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Salbei - Die Pflanze - Die Essenz

Salbei (Salvia officinalis) ist ein mehrjähriger Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler mit unten verholzten Stängeln. Er wird bis 80 cm hoch, seine Blätter sind gegenständig, gestielt, elliptisch, länglich oder eiförmig und fein gekerbt. Die lila Blüten erscheinen in achtquirligen, ährenartigen Blütenständen an den Triebenden. Blütezeit ist von Mai bis Juli. Die Sammelzeit beginnt kurz vor der Blüte im Mai und dauert bis zum September, während der Blüte selbst wird nicht geerntet. In der Naturheilkunde werden Blätter und Blüten verwendet.

Salbei

Inhaltsstoffe sind ätherisches Öl, Gerbstoffe, Bitterstoffe und Flavonoide, Stoffe, die im Stoffwechsel der Pflanze eine Rolle spielen. Manche Flavonoide sind Antioxidantien, die bei der Krebsbehandlung eine positive Rolle spielen. Eine Heilwirkung von Inhaltsstoffen des Salbei wurde im Jahre 2008 in Studien des Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg bestätigt.

In der Pflanzenmedizin spielt Salbei eine herausragende Rolle. Bei Hals- und Mandelentzündungen beispielsweise sorgt Gurgeln mit Salbeitee für Linderung, seine Inhaltsstoffe hemmen das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Das Kauen van Salbeiblättern schützt vor Zahnfleischentzündung und Parodontose. Sollte man sich einer Antibiotikabehandlung unterzogen haben, lindert der Tee Magen- und Darmprobleme.

Der Tee wird wie folgt zubereitet: ein Teelöffel Salbeiblätter wird mit 250 ml kochendem Wasser übergossen und 10 Minuten ziehen gelassen, anschließend abgeseiht.

Salbeiblätter

Bei Hautproblemen hilft Salbei als Badezusatz, bei solchen des Rückens lindert es den Schmerz, wenn man den Rücken mit heißem Salbeitee wäscht. Für ein Vollbad benötigt man ein bis zwei Pfund Salbeiblätter, die man mit 3 - 4 Litern kochendem Wasser übergießt, 10 Minuten ziehen lässt und dann dem Badewasser zufügt. Soll das Bad überdies anregend wirkend, kann man schwarzen Tee hinzufügen. Als Badezusatz wirken alle Salbeiarten aphrodisierend. Und nicht nur das, auch in der Aromalampe entfaltet die Pflanze derartige Wirkung. Das Aroma kann einer Liebesnacht „einen Hauch wilder und zügelloser Hemmungslosigkeit“ geben.

Salbei enthält Triterpene, natürliche chemische Verbindungen, die in ätherischen Ölen enthalten sind, und Steroide, Fette, die in Vitaminen und Hormonen vorkommen. Beide besitzen östrogenartige Wirkung und können den weiblichen Hormonhaushalt ausgleichen.
Daher kann Salbeitee z.B. von Müttern getrunken werden, die ihre Kinder abstillen wollen. Salbei hemmt den Milchfluss. In der Schwangerschaft selbst ist Salbei kontraindiziert, da er einen Schwangerschaftsabbruch herbeiführen kann.

Salbei

Salbei ist weltweit verbreitet und umfasst mehr als 920 Arten.
Der lateinische Name Salvia ist vom lateinischen Wort „salvare“ (heilen) abgeleitet und deutet auf seine Heilkraft hin. Der englische Name Sage wird auch als weiblicher Vorname gebraucht und bedeutet ´weise Person`.

Die Pflanze wird auf unzählige Weisen benannt, von denen viele direkt auf ihre Eigenschaften anspielen. Griechischer Tee deutet z.B. auf Herkunft und Gebrauch, Zupfblatteln weist darauf hin, dass man beinahe das ganze Jahr über Blättchen abzupfen und für die vielfältigen Zwecke verwenden kann, Zahnblätter und Zahnsalbei deutlich, dass das Kauen von Salbeiblättern die Zähne weiß machen soll, außerdem dienen Salbei-Spülungen bei Zahnfleischbluten. Zum Namen Allerheilkraut muss man wohl nichts weiter sagen.

Salbei stammt wahrscheinlich aus Dalmatien und Mazedonien. Er hat sich im Mittelmeerraum vom Balkan bis zur Iberischen Halbinsel verbreitet und wurde im Mittelalter von Mönchen über die Alpen auch nach Mitteleuropa gebracht. Salbei war bereits im alten Ägypten bekannt, wo sie im Ruf stand, das Elixir des Lebens in sich zu tragen. Bereits damals wurde er als Heilmittel verwendet, u.a. gegen Unfruchtbarkeit und Potenzprobleme. Angeblich fand die heilige Familie auf ihrer Flucht nach Ägypten Schutz unter einem Salbeistrauch - womit allerdings der jüdische Salbei gemeint ist. Diesem jedenfalls wurden aus diesem Grunde seine heilenden Kräfte zuteil. Hildegard von Bingen verwendete Salbei nicht nur bei Blähungen, Appetitlosigkeit, Husten und Schlaflosigkeit, sie entwickelte auch einen Salbei-Wein, der bei Mund- und Körpergeruch wirksam sein soll: 1 Teelöffel Salbeiblätter mit einem halben Liter Weißwein aufkochen lassen, nach zwei Minuten abseihen und in eine Thermoskanne füllen, mehrmals täglich einen Schluck des warmen Weins trinken.

Im Laufe der Geschichte fand Salbei auch viele Freunde in China, sodass im Handel mit Niederländern ein Austausch gegen chinesischen Tee zustande kam. Salbei spielt nicht nur im alltäglichen Leben sondern auch im Aberglauben seine Rolle. So heisst es, dass man im Mai (also jetzt!) Salbei essen soll, um ein ewiges Leben zu erreichen. Der Volksmund ahnte wohl auch, dass sich Basisstoffe weiblicher Hormone im Salbei befindne. Oder wie soll man es erklären, dass ein üppige gedeihender Salbeistrauch vor dem Haus, ein starke Frau in demselben anzeigt?  Man sagte  „Treibt der Salbei üppig aus, herrscht der Mann nicht mehr im Haus.“
Über der Haustür aufgehängt, sollte ein Büschel Salbei das Eindringen von Hezen verhindern.

In England gab es den Brauch, dass junge Mädchen zur Mitternacht an Weihnachten zwölf Salbeiblätter pflücken sollten. Gelang das, konnte sie im Schatten des Mondlichts ihren zukünftigen erkennen.

Ein vielfältig verwendbares Kraut, dieser Salbei. Doch wie steht es mit seinen Eigenschaften als Blütenessenz? Vieles des oben geschriebenen deutet schon darauf hin, Salbei gehört zu den archetypischen Blütenessenzen und verkörpert das Wilde, das Ungezähmte und das Ursprüngliche.

Salbei

Salbei - Salvia officinalis
Die Chance zu wahrem Verstehen

Stichworte: Weisheit, Spiritualität, Ganzheit
Kurzbeschreibung: verändert und erweitert die Perspektive, wenn einem alles sinnlos erscheint; macht das Denken flexibel.

Salbei ist für Menschen, die allein ihren Verstand zum Begreifen verwenden, dadurch versäumen sie viele weitere Aspekte des Lebens und des Seins. Salbeiessenz wirkt wie ein Koan:sie bringt einem das mit Logik nicht Begreifbare nahe. Sinn im Leben ergibt sich nicht aus Mathematik und Logik, auch nicht allein aus Fantasie und Gefühl, Sinn ist die Synthese von Geburt und Tod, von Wachen und Schlafen, von Sprechen und Schweigen.

Salbei lehrt uns die wahre Bedeutung der Dinge und Ereignisse, er vertreibt das Gefühl von Leere und Sinnlosigkeit, er befreit den Kopf von alten Mustern und macht ihn frei für neue Erkenntnisse. Die Perspektive darf sich weiten, das Erleben ganzheitlich werden und das Begreifen tief.

Salbei führt einen zurück zum ursprünglichen Ich, zum nicht erzogenen, nicht sozialisierten, wilden, ungezähmten, echten Ich. Nicht zuletzt dient Salbei den Schamanen zur Räucherung, um die Atmosphäre von allem zu säubern, was nicht zu einem gehört und nur stört. Wer keine Angst vor der Begegnung mit sich selbst hat, der sollte Salbei vielleicht wagen. Zur Festigung der Bindung zur eigenen Intuition empfehle ich für den Fall, dass sich diese als körperliche Wahrnehmung meldet, Salbeiessenz äußerlich auf die entsprechende Stelle aufzutragen - sagen wir ca eine Woche lang morgens und abends. Das lenkt Ihre Aufmerksamkeit nicht nur auf den Punkt, es verstärkt auch seine Rückmeldungen.

Salbei destilliert Weisheit aus den Lebenserfahrungen und verbindet sie mit dem ursprünglichen Selbst. Diese Blütenessenz hilft einem zu werden, wer man schon immer war. Nur eben auf einer höheren Ebene.