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Die Enzyme der Gefühle

Den Begriff Enzym kennt man aus der Chemie. Es handelt sich um Stoffe, die bestimmte chemische Vorgänge initiieren und beschleunigen. Sie kommen als Helferlein beispielsweise im menschlichen Verdauungssystem vor. Der Speisebrei aus dem Magen muss während seiner 3 bis 6m langen Tour durch den Dünndarm in seine kleinsten Bestandteile zerlegt werden, sodass sie durch die Darmwand aufgenommen werden können. Ohne sie ginge es unserer Nahrung wie dem in der Schultasche vergessenen Butterbrot, das man am ersten Tag des neuen Schuljahres wiederfindet. Es ist immer noch da. Sicher, es verschwindet ebenfalls, nur dauert es viel länger, wenn man es Schimmelpilzen und anderen Kleinstlebewesen überlässt. Die Verdauungsenzyme lassen uns keine Ewigkeiten mit angegammelter Nahrung im Bauch herumlaufen. Sie sorgen für Tempo, und hat sie das Ende des Dünndarms erreicht, sind nur noch unbrauchbare Reste übrig, die der Entsorgung zugeführt werden.

Borretsch
Borretsch

Aus Sicht der Chemie gibt es Enzyme für die Seele natürlich nicht, weder Seele noch Emotionen sind schließlich materiell. Und doch finden wir Analogien. Verarbeiten Sie Ihren Groll nicht, bleibt er unverdaut liegen. Sicher löst er sich eines Tages auf, aber das kann dauern. So lange sorgt er für miese Stimmung, Bauchschmerzen, Gereiztheit - wie auch immer Sie auf Groll reagieren, der nicht richtig abgebaut wird.

Wenngleich man sie allgemein nicht so nennt, gibt es eine Art enzymatische Handlungen, die einem dabei helfen, mit schwierigen Situationen fertig zu werden. Trauer gehört beispielsweise dazu. Stirbt jemand, den man liebte, kann man natürlich versuchen, Stärke vorzuspielen und sich das Trauern zu versagen. Dann dauert es sehr lange, bis man darüber hinweg ist, was dem Empfinden und Verhalten genug Zeit gibt, sich als Persönlichkeitsmerkmal einzuschleifen. Vielleicht wird man zum Melancholiker oder gar depressiv, ausreichend Zeit zu üben hat man ja. Oder man weint, heult, klagt, schreit, beichtet, was immer in einem sitzt und hinaus will, und wird es so los.

Löwenzahn
Löwenzahnsamen mit Flugschirmchen

Vergebung ist eine weitere enzymatische Handlung. Wird einem Unrecht angetan und man wagt Aussprache und Konfrontation nicht, kann es für lange Zeit die Beziehungen vergiften - nicht nur mit dem Missetäter, sondern auch mit jenen um einen herum, denn die Laune bleibt mies und Misstrauen schleicht sich ein. Bis eine akzeptable kooperative und freundliche Atmosphäre wieder hergestellt ist, kann es ewig dauern. Vorteil davon, das Geschehen unbesprochen zu lassen? Hat vielleicht die Pharmaindustrie durch Umsätze mit Blutdrucksenkern und anderen Mitteln.

Was aber, wenn man will, jedoch nicht kann? Ich hoffe, es ist nicht allzu weit hergeholt, Blütenessenzen als Gefühlsenzyme zu bezeichnen. Wenn man selbst mit einer Situation oder Person nicht zurechtkommt, stoßen sie unsere Nasen auf ungenutzte Möglichkeiten, denen wir uns noch verschließen. Manche davon wirken sehr spezifisch und werden nur bei selten vorkommenden Gelegenheiten benötigt, andere helfen bei grundsätzlichen Problemen und sind universeller anwendbar. Auf einige der beliebtesten und am häufigsten verwendeten möchte ich heute aufmerksam machen.