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Wer ist hier der Boss?

Den größten Fortschritt konnten die Pflanzen verbuchen, als sie lernten, sich den Menschen nutzbar zu machen. Insekten, Kleintiere, Wild, das war ja alles schön und gut, aber wahre Evolutionssprünge waren mit ihrer Hilfe nur schwer möglich. Die weise Wahl des neuen Helfers fiel logischerweise auf die Menschheit. Die ließen wirklich alles mit sich machen. Man gab ihnen ein paar leckere Körnchen und schon schlugen sie ihr vertrautes Leben als Jäger und Sammler in den Wind, um sich von nun an der Pflege bestimmter nahrhafter Pflanzen zuzuwenden. Emmer, Einkorn und Hafer schwangen sich zu Herrschern über den Menschen auf. Gegen guten Lohn sorgten diese nun dafür, dass konkurrierende Pflanzen sich nur in begrenztem Maße nähern durften, und auch Erntediebe wurden, so gut es ging, ferngehalten. Heutzutage arbeitet ein ganzer Industriezweig daran, Schädlinge dieser Feldpflanzen abzuwehren, wer wollte da behauptet, die Pflanzen haben den Menschen nicht erfolgreich abgerichtet?

Nun waren einige der grünen Herrscher wohl sesshaft geworden und ließen sich verhätscheln, andere jedoch trieben Reiselust und Fernweh. Wer anders konnte diese Bedürfnisse wohl befriedigen als wiederum der Mensch. Große Bäume stellten ihr Holz zur Verfügung, woraus menschliche Handwerker Fahrzeuge für reiselustige Samen und Pflanzen fabrizierten. Mit Schiffen gelangen diese nun so gut wie überall hin. Kartoffeln, Mais, Sonnenblumen und viele mehr reisten erfolgreich um die Welt und besiedelten neue Orte. Wenn man heute die Pflanzenwelt befragte, welches ihr größter Erfolg war, bekäme man vielleicht „die Unterwerfung des Christoph Kolumbus“ zu hören. Viele allerdings mögen dies bezweifeln, denn auch die Herren Daimler, Benz und Ford ließen sich nur allzu gerne vor den Karren der Pflanzen spannen. Ihre Produkte sorgen heute dafür, dass kleinste Saatkörnchen aus Dänemark innerhalb weniger Stunden per Anhalter der Windschutzscheibe Hunderte Kilometer weiter südlich am Rand der Autobahn München-Salzburg wieder aussteigen können, um sich dort anzusiedeln. Allerdings können Menschen Pflanzen auch lästig werden, das muss berücksichtigt werden. Also schufen sie Biotope, die besonders für Menschen geeignet sind und in denen sie sich austoben können: Außerhalb der Autobahnkreuze. Innerhalb sind Pflanzen geschützt, es geht ihnen prächtig, und kein noch so dummer Mensch käme auf die Idee, die vielbefahrene Autobahn zu überqueren, um den im Kleeblatt im Zentrum lebenden Wesen etwas anzutun. Naja, Betrunkene vielleicht.

Ein Ende der Erfolgsstory ist nicht in Sicht. Wie aus gut unterrichteten Kreise verlautet, bereiten Pflanzen derzeit ihre ersten Ausflüge zu fernen Gestirnen vor. In ihrem Dienste werken unzählige Ingenieure an Szenarien des Aufbaus einer Biosphäre auf dem Mars. Die Pflanzen wissen genau: ohne uns geht das nicht. Sie lassen wieder einmal andere für sich arbeiten, machen es sich bequem und ergreifen ihre Chance, wenn es so weit ist. Wetten?!

Wenn Pflanzen uns also in so vielen Belangen so hoch überlegen sind, warum nicht an ihrer spezifischen Intelligenz teilhaben? Studieren wir das Verhalten und die Strategien der Pflanzen, können wir durch Herstellung von Blütenessenzen davon profitieren.

Löwenzahn