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Die Welt auf dem Kopf

Es gibt Momente, die stellen das ganze Weltbild auf den Kopf. Alles, was man zu wissen meinte, gilt mit einem Male nicht mehr, schwarz ist weiß, und weiß ist grün, und oben ist unten, und doch ist man gar nicht betrunken, auch wenn alles ins Schwanken kommt. Aus dem Chaos, in dem man sich vermeintlich befindet, kann etwas Neues entstehen, eine neue Sicht der Wirklichkeit, Erkenntnis, Einsicht und begreifen. Manche Leute arbeiten hart daran, solche Momente aus eigener Kraft zu erreichen, je schlimmer die Lage, in der sie sich befinden, desto verzweifelter kämpfen sie um Klarheit. Das kann doch nicht alles gewesen sein! Sie ziehen sich zurück, betrachten stundenlang eine weiße Wand, schwitzen in der Wüste und harren in einer Höhle aus, meditierend, betend, voller Hoffnung und Verzweiflung. Die Suche nach Sinn und Erleuchtung ist wohl so alt wie die Menschheit selbst, und es gibt keinen vorgeschriebenen Weg dorthin. Manch einer strebt nicht einmal danach und erfährt sie doch. Andere fragen sich jahrzehntelang, wie sich denn nun der Klang der solo klatschenden Hand anhöre, und balancieren am Rande des Aufgebens.


Eschenblüte

Neben all den Erleuchtungs- und Wiedergeburtsbezeugungen der bekannten Religionen gab es die spirituelle Suche nach Sinn auch im alten Europa. Etwas angestaubt, das ist wohl wahr, bei vielen in Vergessenheit geraten, und doch kann sie uns Hinweise darauf geben, wie wir selbst dabei vorgehen können.

Odin war der Hauptgott in der nordischen Mythologie der Edda. Dort war er Göttervater, Kriegs- und Totengott, Gott der Dichtung und der Runen, der Magie und Ekstase. Er hing neun Tage kopfüber am Ast eines Baumes (nicht drei wie Jesus am Kreuz, wenngleich das Motiv Ähnlichkeiten aufweist), bis er durch das Paradox, etwas über seinem Kopf zu finden, das gleichzeitig aber auf dem Boden ist, die Runen entdeckt. Übrigens auch er von einem Speer verwundet.

Im Buddhismus ist es die Lotusblume, die den Weg vom Leid zur Weisheit symbolisiert, in der Blütenwelt die am häufigsten hergestellte Essenz und eine der meist verwendeten. Unser heimisches Pendant ist die Magnolie (die Lotusblüte auf dem Baum).

Lassen Sie uns an dieser Stelle einen Blick auf jenen Baum werfen, mit dessen Hilfe Odin oder Wotan, wie er auch genannt wird, seine Erleuchtung erlang: Yggdrasil, die Weltenesche. Die Esche ist somit ein Baum mit spiritueller Bedeutung. In der nordischen Mythologie verkörpert sie als Weltenbaum den gesamten Kosmos. Sie verbindet Oberwelt, Erde und Unterwelt, d.h. das spirituelle Reich, die materielle Welt und das Reich der Toten.

Esche - Fraxinus excelsior
Stichworte: Tatkraft, spirituelle Einsicht in Handlung umsetzen
Kurzbeschreibung: neue Orientierung und Einsicht kann in konkretes Handeln umgesetzt werden: Förderung der Atmung bringt neue Energie und stärkt die Tatkraft

Bei der Essenz fällt auf, dass sie einerseits die Atmung kräftigt und den Brustkorb befreit, zum anderen die Handlungsfähigkeit fördert und die Extremitäten stärkt, mithin Beweglichkeit und Kraft gibt. In Verbindung mit der spirituellen Einsicht, die sie einem bringen mag, bedeutet dies, dass man neue Erkenntnis, die man der neuen Perspektive verdankt, in Handlungen umsetzen kann. Dadurch werden alte Verhaltens- und Denkmuster aufgebrochen und Unbekanntes ermöglicht. Esche fördert die Einheit von Einsicht und Tat.

Oder wie die Kollegen von Sun Essences in England schreiben: „Esche bringt Erleuchtung und Klarheit des Geistes. Sie ermutigt zu weisem Urteil in Zeiten innerer Konflikte, beruhigt widersprüchliche Impulse und Verwirrung über die eigene Identität. Bringt Harmonie und Einstimmung auf sich selbst und die Natur.“

Kleine Eselsbrücke: Esche lässt einen die Welt kopfüber betrachten. Was man so entdeckt, wäre einem vielleicht aus normaler Perspektive entgangen.

Ein Vorteil, den eine kopfüberhängende Position bietet: alles, was einem auf den Schultern lastete, purzelt herunter. Kleine Hilfestellung dabei bietet:

Beinwell
Beinwell

Beinwell - Symphytum officinalis
Stichworte: Handlungsfähigkeit, Standfestigkeit, Konzentration
Kurzbeschreibung: Beziehungsfähigkeit erwerben, Entscheidungskraft, mit wem man sich einlassen möchte und mit wem nicht; Lasten früherer Beziehungen und Entscheidungen abwerfen können.

Beinwell besitzt die Energie, die es einem ermöglicht, sich von Altlasten zu befreien, auch wenn man sich ihrer gar nicht bewusst ist. Solche Altlasten können aus früheren Beziehungen herrühren, z.B. wenn man zu Idealisierung neigt, wenn eine besonders schön war, aber auch wenn man noch Verletzungen aus ihnen mit sich herumträgt.

Das gilt ebenso für Entscheidungen, die man einmal traf, seien deren Resultate erfreulich oder unerquicklich gewesen. Heute ist ein neuer Tag, und dieser erfordert eine neue Entscheidung. Lässt man sich zu sehr vom Alten beeinflussen, trifft man heute womöglich eine Entscheidung, die damals richtig gewesen wäre. Ob sie es heute auch ist, sei dahingestellt. Wenn man sich nicht dem Augenblick stellt, sondern relativ zu früheren Ereignisse reagiert, verheißt dies nicht immer nur Gutes. Dem augenblicklichen Partner zu sagen, was man dem früheren hätte sagen sollen, kann unversehens großen Schaden anrichten. Und doch passiert es, meist merkt man es nicht oder erst hinterher. Es zeugt von einer gewissen Respektlosigkeit dem aktuellen Partner gegenüber, kann zu einer neuen Belastung werden und sich zu der aus einer früheren Beziehung resultierenden gesellen. Die Last wird noch größer.

Beinwell entlastet. Die Essenz hilft einem, Lasten abzuwerfen und unbefangen handeln und reagieren zu können.

Auf körperlicher Ebene macht sich das durch ein Gefühl der Befreiung bemerkbar, einer Entlastung besonders im Schulterbereich. Man fühlt sich erleichtert und es fällt leichter, aufrecht zu gehen und aufrichtig zu sein.

Eine andere Blüte, die uns den Kopf durchpustet und Platz für frische Gedanken schafft, ist

Lavendel

Lavendel - Lavandula officinalis
Stichworte: Entspannung, Zielsicherheit, Unterscheidungsvermögen
Kurzbeschreibung: hilft bei Nervosität und Reizbarkeit, starren Routinen und Mangel an Flexibilität, Missachtung der eigenen Bedürfnisse

Lavendel ist für ehrgeizige, zielstrebige Menschen, die ihre Bedürfnisse ihren Zielen unterordnen. Ihre einseitige Ausrichtung auf Erfolg und die damit verbundene Unterdrückung des Bedürfnisses nach Entspannung, Ablenkung, Unterhaltung, kurzum: Lebensfreude macht sie jedoch hart und freudlos.
Sie verwenden ihre Intelligenz für das, was sie wertvoll halten, wozu spielen ganz sicher nicht gehört. Dadurch verbauen sie sich die Möglichkeit spielerischen Lernens. Alles ist anstrengend und bedarf des Zwanges und der Selbstdisziplinierung. Paradoxerweise hat neuere Hirnforschung ergeben, dass wir genau dann am besten lernen, wenn wir es voller Begeisterung tun. Die Selbstkasteiung nimmt einem also nicht nur die Freude, sie erschwert überdies die Denkprozesse.

Lavendel macht nachgiebig. Manchmal kommen einem die besten Ideen, wenn man spielt oder döst oder einem Vogel lauscht. Lösen sich erst die An- und Verspannungen, beginnen die Energien, wieder zu fließen, Kopf und Nacken werden frei, auch die Atmung.

Die Essenz lehrt, weltliche und geistige Bereiche in Übereinstimmung zu bringen, und seine Ziele und Übungen dem ganzen eigenen Wesen anzupassen. Das ermöglicht größere Fortschritte, als er durch Askese und Selbstbezwingung je erlangen könnte.