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Das Schatten-Selbst und South African Flower Essences - Teil 2

Wie bereits in Teil 1 erwähnt, sind es nicht allein die sogenannten „negativen“ Aspekte des Selbst, die noch nicht zu uns gehören. Der Schatten sammelt auch die Schätze ein, die wir auf unserem Weg verlieren. Doch warum sollten wir positive Aspekte missachten?

Chinkerinchee
Chinkerinchee lässt ehrlich sich selbst gegenüber sein

Um dies besser begreifen zu können, sollten wir uns zuerst daran erinnern, dass es als Kind unser größtes Bedürfnis ist, geliebt zu werden, um überleben zu können. Um dies zu erreichen, sind wir bereit, uns allem anzupassen, was man auch von uns erwartet. Wir akzeptieren und spielen die uns zugewiesene Rolle, ganz gleich ob sie uns förderlich ist oder uns in der Familiendynamik einen negativen Part zuweist. Vielleicht haben die Eltern ein Lieblingskind, vielleicht erwartet man von Jungen und Mädchen ein bestimmtes Verhalten, vielleicht benötigt die Familie auch einen Sündenbock, dem man die Schuld in die Schuhe schieben kann, oder auch nur ein schwarzes Schaf. Möglicherweise sind wir konditioniert, böse, faul oder inkompetent zu sein. Kann sein, dass es in unserer Familie nicht akzeptabel ist, kraft- und liebevoll, intelligent und leidenschaftlich, einfühlsam und sensibel zu sein. In solchen Fällen vernachlässigen wir die „guten“ Anteile des Selbst, und unser Schatten sammelt sie für uns auf, damit wir sie in späteren Zeiten noch gebrauchen können.

Um den richtigen Umgang mit dem Schatten zu lernen, ist es von wesentlicher Bedeutung, den Prozess der Projektion zu begreifen. Das ermöglicht es uns, eine positive Ernte durch die Integration des Schattens einfahren zu können. In diesem Prozess steht uns ein wunderbarer Feedbackmechanismus zur Verfügung, der das Wissen über uns selbst vertieft und uns den Weg zur Ganzheit aufzeigt. Da alles, was wir nicht sein wollen oder wofür wir uns tadeln, vom Schatten übernommen wird, ist es genau das, was uns von der uns umgebenden Welt zurückgespiegelt wird. Wir haben uns selbst eine solche Illusion erschaffen, in der das, was wir ablehnen, präsentiert wird, damit wir es trotzdem noch erkennen können. Lazaris sagt „wenn wir schließlich bereit dafür sind, präsentiert uns der Schatten akribisch genau, was er für uns aufbewahrt hatte, damit wir es nunmehr verarbeiten und verwenden können“.

Wild Ginger
Wild Ginger hilft, seine dunkle Seite zu akzeptieren

Wenn wir mit dem Schatten arbeiten wollen, sollten wir uns die Eigenschaften der Menschen in unserem Leben etwas genauer anschauen, denen es gelingt, bei uns die „richtigen“ Knöpfe drücken und bestimmte Reaktionen auslösen, Menschen, die wir nicht mögen oder gar hassen, und das, was uns am meisten ärgert. Höchstwahrscheinlich sind wir stolz darauf, genau die dem entgegengesetzten Eigenschaften zu besitzen, was ironischerweise dazu führt, dass wir genau diese Menschen anziehen - Gegensätze ziehen sich eben an. Aber wir sollten auch einen genaueren Blick auf diejenigen werfen, die wir bewundern. Sie können uns viel über uns selbst mitteilen.

Die Standard-Antwort, die wir oft geben, wenn wir aufgefordert werden, nachzuschauen, wo wir uns mit den Menschen oder Situationen identifizieren, die uns aufregen oder nerven ist »Ich würde sowas nie tun!« Und die Antwort darauf lautet »Nein, wahrscheinlich nicht, aber vielleicht würden Sie es gerne.« Vielleicht ist, was uns davon abhält, selbst so zu handeln, dass wir solches Verhalten verurteilen. Es macht uns wirklich wütend, wenn jemand anderes die Kühnheit besitzt, es zu tun. Ganz ähnlich verhält es sich, wenn wir jemanden leidenschaftlich bewundern und uns danach sehnen, wie er oder sie zu sein, zu erkennen. Diese Person besitzt eine gewisse Eigenschaft, die unsere Reaktion auslöst, und diese stammt aus unserem Schatten.

Wir sollten auch einen Blick auf das Feedback werfen, das wir im Laufe des Lebens so empfangen - was wir nur ungern anhören, was uns beschämt, was wir zu verbergen haben (auch vor uns selbst), welche Muster sich in unserem Leben wiederholen. Dies sind wichtige Wege, über die unser Schatten mit uns kommuniziert. Mit etwas Übung und Ausdauer können wir in diesen Bereichen die versteckten Schlüssel zum Verständnis der verleugneten Aspekte von uns finden, die der Schatten für uns bereithält.

Das Geheimnis besteht darin, an einem ruhigen Ort zu sitzen und das höhere Selbst und die unsichtbaren Ratgeber zu Hilfe zu rufen, und sich die Zeit zu nehmen, mit dem, was dann als Antwort im Innern auftaucht, zu arbeiten. Mit wahrer Ehrlichkeit sich selbst gegenüber und Integrität untersucht man die Tiefen der Seele. Geben Sie die Wahrheit sich selbst gegenüber zu. Ich verlange nicht von Ihnen, die Wahrheit wem auch immer gegenüber zu gestehen, noch in die Rolle des inneren Erwachsenen einzusteigen und sich Selbstvorwürfe zu machen. Mit Selbstgeißelung oder Schuldtrips der Sorte »Oh, ich bin so ein verachtenswerte, schreckliche Person, kein Mensch könnte mich je lieben!« erreicht man absolut nichts. Was wir brauchen, ist die Anerkennung dieser Aspekte in sich selbst; die Aufhebung des Urteils (denn man verurteilt sich für das, was man verleugnet); Vergebung für sich selbst - für das so lange Verstecken der Wahrheit vor sich selbst - und für die Schmerzen, die man sich selbst und anderen verursacht hat, weil man sich so sehr wünschte, von nun an ganz anders zu sein? Setzen Sie in die Praxis um, was Sie dadurch lernen, und sein Sie tatsächlich anders.