Wer ist online?

Aktuell sind 18 Gäste und keine Mitglieder online

Suche

Interaktiv

Neue Kommentare

  • dalbrodt schrieb weiter
    Flower Energy Mamboya Sonntag, 22. März 2015
  • Anonym schrieb weiter
    Von den Blüten, die du vorgeschlagen... Sonntag, 22. März 2015
  • arche 2000 schrieb weiter
    Wer bietet dieses an, bzw. vertreibt... Freitag, 20. März 2015
  • Jaschi schrieb weiter
    Ich habe vor vielen Jahren Bachblüten... Donnerstag, 19. März 2015
  • dalbrodt schrieb weiter
    Wenn das jemand weiss, dann die... Mittwoch, 28. Januar 2015

Unsere App

Das Blütenessenzen Infozentrum jetzt auch auf Ihrem Android Tablet!

Empfehlung

Das Handbuch:

Cover

Näheres hier

Bestellmöglichkeit hier

Fachbereiche

Die Sache mit dem Multitasking

Die zweite Blüte fürs Unitasking steht für eine ganz besondere Lebensqualität. Sich ganz auf eine Sache konzentrieren geht am leichtesten, wenn man gebannt ist und wenn sie einen fordert. Dadurch gerät man in einen Zustand, wie er hier beschrieben ist:

»Dann überkam mich die Glückseligkeit. Es ist äußerst schwierig, das jemanden zu erklären, der kein Bergsteiger ist. Es ist ein Zustand völliger Entspannung, vollkommener Freude und unbeschreiblicher Dankbarkeit, dass der Berg einem sowas gewährt - so anmutig und schön den senkrechten Fels hinabzusteigen, und immer gibt er einem etwas zum Festhalten, während man klettert. Es ist wie »vollkommen zu Hause« sein, so vollständig zu Hause, wie nirgends sonst. (...) Es ist die totale Entspannung
(Dolores Lachapelle - heilige Erde, heiliger Sex, Saarbrücken 1998, S.151)

Persönlich ist es mir der Gedanke eher fremd, am senkrechten Fels zu hängen und mich dabei zu entspannen, das Gefühl aber, das hier beschrieben ist, kenne ich sehr wohl. Meist entwickelte sich eine Aktivität unerwartet und scheinbar ohne Ursache in ein tranceartiges Handeln, das mich alles andere um mich herum vergessen ließ. An einer klitzekleinen Tonfolge stundenlang herumzuschrauben, zwei, drei Trommelschläge zu wiederholen, bis auch der letzte Nachbar wahnsinnig war. Eintöniges, stumpfsinniges Tun, in dem ich komplett aufging. Manchmal wurde ich vom Durst wieder in die Gegenwart zurückgeholt und stellte fest, dass es schon lange dunkel war. Dieser Zustand hatte wahrhaftig etwas von der beschriebenen Glückseligkeit und ließ mich ihn immer wieder anstreben. Es musste gar nicht Musik sein, das Versinken im eigenen Tun kehrte auch bei anderen gestalterischen Tätigkeiten zurück. Wie unglaublich müsste es sein, auch im gewöhnlichen Tun in etwas zu geraten, das Psychologen so nennen, wie eine gewisse Orchidee heißt:

Flow

Flow - Encyclia vespa
Diese zentralamerikanische Orchidee lädt ein, mit ihr durchs Leben zu gleiten, immer im Fluss zu bleiben, die Kräfte um sich herum zu nutzen, sich zu beugen, aber nicht zu brechen, traumwandlerisch sicher dem inneren Kompass zu folgen, zu sich selbst zu stehen und sich auf sanfte und natürliche Weise durchzusetzen.

Bei dieser Blüte geht es nicht allein um das Leben im Augenblick, wie oben beschrieben, sondern darüber hinaus um den Rhythmus des eigenen Lebens, das innere Wissen, wann es natürlich und richtig ist, eine Veränderung einzuleiten, sich dem Auf und Ab anzupassen, statt dagegen anzukämpfen. Den inneren Widerstand gegen das aufzugeben, was geschehen soll, stattdessen aktiv an dessen Gestaltung mitwirken. Im Fluss bleiben. Nicht verzagen, nicht jammern, sondern Chancen und Möglichkeiten erkennen und ergreifen.