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Unterweltfluss

Dieser Fluss ist eigentlich ein Bach. Mag er auch in Führern zu Kultplätzen der Urzeit als solcher bezeichnet werden. Schließlich hat er durch Auswaschung maßgeblich zur Ausbildung der Bilsteinhöhle im Sauerland beigetragen.

Unterweltfluss

Austrittsstelle des unterirdischen Fluss

Der Unterweltfluss gräbt sein Bett immer tiefer in die Höhle hinein und schafft Hohlräume, in denen sich die berühmten Tropfsteine erst bilden können.

Die Bilsteinhöhle befindet sich in 3,5 Millionen Jahre altem Gestein. Hinein zu gehen bedeutet, die bekannte Welt zu verlassen und eine neue zu betreten.

Riese
Blick in die Bilsteinhöhle

Verschieden geformte Tropfsteine werden in unserem Gehirn immer wieder mit aus der Ober- oder Phantasiewelt bekannten Bildern assoziiert, man meint Gesichter, Zwerge, Elefanten zu erkennen, aber nichts von dem trifft tatsächlich zu.

Leider ist ein längerer Aufenthalt in der Höhle nicht gestattet, zu viel wurde von Ignoranten zerstört. Um aber alles Bekannte zu vergessen und meditativ in eine Phantasiewelt ein zu tauchen, mag die Essenz des Unterweltflusses vielleicht doch dienen. In der Höhle selbst findet man keinen Zugang zum Wasser. Der Bach hat sich bereits zu tief ins Gestein eingegraben, man hört nur sein Rauschen zwischen Felsspalten empor dringen. Entnommen wurde das Wasser an der Austrittsstelle am Fuße des Berges. Bereitet wurde die Essenz an einem klaren Wintertag nach Dr. Bachs Sonnenmethode.

Unterweltfluss
Der unterirdische Fluss verlässt den Berg

Die Essenz
Wie sie wirkt, ergibt sich ja bereits aus dem oben gesagten: der Bach bleibt sich treu, er fließt. Manche Hindernisse umfließt er, andere spült er hinweg, mal schafft er sich seinen eigenen Weg, mal folgt er vorgegebenen Pfaden. Aber nichts kann ihn aufhalten. Mit einer über Jahrtausende währenden Gelassenheit tut er, was er tun muss. Mal gluckert er heiter, mal rauscht er schnell, er ist flexibel und anpassungsfähig, schafft es aber auch, die Umgebung sich selbst anzupassen.

Auf einer solcher Basis lässt sich Neuland erkunden, lassen sich furchtlos Grenzen überschreiten.

Die äußere und innere Realität begegnen einander, reagieren aufeinander, passen einander an. Dies ist eine Essenz sowohl für alle Traumtänzer und Spinner wie für alle überrationalen Kopfmenschen. Sie holt die Träume in die Wirklichkeit, sie lässt uns Illusionen durchschauen. Eine vollständige Neuorientierung ohne sich darüber aufzugeben.

Alle, die sich verändern möchten, sich aber nicht so recht trauen, alle, die an überholten Überzeugungen festhalten, weil sie befürchten, ohne diese den Boden unter den Füßen zu verlieren, alle, die innerlich bereit sind zum großen Sprung, aber noch von irgendetwas zurück gehalten werden, alle, die meditieren und doch nur halluzinieren, alle einmal in die Unterwelt eintauchen wollen und ihre Lehren begreifen - all diese können von der Essenz des Unterweltflusses profitieren.

Sie macht stark und gelassen, ausdauernd und unbeugsam, flexibel und bestimmend. Sie lässt uns im rechten Augenblick das Rechte tun.

© Dirk Albrodt 2005