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Blütenessenzen, Träume und Bilder – Teil 2

Das Erste, was man mich in Sachen Auswahl der richtigen Blütenessenzen lehrte, war der Gebrauch von Listen voller Fragen, die ich mit den Klienten Punkt für Punkt durchging. Diese Fragebögen waren logisch und analytisch aufgebaut, führten aber regelmäßig zu einer viel zu großen Zahl möglicherweise benötigter Essenzen. Außerdem fühlte ich mich immer irgendwie unbehaglich, wenn ich eine Blütenbehandlung wie einen Einkauf im Supermarkt per Einkaufsliste durchführte. Also führte ich immer häufiger einfach sehr lange und tiefgehende Gespräche mit meinen Klienten, doch fand ich es immer schwierig, die richtigen Prioritäten zu setzen und die Auswahl der angemessenen Essenzen abzuleiten.

Fragebogen

Heute arbeite ich viel intuitiver, vor allem wenn es darum geht, die Vorteile sehr ähnlich wirkender Essenzen gegeneinander abzuwägen. Noch verlässlicher erscheint die Auswahl unter Zuhilfenahme von Bildern und Träumen. Ich habe immer einen Vorrat an Buntstiften und Papier in meinem Wartezimmer und ermutige meine Klienten, die Wartezeit mit Zeichnen zu überbrücken. Dabei mache ich keinerlei Vorgaben, sondern bitte sie nur, einfach zu zeichnen, was ihnen in den Sinn kommt. Das therapeutische Gespräch beginnt dann wie üblich, ich lenke es jedoch nach einer Weile auf die Zeichnung. Häufig zeige ich außerdem noch Fotokarten der Bachblüten und lasse meine Klienten diejenigen auswählen, die sie augenblicklich besonders ansprechen. Dies hat sich als zuverlässige Auswahlmethode von Blütenessenzen erwiesen.

Das Selbst versucht immer, das Gesamtsystem Mensch im Gleichgewicht zu halten. Zu den Methoden, derer es sich bedient, gehört das Träumen. Man kann sagen, dass unsere Seele durch die Träume zu uns spricht. Diese zeigen uns die Gleichgewichte aber auch die Ungleichgewichte archetypischer Energien in uns. Die Sprache der Träume ist archetypisch. Klienten, die Blütenessenzen einnehmen, haben oft sehr lebendige Träume voller Farben, Gerüche, Berührungsempfindungen, ja sogar Geschmackseindrücke. In solchen Träumen schwingt ein Gefühl von Weisheit und Ganzheit mit, und sie werden häufig begleitet von starken Gefühlen von Frieden, Liebe, Gleichgewicht und Zuversicht.

Archetypen sind die psychischen und strukturellen Elemente des kolletktiven Unbewussten. Wir finden sie in Träumen, in der Kunst, in Märchen, in psychotischen Erscheinungen, aber auch in religiösen Ritualen. Carl Gustav Jung entwickelte die Theorie der sieben Archetypen. Das Selbst bildet den Kern, die übrigen sechs kann man als miteinander verbundene Energiezentren betrachten: der Held, der Schatten, Tod und Wiedergeburt, die Reise, Anima und Animus (weibliche und männliche Energie).

Nehmen wir das Beispiel eines Menschen, der von sich glaubt, immer der Gute zu sein, was dem Archetyp des Helden entspricht. Dessen Gegenpart – der Schatten – tritt, um das innere Gleichgewicht zu bewahren, in grausamen Elementen im Traum auf. Es kann sein, dass der Traum die Grausamkeit als Eigenschaft einer Traumgestalt zeigt. Das Unbewusste erscheint als Türöffner des Selbst. Was es hindurch lässt, taucht als inneres Bild auf, analog wie sich das Selbst in Worten äußert. Es handelt sich einfach um zwei Sprachen oder Ausdrucksformen. Das Selbst und die Archetypen kommunizieren in Symbolen und Bildern.

Da es Verbindungen der Archetypen zu den Blütenessenzen gibt, können wir aus Träumen auf die Verschreibung entsprechender Essenzen schließen. Träumt jemand beispielsweise von einer Bootsfahrt auf einem Fluss, können wir daraus auf Walnuss (Walnut) schließen, denn der Fluss steht symbolisch für den Archetyp der Reise.

Flussfahrt

Hier einige weitere Analaogien:

  • Der Held (der den Widrigkeiten ins Auge sieht):
    Eisenkraut (Vervain), Ulme (Elm)

  • Der Schatten:
    Ackersenf (Mustard), Black-Eyed Susan (Rudbeckia hirta –
    Flower Essence Society), Borretsch, Holzapfel (Crab Apple), Odermennig (Agrimony), retty Face (Triteleia ixioides – Flower Essence Society), Stechpalme (Holly)
  • Tod/Wiedergeburt (Krise und Revolution):
    Edelkastanie (Sweet Chestnut),
    Notfalltropfen, Victoria Regia (Victoria amazonica - Korte PHI Essenz)
  • Die Reise (Entwicklung, voran kommen):
    Amazonas Essenz (Flussessenz -
    Korte PHI Essenz), Cayenne (Capsicum annuum - Flower Essence Society),
    Walnuss (Walnut)
  • Anima (weibliche Energie):
    Granatapfel, Mariposa Lily (Calochortuss leichtlinii -
    Flower Essence Society), Venus Orchid (Anguloa clowesii - Korte PHI Essenz), egwarte (Chicory)
  • Animus (männliche Energie):
    Sonnenblume, Sun Orchid (Epidendron chioneum -
    Korte PHI Essenz), Tiger Lily (Lilium humboldtii – Flower Essence Society)
  • Das Selbst (integrierende Energie):
    Higher Self Orchid (Laeliocattleya anceps
    clara – Korte PHI Essenz), Lotus

 

Ein Beispiel: ein männlicher Klient, der mitten in seiner Scheidung steckt, zeichnet ein Haus, das vollkommen leer ist. Ich bat ihn, einen Kreis hinein zu zeichnen. Er schrieb einige Worte hinein: „Ich liebe sie. Ich vermisse sie. Ich kann sie nicht vergessen. Ich hasse ihre Lügen, ihre Persönlichkeit und ihren ganzen Mist.“
Über einige Monate bekam er verschiedene Einnahmemischungen, deren erste aus den Notfalltropfen nach Dr. Bach bestand. Danach bekam er Walnuss (Walnut), Geißblatt (Honeysuckle), Weiße Kastanie (White Chestnut), Rote Kastanie (Red Chestnut) und Edelkastanie (Sweet Chestnut).

Bevor wir die Essenzen seines letzten Fläschchen zusammen stellten, sprachen wir über sein Sternzeichen, Skorpion. Also bekam er Wegwarte (Chicory), um mit seinen Besitzansprüchen fertig zu werden, und Rotbuche (Beech), um toleranter zu werden.

Die Archetypen, die Unterstützung durch Essenzen benötigten waren:
Die Reise (Auflösung des Widerstandes dagegen): Geißblatt (Honeysuckle), Walnuss (Walnut), Weiße Kastanie (White Chestnut)
Der Schatten (Mut sich ihm zu stellen): Rotbuche (Beech), Rote Kastanie (Red Chestnut)
Die Ur-Mutter: Wegwarte (Chicory)
Tod und Wiedergeburt: Edelkastanie (Sweet Chestnut), Notfalltropfen

Gesichtslos

Eine Klientin, von Beruf Sozialarbeiterin, kam, als ihre Krise genau zu Weihnachten ihren Höhepunkt erreichte. Sie litt unter chronischem Husten und hatte schon allerlei medizinische Hilfe erfolgslos in Anspruch genommen. Diese Klienten malte einen sonnendurchfluteten Wald mit großen, aufrechten Bäumen – dessen Grund nicht Erde, sondern Wasser war. Am Waldeingang stand ein Pärchen, im Zentrum einige andere Menschen. Bemerkenswerterweise besaß keiner von ihnen Arme oder ein Gesicht. Sie offenbarte schließlich eine Beziehung mit einem verheirateten Mann.

Sie bekam folgende Essenzen: Kiefer (Pine), Quellwasser (Rock Water), Ulme (Elm) und Venus Orchid (Anguloa clowesii - Korte PHI Essenz). Ulme war enthalten, um ihr den 'Helden-Job' zu erleichtern. Quellwasser bekam sie, um auf ihrer Reise flexibel zu bleiben. Kiefer sollte helfen, den inneren Widerstand aufzulösen, und Venus-Orchid ihre Anima heilen.

Als wir über diese Mischung sprachen, begann sie zu husten. Ich fragte sie: „Welches Thema widerholt sich in ihrem Leben immer wieder?“ Sie antwortete: „Miese Beziehungen.“ Darauf erhielt sie noch Kastanienknospe (Chestnut Bud), um das wiederkehrende Muster zu durchschauen und aufzulösen. Als sie einige Monate später wieder zu mir kam, hatt sie sich äußerlich stark verändert. Sie sah entspannt aus. Ihr Husten war weg, dafür hatte sie einen neuen Partner.


Zeichnungen und Träume sind zwei wirklich mächtige Werkzeuge, Zugang zu unserer rechten Hirnhälfte, sprich: unserer Intuition, zu gewinnen. Das rechte Hirn macht es uns leichter als das eher rationale linke, unsere Gefühle zu erkennen und
begreifen. In meiner Praxis fand ich immer wieder Übereinstimmungen in den Träumen und Zeichnungen meiner Klienten, aus denen sich erfolgreich Schlussfolgerungen auf die bestmögliche Zusammenstellung von Essenzen ziehen ließen. Beide offenbaren dem, der die Zeichen zu lesen versteht, was ein Klient wirklich für seine Genesung braucht. Die Veränderungen der Emotionalzustände korrespondieren eindeutig mit den Veränderungen der Zeichnungen, die die Klienten in Folgesitzungen anfertigen.
Heute bildet diese Form der Arbeit die Basis meiner Behandlungen, und aufgrund der vielen guten Erfahrungen habe ich großes Vertrauen in sie gewinnen können.
© Leda Moreno
Die Autorin: Leda Abril Moreno ist Röntgenärztin und Kinderbuchautorin in Panama. Nachdem sie die Bachblütentherapie in Franmkreich studiert hatte, eröffnete sie 1998 ihre erste Klinik für Blütentherapie. Sie kombiniert alternative und allopathische Therapien und unterrichtet in Workshops über Traumarbeit, Symbole und Schreiben, Blütenessenzen, Kunsttherapie und Bildanalyse. Augenblicklich konzentriert sie sich auf das Studium tropischer Blütenessenzen ihres Heimatlandes.
Hibiscus
Tropische Blüte aus Panama

Wer Interesse an der Erforschung der Blütenessenzen aus Panama hat, möge sich beim Blütenessenzen Infozentrum melden.