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Die Macht des Atems

Unlängst sah ich mir im TV einen Spielfilm an, in dessen Verlauf sich folgende Szene abspielte: Das Paar ist aus beruflichen Gründen für ein paar Tage getrennt, abends telefonieren sie, und sie berichtet ihm, was für einen schweren Tag sie hinter sich hat und wie angespannt sie ist. Darauf er: das kriegen wir schon hin, mach‘s dir nur bequem. Und jetzt folge einfach meinem Atem, Pass auf, ich atme jetzt ein, komm mach mit, und nun wieder aus, nein, nicht rauspressen, einfach fließen lassen, nochmal einatmen und jetzt wieder aus...

Ich guck mir das an und ertappe mich dabei, dass ich genau das ebenfalls mache. Ohne überhaupt gemeint zu sein. Suggestionen wirken fraglos am besten, wenn man sie nicht bewusst auf sich selbst bezieht.


Borretsch - ein Atemhelfer

Das erinnerte mich an einen Vorfall während meiner Zeit als Babysitter. Die meisten Vormittage verbrachte ich mit der Dreijährigen auf dem Spielplatz. Die Kleine schaukelte gerne und feuerte mich an, sie immer höher anzuschubsen. Bis sie, grad als sie den größten Schwung hatte, die Ketten losließ und zum Flug abhob. In der eigenen Wahrnehmung verlangsamte sich die Zeit. Wie in Zeitlupe sah ich das Mädchen durch die Luft segeln und im Sand aufschlagen, während sich die anwesenden Zeugen synchron die Hand vor den Mund schlugen. Gleich darauf war die Slow Motion abgelaufen und die Echtzeit setzte in meiner Wahrnehmung wieder ein. Ich sprintete zu ihr hin und sah, wie sie eine Zehntelsekunde unschlüssig und verwirrt guckte, bevor sich ihr Gesicht zu einem ausgewachsenen Heulanfall verziehen wollte.

Die Sekunde der Verwirrung muss man nutzen, und zwar ehe das Notfallprogramm automatisch einsetzt. Ich nahm sie hoch und sagte: Stop! Du musst jetzt tief Luft holen. Puste mal, so stark du kannst. Und jetzt nochmal. Und nochmal. Widerspruchslos folgte sie meinen Anweisungen. Na, das war ja was, sagte ich und lachte sie an und sie stimmte mit ein, während die umstehenden Mütter noch immer im Rhythmus tieeef einatmeten und wieder aus... Die kleine Tessa hingegen lief unbeeindruckt vom Schock zurück zur Schaukel und rief: Nochmal!

Rosmarin
Rosmarin

Atem kann demnach ganz Gegenteiliges erreichen: Gemeinsamkeit und Distanz, je nachdem wie man ihn einsetzt. Man kann Vertrauen durch synchrones Atmen fördern ebenso, wie Panikinfektionen durch dem allgemeinen Rhythmus entgegengesetztes Atmen vermeiden. Gelenktes Atmen kann Verspannung und Schmerz auflösen, Geburten erleichtern, Schlafstörungen überwinden, Angst transformieren und so weiter und so fort. Gründe genug, um sich einmal anzuschauen, welche „Atemhilfen“ die Blütenwelt so zu bieten hat.

Rosmarin - Rosmarinus officinalis
Die Energie des Rosmarin kann gleich zum Beginn des Lebens benötigt werden, wenn die Atmung des Neugeborenen nicht so recht einsetzen will. Dies kann die Folge einer traumatischen Geburt sein, aber auch einer stressreichen vorgeburtlichen Zeit. Schließlich wirken die Stresshormone einer Schwangeren auch auf das Ungeborene ein. Manche Babys geben einem das Gefühl, sie wollten gar nicht so richtig zu leben beginnen. Rosmarin kann ihnen über die Klippe helfen. Bei Neugeborenen wirkt die Essenz am besten, wenn man sie tropfenweise auf die große Fontanelle gibt, wo sich nicht rein zufällig auch der Baihui-Punkt der Akupunktur befindet, welcher alle Meridiane miteinander verbindet. Er bietet der Blütenenergie direkten Zugang zum gesamten Energiesystem. Alternativ kann man auch ein Tröpfchen in den Nacken geben. Die geringe Entfernung von dort zu Kreislauf- und Atemzentrum hilft nicht nur Neugeborenen, sondern auch Verletzten und Ohnmächtigen, sich zu zentrieren.