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Borretsch - Mut zum Leben

Als wir unser Forschungsprojekt „Blütenessenzen in der Geburtsvorbereitung“, wie es zuerst hiess, begannen, hatte ich schon Bekanntschaft mit Borretsch geschlossen. Einige Jahre zuvor war „Gesund durch Blütenessenzen erschienen“, worin ich Folgendes über - den amerikanischen - Borretsch geschrieben hatte:

Borretsch

Borage als Blütenessenz wird auch als 'Herzbalsam' bezeichnet.  Es ist das passende Mittel bei all den Formen von Traurigkeit und Depression, die mit einem schweren Herzen einhergehen oder davon ausgelöst werden.

Der Mensch im negativen Borage Zustand fühlt sich niedergeschlagen, bedrückt. Vielleicht betrauert er den Tod eines geliebten Menschen, vielleicht steht dieses Ereignis erst noch kurz bevor - irgendetwas an die Substanz Gehendes verdüstert ihm die Stimmung. Kummer und Schmerz nehmen ihm den Antrieb, er fühlt sich schwer unfähig, das Schicksal zu ändern, unfähig aber auch, es anzunehmen. Mutlos und verzagt ist er außerstande, sich aufzurappeln und die Herausforderungen anzugehen.

(...) Es sollte nicht vergessen werden, dass Trauer und Weinen völlig natürliche und gesunde menschliche Äußerungen und Verhaltensweisen sind, dass eher im Gegenteil die Unfähigkeit dazu zu Krankheitserscheinungen führt.  Erst wenn die Trauerphase das Leben zu dominieren beginnt und Trauer zu einer charakterlichen Prägung des ganzen Menschen wird und nicht mehr aus eigener Kraft beendet werden kann, treten die seelischen Störungen auch als körperliche Beschwerden zutage.

Ausgangspunkt dieser Beschreibung war natürlich, was Richard Katz, vermutlich der erste Hersteller einer Borretsch Blütenessenz in The Flower Essence Quarterly, Ausgabe Spring 1980, kurz zusammen gefasst hatte: Borage (besitzt die Qualitäten) fröhlicher Mut, Zuversicht, Leichtigkeit angesichts von Gefahr und Herausforderung. Indiziert sei Borage bei Entmutigung und Verlust der Herzenskraft.

Borretsch markierte damals einen kleinen Wendepunkt in der gelegentlich etwas puritanischen Blütenwelt. Und auch Richard Katz plagten Zweifel, ob man denn aus einer Gartenpflanze überhaupt eine wirksame Blütenessenz herstellen könne. Das Wissen jedoch, dass selbst Edward Bach eine seiner Essenzen aus einer Gartenblume (Bleiwurz - Cerato) gewonnen hatte, ließ den Versuch wagen. In derselben Ausgabe der The Flower Essence Quarterly schreibt Katz: „Borage besitzt einen gewissen Humor, der auf einer Leichtigkeit des Seins beruht und nichts mit nervöser Witzelei angesichts der Gefahr zu tun hat. Mut, wie ihn Borage vermittelt, ist ruhig, voll stiller Zuversicht, die auch auf die Umgebung ausstrahlt, und hat nichts von Verbissenheit. Es ist ein eher fröhlicher Mut, den er uns innerlich entwickeln lässt.

 

Borretsch

Die Pflanze stammt ursprünglich aus Vorderasien. In einer Höhle in Syrien entdeckten Forscher über 100.000 Jahre alte Borretschhülsen, was auf deren Wertschätzung seit ewiger Zeit hinweist. In der Naturheilkunde findet die Pflanze Verwendung bei der Behandlung von Entzündungen, Gicht, Herpes, Husten und Lungenblähung, Masern, Ödemen und Steinerkrankungen. Nicht zu vergessen ihr Ruf als Aphrodisiakum. Traditionell sollte ein Strauss Borretsch für gute Stimmung im Schlafzimmer sorgen.

Heute kennt manneben Schleim- und Gerbstoffen, Kalium, Kieselsäure, Vitamin C und anderen Stoffen auch zwei wirksame Inhaltsstoffe namens Gammalinolsäure (GLS) und Alphalinolsäure (ALS). Erstere ist bei der Behandlung von PMS wirksam, letztere bei der Behandlung der Alzheimerschen Krankheit. GLS kommt in der Muttermilch natürlich vor. In der Homöopathie findet Borretsch Verwendung als Mittel bei Depressionen und nervösen Herzbeschwerden.

Wikipedia zitiert den römischen Gelehrten Gaius Plinius Secundus Maior, kurz Plinius der Ältere (etwa 23 bis 79 n.Chr.), mit den Worten: „ich, Borretsch, bringe immer Freude“. Der griechische Arzt Dioscorides, der als der bedeutendste Pharmakologe seiner Zeit (1. Jahrhundert) galt, beschrieb Borretsch als Mittel, das dem Herzen Linderung bringe, die Melancholie vertreibe und Verrückte beruhige. Ähnliches behauptet der britische Botaniker John Gerrard in „The Herball, or Generall Historie of Plantes“ (1597): „Vieles kann man aus der Pflanze machen, was das Herz erleichtert, die Sorgen vertreibt und den Geist erhebt. Die Blätter des Borretsch, im Wein zu sich genommen, machen Männer und Frauen froh und glücklich, vertreiben Trauer, Langeweile und Melancholie.“ Vergleichbares findet man in F. Losches „Kräuterbuch“von 1903: „Die holdseligen Borragenblumen mögen in Speise und Trank fröhlich benützt werden, denn sie stärken das Herz und Hirn, erwecken die verzagten, traurigen, melancholischen Menschen zur Freude und munterem Sinn, läutern das Geblüt”.

Dieser intuitive Gebrauch über Jahrtausende hin gab uns genug Anhaltspunkte, was von der Essenz zu erwarten war. 30 Jahre nach der ersten Herstellung einer Borretschessenz liest sich dessen Beschreibung durch Richard Katz von der kalifornischen FES (Flower Essence Society) so: „Die Essenz stärkt nicht nur die physische Kraft, sondern auch die des Mutes und des Charakters. Borage ist bekannt dafür, die Stimmung aufzuhellen. Borage ist ein ausgezeichnetes Herzmittel, besonders wenn man eine gewisse Schwere rund um das Herz verspürt, die sich vielleicht sogar auf den ganzen Körper ausdehnen kann.“