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Raus aus der Schublade - Runter mit dem Etikett

Das lässt alle Möglichkeiten offen. Kein verkniffenes Festhalten am Thema, sondern die Gedanken fliegen lassen. Keine Richtung und auch keine Ordnung, keine Vorgaben und Erwartungen. Nur die Essenz.

Schlehe
Schlehe - macht Schluss mit Ausgedientem

Überschriften, Etikettierungen, Schubladendenken wirken suggestiv. Nennen Sie Ihren Sprössling Pumuckl und sein Sie gewiss, dass er viel Freude mit seinen Schulkameraden haben wird. Wer sein Kind nicht mag, soll es getrost Adolf nennen, es wird einem ewig dankbar sein.

Das Etikettieren gehört zu den grundlegenden Eigenschaften und Fähigkeiten des menschlichen Gehirns und Denkens. Um sprechen zu lernen, müssen wir Gesehenes mit dazu gehörenden Lauten verknüpfen. Ding wird an Bild, Bild wird an Wort gekoppelt, später wird diesem Wortklang noch ein weiteres Bild zugeordnet, nämlich das Schriftbild. Es entsteht eine Assoziationskette synaptischer Verschaltungen, die zur Vereinfachung mit einem Etikett/einer Abstraktion versehen und dadurch jederzeit schnell und einfach abrufbar wird.

Andererseits hat diese Fähigkeit etwas Blockierendes, denn sie gibt die Denkrichtung vor. Hört man einen Vorschlag, ist die Zustimmung oft davon abhängig, ob man demjenigen, der den Gedanken äußert, innerlich das Etikett »Trottel« oder »Genie« aufgepappt hat. Man ist geneigt, stärker auf das Etikett denn auf das zu achten, was geäußert wird. Wie viele gute Ideen mögen schon in der Tonne gelandet sein, nur da man demjenigen keine Kompetenz zubilligte, der sie hatte. Und wie viele schlechte Ideen wurden verwirklicht, allein weil man dem Ideengeber Genialität unterstellte? Was der Vereinfachung dient, kann durch seine Automatismen die Wirklichkeit verzerren und den Umgang mit ihr erschweren.

Doldiger Milchstern
Doldiger Milchstern - Die zweite Chance, ein neuer Anfang

In der Beratung wird man regelmäßig mit Problemen konfrontiert, die in direktem Zusammenhang mit verkehrter, irrtümlicher oder unangemessener (Selbst-)Etikettierung stehen. Der Titel einer Autobiographie eines jeden könnte lauten »Das Lebens eines/r...«, was nur noch um die Selbstdefinition ergänzt werden müsste. Z. B. »glücklichen Menschen«, »der seinen Weg geht«, »die das Beste aus sich gemacht hat« etc. Solchen Leuten begegnet man auf der Straße, in der Praxis eher selten. »Das Leben eines Versagers« oder »Das Leben eines Opfers« heißen die Lebensüberschriften, die Menschen Hilfe suchen lassen. Sie sorgen dafür, dass die Betreffenden in schwierigen Situationen auf diejenigen inneren Ressourcen zurückgreifen, die dem Selbstbild entsprechen. Sie haben sich durch Ihr Etikett in ihren Möglichkeiten limitiert. Man kann von ihnen lernen, wie man das macht, versagen oder Opfer sein - wenn man das will. Sie hingegen könnten lernen, wie man dem Leben eine neue Überschrift verpasst, eine Wende gibt und eingeschliffene Pfade verlässt.