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Winter

Winter
Schließen Sie Ihre Augen, stellen Sie sich vor,
wie Sie den dicken Wintermantel überziehen und
dann in die sternenklare Nacht hinaus gehen.
Es ist die Zeit der Wintersonnenwende,
die längste Nacht des Jahres.
Vollmond.
Sein Licht reflektiert sich im frisch gefallenen, weißen Schnee.
Und Sie machen sich auf zu einem langen gemächlichen Spaziergang.
Vom Himmel rieseln sanft winzige Schneeflöckchen.
Niemand sonst ist außer Ihnen noch draußen um diese Uhrzeit.
Alles ist vollkommen still,
der Schnee schluckt noch das kleinste Geräusch.
Nur das leise Knirschen Ihrer Schritte ist zu vernehmen.
Und Ihr Atem.
Schritt für Schritt gehen Sie langsam und ruhig voran, ohne Ziel.
Ihr Körper findet seinen eigenen Gehrhythmus,
Sie lauschen Ihren eigenen Schritten.
Die Luft ist kalt, aber klar.
Sie riechen sie, ja schmecken sie sogar.
Und mit jedem Schritt werden Sie ein wenig gelassener.
Mit jedem Schritt fällt etwas von Ihnen ab wie der Schnee vom Himmel,
Ihre Gedanken beruhigen sich.
Alles, was Sie noch denken,
worüber Sie sich Sorgen machen
oder sich erregen könnten,
verliert jede Bedeutung und fällt zu Boden wie eine Schneeflocke.
Ihr Geist wird so klar wie die Luft um Sie herum.
Sie spüren nur noch, wie Sie gehen
und atmen und
sich immer mehr befreien von allem,
was Sie das ganze Jahr über belastet hat.
Sie beobachten sich selbst,
wie Sie Ihre Füße vor einander setzen,
die Atemluft in Sie herein und wieder hinaus fließt.
Stille kehrt ein.
Schließlich hören Sie sogar auf, sich selbst zu beobachten.
Was bleibt, ist nichts.
Freiheit vielleicht,
aber so wie Ihnen der Gedanke durch den Kopf geht,
ist er schon wieder verschwunden.
Kein Gedanke mehr, kein Denken mehr.
Nur Stille. Frieden.
Sie wissen nicht mehr,
wie lange Sie schon unterwegs sind,
es ist Ihnen auch egal.
Sie genießen einfach das Schweigen,
die Stille und die Energie des ersten Vollmondes im Winter.

Bevor Sie auch das vergessen.

Winter


Winteressenz wurde in einer solchen Nacht schon vor über 10 Jahren hergestellt. Es war der erste Schnee des Jahres, der in das Glasschälchen fiel. Immer wieder zogen Wolken auf, ließen ein paar Schneeflocken fallen und machten dem Mond wieder Platz, bevor sie eine neue Lage Schnee in das Schälchen rieseln ließen. Der Herstellungsprozess dauerte die ganze Nacht an. Als die Sonne aufging, schmolz sie den Schnee und vollendete die Essenz. In der Winteressenz ist die innere Stille als Energie gespeichert.

Das Wesen dieser Essenz ist die Ungezwungenheit. Man muss sich nicht die Beine verknoten und zur Meditation zwingen. Die Meditation, die Gedankenruhe, die Stille – sie werden nicht herbei gezwungen. Man begrüßt sie einfach, erfreut sich daran und wird innerlich leer. Kaum hat man es selbst bemerkt, findet man sich in tiefer Meditation. Alles, was einen belastete, fällt von einem ab. Alles Alte verliert seine Bedeutung und geht. Was bleibt, ist die Freiheit, unvoreingenommen selbst entscheiden zu können, wie man seine Zukunft gestalten möchte.

© Dirk Albrodt 2003