Wer ist online?

Aktuell sind 20 Gäste und keine Mitglieder online

Suche

Interaktiv

Neue Kommentare

  • dalbrodt schrieb weiter
    Flower Energy Mamboya Sonntag, 22. März 2015
  • Anonym schrieb weiter
    Von den Blüten, die du vorgeschlagen... Sonntag, 22. März 2015
  • arche 2000 schrieb weiter
    Wer bietet dieses an, bzw. vertreibt... Freitag, 20. März 2015
  • Jaschi schrieb weiter
    Ich habe vor vielen Jahren Bachblüten... Donnerstag, 19. März 2015
  • dalbrodt schrieb weiter
    Wenn das jemand weiss, dann die... Mittwoch, 28. Januar 2015

Unsere App

Das Blütenessenzen Infozentrum jetzt auch auf Ihrem Android Tablet!

Empfehlung

Das Handbuch:

Cover

Näheres hier

Bestellmöglichkeit hier

Fachbereiche

Die Apfelblüte

Apfel - Malus domestica - Malus sylvestris
Der Apfelbaum gehört zu den Rosengewächsen. Er ist ein kleiner bis mittelgroßer Baum, wird zwischen 10 und 15 m groß und erinnert von seiner Silhouette her an die Form seiner Früchte. Der bei uns so beliebte Kulturapfelbaum, der in beinahe jedem Garten anzutreffen ist, liebt unser gemäßigtes Klima, er ist, außer in den kalten Regionen der Erde, in Züchtung und/oder Wildform weltweit verbreitet. Ursprünglich entstand er aus verschiedenen Wildformen, von denen eine einheimische, nämlich der Holzapfel (Crab Apple), bereits als Bach-Blütenessenzen Verwendung fand, die übrigen stammen aus dem asiatischen Raum. Die Blüte fällt in den April und Mai, die fünf weißen Blütenblätter sind auf der Außenseite oft rosa getönt, was von der Signatur her auf eine Verbindung von Herz und Inspiration hinweist. Der Apfelbaum gehört zu den ältesten von Menschen genutzten Bäumen überhaupt. Er ist relativ anspruchslos, was die Bodenbeschaffenheit betrifft, allein Frost mag er nicht, dieser zerstör! t die Blüten und damit die Fruchtbildung. Sammelzeit der Früchte ist sortenabhängig zwischen August und Oktober.

Apfel

Apfelblüte

Hintergrundinformation
Der Frucht des Apfelbaumes wird seit jeher große Symbolkraft zugeschrieben, sie spielt eine große Rolle in Legenden, Märchen (z.B.als vergifteter Apfel in Schneewittchen), Religion (siehe Martin Luthers Spruch vom Pflanzen eines Apfelbäumchens) und Politik (z.B. als Reichsapfel). Im keltischen Baumhoroskop sind die Tage vom 23. 12. bis 1.1. und die vom 25.6. bis 4.7. Tage des Apfelbaums, dieser besitzt für die dann Geborenen eine besonders Bedeutung. Im Heilpflanzenhoroskop gilt der 31. Dezember als Geburtstag der Apfelbaummenschen.

Steinalt ist der Apfelbaum im wahrsten Sinne des Wortes: von Archäologen gefundene und untersuchte Speisereste aus der Steinzeit deuten darauf hin, dass der Apfel bereits damals zur Ernährung der Menschen diente. Der wilde Apfel war seit Alters her in Deutschland und Europa beheimatet, durch Veredelung mit von den Römern aus Asien mitgebrachten Reisern entstanden hunderte von köstlichen Sorten, eine Vielfalt, die heute allerdings leider wieder auf nur wenige Sorten geschrumpft ist. In der Naturheilkunde verschreibt man gerne Apfelmost oder auch Apfelwein zur Reinigung, Kräftigung und Umstimmung des gesamten Organismus, beide sind gut verträglich, Appetit anregend und Verdauungs fördernd. Der Vitamin C Gehalt bietet Infektionsschutz. Husten und Heiserkeit, Fieber, Steinkrankheiten und Gicht wurden früher mit zubereiteten Äpfeln, z.B. gebraten, als Saft oder als Tee behandelt, in England pflegte man in Scheiben geschnittene Reinettenäpfel mit kochendem Wasser zu überbrühen, Zitronensaft und Zucker zuzusetzen und dies als Krankentrunk bei Fiebernden einzusetzen.

Altes Volkswissen sagt, dass der Apfelbaum unter dem besonderen Schutz der Götter steht, da er von Blitz und Donner nicht getroffen wird. Wenn die Helden ins Walhalla treten, wird ihnen zuerst ein Apfel geboten, der ihnen ewige Schönheit, Kraft und Jugend garantieren soll. Für die Kelten war der Apfel die Frucht der Unsterblichkeit, sein Verzehr brachte ewige Jugend und Gesundheit. In der germanischen Mythologie gibt es die Göttin Idun als Hüterin ganz besonderer Äpfel. Diese nämlich sind einzig in der Lage, die Götter ewig jung zu erhalten. Als die Göttin ewiger Jugend einmal in die Unterwelt entführt wird, droht die gesamte Götterschar zu vergreisen und muss folglich die Gefangene befreien, um wieder in den Genuss ihrer verjüngenden Äpfel zu gelangen. Darüber hinaus galt der Apfel den keltischen Druiden als Frucht der Erkenntnis. Noch im vergangenen Jahrhundert pflegten Familien die Sitte, zu jeder Geburt dem Kind einen Apfelbaum, sozusagen als Lebensbaum, zu pflanzen. Die Kinder lernten, für 'ihren' Baum Verantwortung zu übernehmen, so dass er einen Teil zu ihrem Erwachsenwerden beitrug. Zudem zog man aus der Art seines Wachstums und aus seinem Gesundheitszustand Rückschlüsse auf das Leben 'seines Kindes'. Heute wird dieser Brauch nur noch von wenigen betrieben. Wie schade.

Apfelbaum
Apfelbaum

Bedeutung hat der Apfel in der Mythologie allerdings auch als 'Zankapfel': König Peleus lud zu seiner Hochzeit mit der Meergöttin Thetis alle Göttinnen und Götter ein. Darunter befand sich auch die Göttin der Zwietracht, die tat, was sie tun musste: sie warf einen goldenen Apfel mit der Aufschrift "Der Schönsten" in die bis dahin noch fröhliche Versammlung. Da nun jede der anwesenden Göttinnen sogleich Anspruch darauf erhob, war schnell der größte Zank im Gange. Als schließlich Aphrodite den Apfel bekam, waren die übrigen Göttinnen bereits so aufgebracht, dass ihre Feindschaft großes Unheil, unter anderem den Untergang Trojas brachte. Offenbar spielt der Apfel auch seine Rolle beim Thema Eitelkeit und deren Kränkung.

Andererseits sagte der Apfel heiratswilligen Frauen die Zukunft voraus, die im Falle, dass es ihnen gelingt, einen Apfel so zu schälen, dass ein einziger zusammenhänger Strang entsteht, noch im gleichen Jahr einen Ehemann finden sollen.

Der Apfel symbolisiert Ganzheit, Vollkommenheit, Schönheit und Energie. Fruchtbarkeit ist ein weiteres Thema, das mit dem Apfel assoziiert ist, so heißt es, dass nach einem Jahr, das reichhaltige Apfelernte brachte, im folgenden viele Jungen geboren werden, während eine reiche Birnenernte auf Mädchengeburten schließen ließ..

Die drei Apfelessenzen
Es gibt tatsächlich drei davon:
Apfel - Malus domestica, Holzapfel - Malus sylvestris und Wildapfel - Malus domestica.

Unglücklicherweise droht der Holzapfel in Deutschland auszusterben, der Wildapfel sollte nicht damit verwechselt werden. Naja, schon passiert: in manchen Veröffentlichungen sieht man Fotos des Wild- statt des Holzapfel. Der wilde Apfelbaum jedoch entsteht aus Kernen von Speiseäpfeln, die gekeimt sind.

Holzapfel
Holzapfel

Alle Apfelessenzen haben deutlichen Körperbezug:
Apfel bringt neue Energie, ein gutes Körpergefühl und eine gewisse Leichtigkeit, weshalb er besonders häufig zum Ende der Schwangerschaft eingesetzt wird. Er bringt den Kreislauf in Schwung und entwässert. Zudem erleichtert er die Anpassung an hormonelle Umstellungen wie zu Beginn und zum Ende einer Schwangerschaft. Er motiviert, macht Lust auf Bewegung und Körpererfahrungen und stimuliert das Immunsystem. Holzapfel lässt einen eins mit seinem Körper werden, wenn man ihn ablehnt. Wenn man sich hässlich und/oder schmutzig fühlt, sich in seiner Haut nicht wohl fühlt, kurz mit sich selbst nicht im Reinen ist. Typisch sind pedantische Gewohnheiten und ein gewisser Zwang zu übertriebener Reinlichkeit. Holzapfel hilft, sich selbst annehmen zu können, und eignet sich daher als besonders gutes Mittel für Allergiker, deren Immunsystem sich ja gegen ganz harmlose Substanzen wie Pollen oder Lebensmittel oder noch schlimmer sogar gegen Körper eigenes Eiweiß richtet (so genannte Autoimmunerkrankungen).

Wilder Apfel
Wilder Apfel

Wildapfel schließlich dient Menschen, denen das Leben immer schwerer fällt, weil ihre Körperkräfte tatsächlich nach lassen, sei es krankheitshalber, sei es altersbedingt. Wie die Apfelessenz auch entwässert er, macht den Körper somit leichter und beweglicher. Überdies lenkt er aber die Aufmerksamkeit auf das, was an Schönem noch erreichbar ist. Wildapfel verändert die Perspektive. Man muss als alter Mensch nicht trauern, den Mount Everest nicht mehr höchstpersönlich zu Fuß besteigen zu können, wenn man aus seiner Erinnerung schöpfen kann, Weisheit und Menschlichkeit vermitteln kann und die Enkeln noch auf den Knien herum hopsen lassen kann. Der Bewegungsradius mag kleiner werden, die Lebensfreude muss das jedoch nicht beeinträchtigen. Wildapfel lehrt die Schönheit des Alters.

Alle drei Apfelessenzen eignen sich nicht allein für die innere Einnahme, sondern auch als Zusatz für Haut- und Heilcremes.

Von Mamboya Blütenessenzen gibt es das Kombinationsmittel 'Apfel-Trio', das die positiven Eigenschaften der einzelnen Apfelblütenessenzen vereint.

© Dirk Albrodt 2003