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Spieglein, Spieglein an der Wand

 

oder: Neuronen und Meditationen - eine gewagte Hypothese

Die Erforschung von Blütenessenzen bedeutete schon zu Dr. Bachs Zeiten die Übersetzung der unfass- und messbaren Blüteninformation in allgemeinverständliche Sprache. Sie stellt den Versuch dar, etwas Unaussprechliches in Worte zu fassen, mit all seinen Einschränkungen und Hilfskonstruktionen. Oft werden Bilder, Metaphern und Analogien zu Hilfe genommen. Ehrlicherweise sollte man daher von Interpretation anstelle von Übersetzung sprechen.
Wenn man einmal weiß, worum es bei einer Blütenessenz geht, kann man sie natürlich den entsprechenden Personen geben und anhand dieser Überprüfung an der harten Realität herausfinden, ob die Interpretation zutreffend war oder nicht.
Wie aber kommt man zu einer Beschreibung, einem reproduzierbaren Text mit hoffentlich ebenso reproduzierbarem Inhalt, wenn man einer Blüte zum ersten Mal begegnet?

spiegelneuronen
Gehirnnervenzellen

Die meisten Essenzenhersteller, die ich kenne, meditieren zunächst mit der Pflanze, sie befragen sie quasi innerlich. Die Antwort der Pflanze entspricht einer vorläufigen Hypothese der Eigenschaften ihrer Essenz. Allerdings kommt die Antwort nonverbal als Eindruck, Gefühl, Geistesblitz oder etwas anderes. Um sie unserem Bewusstsein begreifbar zu machen, sind wir Menschen gezwungen, uns ein Bild davon zu machen. Dieses können wir beschreiben, Energie leider nicht. Entsprechend unzutreffend wird das intellektuelle Wissen bleiben. Wie die Beschreibung einer Erdbeere eben nicht die Erdbeere selbst ist, ebenso wenig ist das, was wir über die Essenz der Erdbeere denken, die Blütenenergie selbst. Beim NLP sagen sie: die Landkarte ist nicht das Gebiet.

Aber wie soll das nun gehen, der Informationsaustausch zwischen Pflanze und Mensch?
Mir kam da so eine Idee...

Moderne Technologie hat es möglich gemacht, dass wir dem Gehirn bei dem zuschauen können, was es gerade tut. Die bildhafte Darstellung der Computertomographie zeigt auf, welches Gehirnareal besonders aktiv ist, während man etwas Bestimmtes tut oder an etwas Bestimmtes denkt. Dabei stellte sich heraus, dass für die Ausführung einer Handlung jeweils (mindestens) zwei Bereiche zuständig sind: einer, in dem das Konzept des auszuführenden Handlung abgespeichert ist, und ein zweiter, der dieses Konzept in eine tatsächliche Handlung umsetzt.

Spiegelneuronen

Wir haben demnach Konzeptnervenzellen und Handlungsnervenzellen bzw. neuronen. Denken wir oder stellen uns vor, eine Tasse Kaffee zu trinken, werden die Konzeptneuronen aktiv, setzen wir den Gedanken in die Tat um, übernehmen die Handlungsneuronen das Konzept, und wir tun es wirklich. Richtig überraschend aber kam es, als man feststellte, dass unsere Konzeptneuronen auch dann aktiv werden, wenn jemand anders die Handlung ausführt, also z.B. eine Tasse Kaffee trinkt. Unsere Nervenzellen machen mit, wenn wir jemanden beim Kaffeetrinken beobachten, deshalb bekamen sie den Namen Mirror- oder Spiegelneurone.

Dies könnte die Grundlage dafür sein, dass Menschen zu Mitgefühl fähig sind. Mir fiel eine Szene eines bedeutsamen Tennismatches ein, bei dem Michael Stichs Fuß einfach stehen blieb, während sein Körper dem Schwung des Laufs weiter nachgab und sein Fuß in widernatürlicher Weise seitwärts gebeugt wurde - was schon beim Zuschauen schmerzte. Und tatsächlich hörte man ein lautes Stöhnen auf den Zuschauertribühnen des Stadions. Dabei tat es dem da unten weh und nicht denen, die oben zusahen. Das Video ist noch immer bei Youtube zu sehen, machen Sie das Experiment und schauen dem Tennisstar beim Fußumknicken zu. Wenn‘s Ihnen „weh tut“, sind daran vielleicht ihre Spiegelneuronen schuld.

Könnte hier auch eine Erklärung dafür liegen, dass ich stets mitgähnen muss, sobald jemand damit anfängt? Und wirkt Lachen womöglich gar nicht ansteckend sondern wird gespiegelt?

Was, wenn Behandler und Klient einander spiegeln, und der Klient nimmt meine gute Laune mit und lässt mir zum Ausgleich seine Depression da? Gibt es nicht? Sind Sie sicher?

Tatsächlich wird in der therapeutischen Gesprächsführung mit dem Klienten schon seit langem gelehrt, diesen in Körpersprache, Gestik und Wortwahl zu spiegeln, da es dazu führt, dass er sich verstanden fühlt. Es bessert den Kontakt und Informationsaustausch, stellt Vertrauen her und vertieft und beschleunigt so den gesamten therapeutischen Prozess.

Beobachten wir einmal Leute, wie sie miteinander umgehen, können wir, ohne groß darüber nachdenken zu müssen, spontan feststellen, dass diese beiden da hinten am Ecktisch offenbar mit einem spannenden Thema beschäftigt sind, beide beugen sich in gleicher Haltung über eine Zeichnung, während gleich links hier ein Paar sitzt, von denen einer wild gestikuliert, während der andere zurückgelehnt die Arme vor der Brust verschränkt. Das sieht nach Zwist aus. Und die beiden Turteltauben an der Theke haben wir auch sogleich als solche identifiziert, die scheinen ja selbst synchron zu atmen.
Wenn man also wissen möchte, wie das Gegenüber jetzt im Augenblick fühlt, lohnt es sich, seine Haltung zu übernehmen. Ziehen wir den Kopf ein, die Schultern hoch, beugen uns nach vorn, wodurch wir unseren Bauch einengen, und atmen nur flach, während wir uns mit den Füßen an den Stuhlbeinen festklammern und mit den Fingern auf dem Tisch trommeln. Na, wie geht‘s? Was mag in einem vorgehen, dessen Haltung dem entspricht?
Gespiegelt wird in der Regel spontan und unbewusst. Man betritt einen Raum, in dem soeben gestritten wurde, und das vorherrschende Gefühl teilt sich einem auch unausgesprochen mit. Das führt normalerweise dazu, dass wir erst einmal vorsichtig sind und das Terrain erkunden, um nicht unwissentlich den Streit auch noch anzufachen oder hineingezogen zu werden.

Und dabei bleibt es nicht. Auch Aussprache und Ausdrucksweise der Menschen der Umgebung wird übernommen, besonders deutlich wird dies, wenn man in eine Gegend zieht, in der ein anderer Dialekt gesprochen wird, als man gewohnt ist. Nach einer Zeit spricht man selbst so. Doch wodurch wiederum wird ein Dialekt geprägt? Spiegeln sich darin nicht die Geschichte der Menschen einer Region, die Landschaft und ihr Klima, die ganze Atmosphäre, sozial und kulturell? Kommen wir nach diesem Exkurs zurück auf das Thema Blütenforschung, deren erster Schritt immer die Begegnung mit der Pflanze ist und der zweite die Meditation - oder wie immer Sie einen entspannten Versenkungszustand nennen mögen, in dem man die Gedankentätigkeit einstellt und sich zentriert. Das Spiegeln menschlichen Verhaltens und menschlicher Gefühle erscheint ganz normal und geschieht automatisch, es sei denn ernsthafte physische oder psychische Störungen hindern einen daran.

Das ‚Spiegeln pflanzlichen Verhaltens und pflanzlicher Ausdrucksformen‘ liest sich dagegen wohl eher ein bisschen schräg, nicht wahr?
Aber ist es wirklich etwas anderes, wenn man die Distanz zwischen sich selbst und der Pflanze überwindet, alles aus dem Wege räumt, was zwischen einem selbst und der Pflanze steht - also Gedanken, Beobachtungen, Interpretationen, Bewertungen? Der berühmte indische Meditationslehrer Krishnamurti sagte, man müsse in der Meditation eins mit der Pflanze sein, da dürfe kein Unterschied und kein Zwischenraum mehr bleiben, man müsse - zumindest im übertragenen Sinne - zur Pflanze werden.

Oft hindert einen der Intellekt („Geht ja gar nicht, ist doch Quatsch!“), die Pflanze innerlich zu spiegeln, vielleicht sollte er zum Zwecke der Übung oder der Meditation beiseitetreten und Platz machen für die ungetrübte Wahrnehmung. Was kann es schaden?

Aus eigener Erfahrung glaube ich sagen zu können, dass das Wort „sprechen“ nicht ganz zutrifft, wenn es darum geht, mit Pflanzen zu kommunizieren. Aber dass man die Erfahrung der Energie einer Pflanze auf diese Weise machen kann, scheint mir außer Zweifel zu stehen. Nur teilt sich diese Energie meist eher als körperliche, sinnliche Wahrnehmung mit. Man spürt in der Meditation, ob die Energie eher in den Kopf oder in den Bauch, die Wirbelsäule oder die Füße fließt. Edward Bach tat es sich an, das Leid seiner Patienten zu spiegeln, wenn er in die Natur auf die Suche nach der geeigneten Essenz ging. Ere nahm ihre Symptome in sich auf und ging in diesem Zustand in die Natur, um dort die Resonanz der heilkräftigen Pflanzen zu suchen. Wenn man sich darauf einlässt - ist ja nicht gerade das pure Vergnügen - merkt man beinahe unmittelbar, ob die Blütenenergie diesen gebeugten Menschen wieder aufrichtet, den genervten beruhigt und dem furchtsamen Mut machen kann.

Das Wunderbare an dieser Art der natürlichen Meditation - man spiegelt einfach, was da ist - ist die Wiederholbarkeit, die von der Wissenschaft so vehement eingeforderte Reproduzierbarkeit von Ergebnissen.

Lassen Sie mich daher zum Schluss ein schönes Beispiel einer „Übersetzung“ einer visuellen in eine akustische Information anführen, um deutlich zu machen, dass die innere Wahrnehmung der unterschiedlichsten Leute doch ziemlich kongruent ist.

In einem Versuch zeigte man den Teilnehmern folgende zwei Figuren, zwei Strichzeichnungen, eine rund, eine gezackt.
Die Aufgabe war es, den Figuren Namen zu geben. Zur Auswahl standen Buba und Kiki.

Buba und Kiki

95% waren sich einig, welche Figur wie heißen solle. Würden ganz viele Menschen sich auf die spiegelnde Weise den Blüten nähern, wir könnten sicher viel Wissen untermauern und manches korrigieren.

Eine Blütenessenz, die einem dabei helfen kann, die inneren Barrieren der Wahrnehmung zu überwinden, und damit vielleicht sogar in die Lage zu kommen, mit Blüten zu „sprechen“, ist Bougainvillea.
(Siehe im Downloadbereich Bougainvillea Vortrag)