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Keine Panik!

Wikipedia definiert den Begriff so: „Panik ist ein Zustand intensiver Angst vor einer tatsächlichen oder angenommenen Bedrohung. Sie ist eine starke Stressreaktion des Organismus auf eine oft unerwartete und erschreckende Situation und geht einher mit vielfältigen vegetativen und Körpersymptomen. Dabei kann es unter Umständen zu einer Einschränkung der höheren menschlichen Fähigkeiten kommen.“

Schafgarben-Trio
Drei verschiedene Schafgarben = Schutzblüten

Damit sind die wesentlichen Gründe bereits genannt, aus denen man Panik vermeiden sollte. Die vielfältigen durch sie hervorgerufenen Symptome können via Herzinfarkt zum Tode führen. Sollte das Herz mitspielen, bedeutet dies aber noch lange nicht, dass man dem Tode von der Schippe gesprungen ist. Wie gelähmt vor Angst kann man den auf einen zurasenden Zug durch Starren nicht stoppen. Schon ist man tot. Oder der Kontrollverlust nach einem Autounfall lässt einen quer über die vielbefahrene Autobahn rennen. Auch dies verschont nicht vor dem Tode. Man kann natürlich auch vollkommen ausrasten und vom Ort des Schreckens fliehen. Die Chance besteht, dass man selbst überlebt, dafür aber jemanden anderen tottrampelt. Oder selbst totgetrampelt wird. Der Sensenmann, der Panik treuer Kumpel, ist so oder so jederzeit bereit, den Fall zu übernehmen.

Panik ist eine archaische Reaktion. Vielleicht mag sie zu Säbelzahntigerzeiten einigermaßen angemessen gewesen sein, als es darum ging, so wenig Energie wie möglich fürs Denken zu verschwenden und stattdessen so viel wie möglich fürs Wegrennen zu verwenden. Heute hab ich da eher meine Zweifel. Oft ist es gerade die Reaktion auf eine wie Wikipedia sagt „tatsächliche oder angenommene Bedrohung“, die die Gefahr erst heraufbeschwört. Brennt der Vorhang im Theater, würde ein Gänsemarsch der Besucher Richtung Ausgang Leben retten. Wären alle Beteiligten damals, als es bei der Loveparade schiefging, erst einmal stehen geblieben, hätten tief Luft geholt und gar nichts unternommen, wäre die Katastrophe ausgeblieben.

Halten wir fest: Um eine Panikreaktion hervorzurufen, benötigt es nicht einmal eine realen Bedrohung, die individuelle Interpretation einer Situation als bedrohlich reicht vollkommen aus. Und zweitens: Die Gefahr entsteht möglicherweise erst durch die menschliche Reaktion auf die vermeintliche oder echte Bedrohung. Kurzum: richtig ernst wird es durch die menschliche Reaktion.

Panik ist die Reaktion, die dafür sorgt, dass die Befürchtung tatsächlich eintritt. Ein kleiner Blick nach Griechenland und Spanien sollte dies verdeutlichen. Waren beide Länder am Rand der Zahlungsunfähigkeit, sorgt nun die panikartige Plünderung der Geldhäuser dafür, dass die Pleite auch wirklich eintreten wird.

Schließlich will ich eine Hypothese wagen, denn allzu oft scheinen mir körperliche wie emotionale Reaktionen sich nach einem parallel verlaufenden Muster zu vollziehen. Wut und Ärger beispielsweise verhalten sich emotional häufig auf ähnliche Weise wie eine Entzündung auf körperlicher Ebene (Hitze, Rötung, Schwellung, Schmerz, Funktionseinschränkung). Schauen wir uns einen wütenden Menschen an, können wir unschwer die Analogie erkennen. Adrenalin spielt übrigens sowohl bei Entzündungen wie bei Wut seine Rolle. Vergleichbares spielt sich bei der Verteidigung ab, es gibt sowohl körperliche Mechanismen, die bei Angriffen z.B. bakterieller Art greifen, wie auch emotionale, die zur Abwehr von Beleidigungen und Herabsetzungen dienen.

Nun fällt bei der Panik auf, dass sie nicht nur einen Einzelnen, sondern ganze Gruppen betreffen kann, was zur Analogie der Infektiosität leitet. Sollte es ansteckende Gefühle geben, so wie es übertragbaren Schnupfen gibt, dann müsste es doch auch eine Immunreaktion geben. Dass Gefühle infektiös sein können, ist gar nicht so weit hergeholt. Dank der Spiegelneuronen in unserem Hirn können wir uns recht gut auf den Emotionalzustand eines anderen einstellen und empathisch mit ihm mitgehen. Gähnen kann anstecken, Lachen kann es auch und Panik kann es ganz sicher.

Aus der Sicht der Blütenwelt müsste man demnach eine Blüte suchen, die emotional immunisiert, will man die Ansteckung vermeiden, eine Art energetisches Vitamin C. Mal sehen, was da so in Frage kommt:

Sonnenröschen - Rock Rose - Helianthemum nummularium
Das hatten Sie natürlich als Bachblütenkenner bereits erwartet: unser Sonnenröschen. Es ist die entscheidende Blüte, wenn es um Zentrierung geht, sorgt dafür, dass einem der Kopf nicht wegfliegt, wenn es brenzlig wird, sondern man ihn schön da behält, wo er hingehört: oben! Dort wo man die Übersicht behält. Damit man nicht blindlings losrennt, wenn einer zu schreien anfängt, sondern erst einmal schaut, was denn überhaupt los ist.

Sonnenröschen

Rosa Schafgarbe - Achillea millefolium
Der Held Achilles erfuhr Heilung, als Göttin Aphrodite Auflagen von Schafgarbe für die verwundete Ferse empfahl. Als dies klappte, hatte die Schafgarbe ihren Namen weg: Achillea. Die Achillesferse wurde umgangssprachlich zur Schwachstelle einer Person unabhängig von Anatomie und Psyche. So kann es eine Achillesferse sein, wenn jemand dazu neigt, zu emotional auf Ereignisse und Menschen zu reagieren. Die Schafgarben sind die Schutzblüten, deren weiße Variante für den Schutz vor energetischen Einflüssen zuständig ist wie grelles Licht, Lärm, Strahlung, während die rosafarbene mehr vor emotionalen Übergriffen oder Übernahmen schützt. Manche Menschen der feinfühligen Art neigen dazu, übermäßig empathisch mit anderen mitzugehen, was durchaus seine Vorteile haben kann, wenn derjenige Therapeut, Berater oder Seelsorger oder einfach nur guter Freund ist. Destruktiv aber wirkt diese Eigenschaft, wenn man Schmerz, Kummer und Sorgen anderer in sich aufnimmt. Oder Panik. Wer dies von sich weiß, sollte nicht ohne sein Fläschchen Rosa Schafgarbe zu Massenveranstaltungen gehen. Oder Schafgarben-Trio, welche neben der rosa auch die weiße und gelbe Schafgarbe enthält.

Kleine Braunelle - Prunella vulgaris
Kleine Braunelle steigert die Selbstheilungskräfte und das Abwehrsystem. Das hat ganz konkret mit der Stärkung des Selbstwertgefühls zu tun. Ich bin es mir wert, alles dafür zu tun, gesund zu werden, ist die beste Voraussetzung für die Genesung.

Kleine Braunelle

In der Therapie wird diese Essenz oft gebraucht, um die innere Sabotage zu sabotieren. Natürlich weiß ein jeder genau, wie sehr man sich durch trinken, rauchen, Glücksspiele etc selbst schadet, doch irgendetwas treibt einen dazu, es wieder und wieder zu tun. Kleine Braunelle wirkt gegen die Selbstdestruktion. Sie schützt das Ich vor der Zerstörung und damit auch vor dem Eingehen in das Massenbewusstsein, wie es bei kollektiver Panik auftritt.

Kugeldistel - Echinops sphaerocephalus
Panik schaltet den Verstand aus und mit ihm die Fähigkeit, Dinge von allen Seiten betrachten zu können, was mitunter zu vollkommen anderen Bewertungen führen kann.

Kugeldistel

Auch die Kugeldistel bringt einen ins eigene Zentrum, von dort aus hat dem den Rundumblick und kann sich in alle Richtungen bewegen.