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Echtes Springkraut - Nähe erlauben

Eine meines Wissens deutsche Entdeckung ist die Blütenessenz des großen Springkrauts, das sich in der Blütenwelt einen Namen als Echtes Springkraut machte. Irgendwann in den 80er Jahren entdeckte die Gruppe des Blütenarbeitskreises um Hildegard Kräftner und Peter Ekl die Blüte im niedersächsischen Steyerberg und gewann die erste Essenz daraus. Echtes Springkraut wurde letztendlich der Name der Essenz, da die bekannte Bachblüte Drüsentragendes Springkraut (Impatiens) viel größer ist als das „Große Springkraut“, letzteres aber der einzige einheimische Vertreter der Pflanzenfamilie ist. Einen weiteren Vertreter findet man im ebenfalls gelb blühenden, jedoch kleinwüchsigeren Kleines Springkraut, das aber ursprünglich aus Tadschikistan stammt und somit eine ähnlich lange Reise wie die Bachblüte hinter sich hat.

Echtes Springkraut

Der botanische Name 'noli-tangere' ‚nicht-anfassen‘ bezieht sich auf die Eigenschaft der Samenkapseln, bei Berührung oder Erschütterung ihre Samen bis zu mehrere Meter weit von sich zu schleudern. In manchen Gegenden nennt man sie deshalb auch Kräutlein Rührmichnichtan, ein Name, den der Blütenarbeitskreis für seine Essenz wählte, wir (damals Horus, heute Mamboya) jedoch aufgrund der Verwechslungsgefahr mit den andernorts ebenso genannten Mimosen verwarfen.

Die Pflanze wird übrigens mancherorts auch Altweiberzorn genannt, ein anderer Begriff für die Altweiberfastnacht am Karnevalsdonnerstag, der Tag, an dem die Frauen das Regiment übernehmen.

Die einjährige krautige Schattenpflanze erreicht Wuchshöhen von bis 100cm. Blütezeit ist von Juli bis August. In den Achseln der oberen Blätter hängen dann je ein bis vier gestielte Blüten. Die zwittrigen goldgelben, zygomorphen Blüten werden (15 bis) 20 bis 35 mm lang und besitzen einen gekrümmten Sporn. Die Kronblätter sind paarweise miteinander verbunden und innen braunrot punktiert.

Im Laufe der Reife der Früchte sammelt sich Wasser darin, das den Druck so ansteigen lässt, dass bei der geringsten Berührung die Nähte platzen und die Samen bis zu drei Meter weit fortgeschleudert werden.

 

Echtes Springkraut

Echtes Springkraut - Impatiens noli-tangere
Stichwort: Urvertrauen
Kurzbeschreibung: den eigenen Wert erkennen, Lob aushalten und annehmen können; Misstrauen ablegen und Vertrauen lernen; Nähe zulassen können.

Echtes Springkraut ist eine der wesentlichen Blütenessenzen zur Unterstützung und Förderung des „inneren Kindes“. Ein Kind, das geboren wird, hat das unbedingte Recht darauf, willkommen und erwünscht zu sein und geliebt zu werden, ohne eine Gegenleistung dafür erbringen zu müssen, ohne etwas leisten zu müssen. Es genügt, einfach zu existieren, um alle Zuneigung, Sorge, Pflege, Nahrung und Liebe zu verdienen. Das gibt dem Kind Sicherheit und Selbstbewusstsein, es lernt seinen eigenen Wert kennen.

Wem diese Erfahrung des Geliebtwerdens um seiner selbst willen in der frühesten Kindheit versagt blieb, wird womöglich später misstrauisch und unzugänglich, kann keine Nähe zulassen und ertragen und wird aus Angst vor Verletzung die abwehren, die es gut meinen. Beziehungs- und Bindungsfähigkeit bleiben unterentwickelt, man glaubt, keine Liebe verdient zu haben, sondern diese verdienen zu müssen. Echtes Springkraut vermittelt die Qualität des Urvertrauens, des Loslassenkönnens, sich anderen anvertrauen Könnens.

Echtes Springkraut

Echtes Springkraut gehörte von Beginn an zu den damals in den 90ern noch zu erforschenden Blütenessenzen in der Geburtsvorbereitung. Seine Eigenschaft, das Vertrauen in sich selbst und den eigenen Körper zu stärken, machte es für viele unsichere Frauen, oft Erstgebärende, zu einer wertvollen Stütze. Nicht wissen, was kommt, und doch vertrauen, dass man es bewältigen wird, bedarf einer Grundlage aus Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Wer sich hilflos und verletzlich fühlt, Angst vor Intimität und Übergriffen hat, begibt sich unter negativen Vorzeichen in eine Situation, aus der es keinen Ausweg gibt (wenn man von einer Abtreibung absieht). Eine besondere Herausforderung also für alle jene, die die oben erwähnte Erfahrung des bedingungslosen Schutzes und ebensolcher Liebe in der frühen Kindheit missen mussten.

Echtes Springkraut

Die Signatur der Pflanze deutet auf den Menschentypus hin, der besonders vom Echten Springkraut profitieren kann. Die Blüten nämlich werden versteckt unter den Laubblättern. Ähnlich verhalten sich die entsprechenden Menschen. Sie gehören nicht zu den Lautsprechern, sondern zu den bescheidenen, leisen, die möglichst nicht auffallen möchten. Selbst wenn sie sich danach sehnen, gesehen zu werden. Geschieht dies aber, reagieren sie oft wie die Samenkapseln der Pflanze: sie stoßen denjenigen weg, der sich nähert. Dies symbolisiert die Ambivalenz. Ihre Signale sind nach außen uneindeutig. So wie ihre Erfahrung im Inneren uneindeutig ist. Sie fürchten sich vor dem, was sie sich ersehnen. Sie wünschen sich Nähe, können sie jedoch nicht ertragen.

Echtes Springkraut

Bezug zu Schwangerschaft und Geburt

  • den eigenen veränderten, sich verändernden Körper schön finden (oder bei Männern: den der Partnerin)
  • nach traumatischer Erfahrung des Vertrauensmissbrauches
  • bei Unklarheit, ob das Kind ausgetragen werden soll
  • bei innerem Widerstand gegen das Austragen des Kindes, obwohl die Entscheidung dafür bereits gefallen ist
  • bei Abneigung gegen Sex in der Schwangerschaft und auch danach
  • wenn die Schwangere sich abkapselt und isoliert
  • wenn sie sich gegen Berührung wehrt, ohne den Grund dafür zu kennen
  • erlaubt einem, Liebe annehmen zu können
  • bei Selbstzweifeln
  • bei übertriebenem Sicherheitsbedürfnis
  • stärkt das Selbstwertgefühl
  • wenn sie das Kind nicht annehmen kann
  • wenn bezüglich der Zukunft nur negative Gedankenmuster, pessimistische Erwartungshaltung besteht (… á la Murphy: alles, was schiefgehen kann, geht auch schief - allerdings nur denen, die daran glauben)
  • bei grundlosem Pessimismus
  • Angst vor Zukunft und Verantwortung
  • Zuversicht und Vertrauen, wenn sich das Kind kurz vor dem errechneten Geburtstermin noch in der Beckenendlage befindet
  • bei Schmerzen unter der Geburt durch innere Verkrampfung
  • um dem Neugeborenen nach möglicherweise traumatischer Geburt das Zurechtfinden im Leben zu erleichtern
  • hilft dem Baby beim "bonding" (wie der Mutter die Birnenblüte)