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Alle sagen, wir nutzen nur 10% unseres Gehirns

Das stimmt nicht. Unser Körper lässt brachliegende Kapazitäten verkümmern, das ist nunmal so. Liegen wir den ganzen Tag auf dem Sofa, was bleibt dann noch übrig von unserer Muskelmasse? Schauen wir dazu noch die ganze Zeit Fernsehen, was bleibt dann von unserer Hirnmasse? Nutzten wir tatsächlich nur 10% unseres Gehirns, würden die Scans eines jeden von uns vermutlich denen von Alzheimer Kranken im fortgeschrittenen Stadium ähneln.

Schlehe
Schlehenblüte

Trotzdem ist an der soeben widersprochenen Aussage etwas dran. Die Frage lautet nur nicht, wie viel Prozent wir nutzen, sondern wie wir unser Steuerinstrument überhaupt nutzen. Die Nutzung wiederum beruht auf Gewohnheit und Erziehung. Kinder, die eingesperrt werden, verkümmern. Andere, die viele Dinge erleben, lernen offen für Neues zu sein. Ausprobieren ist das Zauberwort.

Vor vielen Jahren machte ich Bekanntschaft mit einer damals knapp 40 Jahre alten Frau. Sie war als Baby an Meningitis erkrankt und seither blind. Ihre Mutter war selber schwer krank und kümmerte sich kaum um das kleine Mädchen. Es lag auf dem Sofa, bekam zu essen und frische Windeln, und das war es. Kein Input, keine Anregung, keine Herausforderung. Als ich sie kennen lernte, konnte sie weder laufen noch sprechen, sie lag auf der rechten Seite und tat gar nichts. Manchmal schaukelte sie mit ihrem Körper hin und her. Sie hatte nicht einmal gelernt, sich auf die andere Seite zu drehen. So lief sie Gefahr, sich wund zu liegen, und da dergleichen Geschwüre schwer zu behandeln sind, sollte dem vorgebeugt werden, indem man sie auf die linke Seite legte. Was ein jeder von uns nachts im Schlaf viele Male automatisch tut, war für diese Frau ungeheuerlich, ein Aufbrechen des Gewohnten, ja etwas Bedrohliches, und sie tat alles, um sich wieder in die vertraute Lage zurückzudrehen. Das Pflegepersonal fixierte sie in der ungewohnten Stellung mit allerlei Tricks wie Kissen in Kniekehle und Rücken. Es dauerte eine halbe Ewigkeit, bis sie aufhörte zu kämpfen und die neue Situation akzeptierte.

Manchmal denke ich, dass wir alle ein wenig so sind und auf Neues und Ungewohntes reflexhaft reagieren, nur schnell zurück zum Bekannten und Vertrauten. Es kostet Überwindung, sich auf Neuland zu begeben. Aber selbst diese so lange so sehr vernachlässigte Frau lernte, sich im Bett auf die andere Seite zu drehen. Sie lernte wenige Schritte vom Bett zum Tisch zu machen und dort zu sitzen, sie lernte sogar einige Worte auszusprechen, die kundtaten, ob sie mit etwas einverstanden war oder nicht. Was für denjenigen, der gewohnt ist, frei umherzulaufen, sein Leben selber zu bestimmen und täglich Entscheidungen zu treffen, eine selbstverständliche Kleinigkeit ist, war für sie eine Revolution.

Kirschpflaume
Kirschpflaumenblüte

Lernen bringt Nutzen. So unrichtig die Aussage mit der 10-%-Nutzung unseres Hirns auch sein mag, so richtig ist es auch, das die wenigsten unter uns ihr volles Potenzial gebrauchen. Aus Gewohnheit, aus Bequemlichkeit, weil Anreize fehlen, vielleicht auch aus Angst vor dem Unbekannten oder Verstoß gegen die Konventionen, wie auch immer. Aber wenn eine behinderte Frau es nach 40 Jahren schafft, sich aus der Horizontale in die Vertikale zu begeben, warum sollte uns „normalen“ Gewohnheitstieren nicht vergleichbares gelingen?

Wie wäre es mit einer inneren Revolution?

Sie brauchen ein Beispiel? Ok.

Wann haben Sie eigentlich zum letzten Mal herzlich gelacht? Ich meine nicht, pflichtbewusstes Hochziehen der Mundwinkel bei missglückten Scherzen des Vorgesetzten. Ich denke eher an den Muskelkater im Bauch, Sie wissen schon, wenn man einfach nicht mehr aufhören kann zu kichern. Wie alt waren Sie da? 8? Hätten Sie nicht mal Lust, das wieder zu erleben?

Kirsche
Kirschblüte

Das Mittel der Wahl heißt Kirsche.

Und wie schaut es mit dem genauen Gegenteil aus, Ihrem Zorn? Wann haben Sie es sich zuletzt erlaubt, aus der Haut zu fahren, Dampf abzulassen, rumzubrüllen? Sie fürchten, jemanden zu verletzen? Sie trauen sich selbst nicht über den Weg? Sie finden wütend werden unzivilisert? Bedenken Sie, dass Adrenalin in Ihnen so oder so entsteht, ob Sie es sich zugestehen, dem Ausdruck zu verleihen, oder nicht. Verhalten Sie sich still, versucht Ihr Körper es anders als durch verstärkte Atmung und heftige Muskelkontraktionen los zu werden. Zum Beispiel durch Bluthochdruck und Herzinfarkt. Keine Alternative, für die man sich freiwillig entscheiden würde. Nun, dies soll keine Aufforderung zu Mord und Totschlag sein, eher eine zum sorgsamen Umgang mit sich selbst. Denn Zorn an sich ist gar nicht schlecht. Er verleiht einem für nicht möglich gehaltene Kräfte. Kräfte, die Ihnen beispielsweise helfen können, wenn sich jemand an Ihrem Kind vergehen will. Was wäre in einer solchen Situation besser, als über sich hinaus zu wachsen und den Angreifer in die Flucht zu schlagen.

Zwei Blütenmittel können weiter helfen: Schlehe, die Ihnen hilft, Dinge kaputtzumachen, die Ihnen doch nur im Wege stehen, reinen Tisch zu machen und sich Luft zu verschaffen, und Kirschpflaume, wenn Sie fürchten, den Kontrolle zu verlieren, und Selbstsicherheit und Selbstvertrauen benötigen.

Wann haben Sie zum letzten Mal jemanden an sich heran gelassen? Wann haben Sie sich getraut, verletzlich zu sein, und eine Türe zu ihrem Herzen geöffnet? Wer wagt, gewinnt! Malven-Trio hilft, das Wagnis anzugehen. Malven-Trio ist eine Mischung aus drei verschiedenen einzelnen Malven Blütenessenzen, die sich gegenseitig ergänzen und stärken.

Malven-Trio

Noch etwas: durchaus möglich, dass Sie sich für kindisch halten, wenn sie ungebremst loskichern, dass Ihr Selbstbild vom friedfertigen Menschen ins Wanken gerät, sollten Sie herumpoltern, und dass Sie glauben, nicht mehr der unverletzliche Supertyp zu sein, wenn Sie jemandem Nähe gestatten. Meist greift dann unsere „Autokorrektur“ ein, um uns wieder gemäß dem eigenen Selbstbild handeln zu lassen. Ganz als glaubten Sie, zu auf der rechten Seite liegen zu können. Sollten Sie Ihr Selbstbild nicht anpassen, wird all das nur ein Ausrutscher sein. Sie bleiben ganz der/die Alte. Sind Sie damit zufrieden, ist alles in Butter. Möchten Sie mehr Möglichkeiten haben, gebrauchen und verinnerlichen, kann Ihnen eine Blüte dabei helfen: Strahlenlose Kamille. Sie hilft, die inneren Überzeugungen an ein verändertes Selbst- und Weltbild anzupassen. Mit ihr lernen Sie, furchtlos Neuland zu betreten und auf all Ihre Fähigkeiten zurückgreifen zu können.

©Dirk Albrodt