, das Bild dieser Essenz abzurunden.

Weisse Mondviole

Schliesslich soll nicht unerwähnt bleiben, dass auch eine Essenz der weiss blühenden Variante besteht, die näherer Erforschung bedarf. Auch sie wurde bereits in mehreren Ländern hergestellt, es liegen aber noch zu wenig Fallgeschichten vor, um Schlussfolgerungen zu ziehen.