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Rosmarin - Den Krieger in sich wecken

Galt es früher irgendetwas zu schützen, griff man gerne auf Rosmarin zurück: unter dem Kopfkissen beschützt die Pflanze den Schlaf, unter dem Bett wehrt sie Unheil ab, am Türpfosten aufgehängt vertreibt sie Einbrecher und Diebe. Die Liste ihrer magischen Eigenschaften ist beeindruckend: Schutz, Lust, Liebe, mentale Kraft, Reinigung, Heilung, Schlaf, Jugend.
Die immergrüne Staude steht auch als Symbol für Weisheit, Liebe, Loyalität, Treue und der Erinnerung. Wenig überraschend, dass sie Aphrodite, der Göttin der Liebe, geweiht ist. Allerdings dient sie auch dem Gedenken an die Verstorbenen. Totenkränze wurden in Griechenland aus Rosmarinzweigen gebunden. Die Pflanze fand man in ägyptischen Gräbern als Begleitschutz für die Toten, vielleicht um ihnen die Reise ins Jenseits angenehm zu machen, vielleicht auch, wie im London des 18. Jahrhunderts üblich, um den Geruch der Toten zu vertreiben.

Rosmarin

Von der Thematik des Todes berichtet die Legende der Leukothoe, Tochter des persischen Königs Orchamos. Sie war die Geliebte des Sonnengottes Helios, was ihren Vater dermaßen erzürnte, dass er sie lebend in ihr Grab sperrte.  Auf ihm spross ein Rosmarinstrauch, offenbar dank des Einflusses des Sonnengottes.
Rosmarin wurde entsprechend rituell als Mittel des Schutzes und der Reinigung negativer Energien in Form der Räucherung verwendet, er soll auch den Körper im Bad von schlechten Einflüssen befreien und ganz nebenbei die Jugend erhalten. Zum anderen wird ihm aphrodisische Kraft nachgesagt, was ihn besonders attraktiv für Liebende macht.
Der Duft des auf glühender Holzkohle verbrennenden Rosmarins soll einen zur Lösung drängender Probleme führen, brennende Fragen beantworten und den Weg in die Zukunft offenbaren.
Naturheilkundlich kennt man Rosmarintee als kreislaufanregend und verdauungsfördernd, harn- und galletreibend. Der Tee hat antimykotische Wirkung und kann als Pflanzenschutz- bzw. -stärkungsmittel eingesetzt werden. Äußerlich angewandt steigert Rosmarin die Durchblutung, sein belebendes Bad bringt den Kreislauf wieder in Schwung und hilft auch bei rheumatischen Leiden und Gicht.
Schwangeren hingegen ist Rosmarin nicht anzuraten.

Rosmarin

Rosmarin steht für Tod und Geburt, für die Überwindung widriger Kräfte, den Sieg des Lebens über den Tod.

Rosmarin

Die Essenz zentriert, erdet, stärkt für eine Prüfung, Auseinandersetzung, einen Konflikt, jede schwierige Situation, der man am liebsten zu entfliehen trachtete. Manche Prüfungen haben es an sich, ihnen nicht ausweichen zu können. Man kann sich vor einem Examen drücken und einen schlechteren Job in Kauf nehmen. Aber man kann nicht vor dem Erwachsenwerden, der Pubertät oder einer Geburt flüchten. Man kann es versuchen, aber es wird einem nicht gut damit gehen.

Solche Rosmarin indizierende Fluchten können körperlicher Art sein, man läuft davon, bedient sich dabei des ersten einem Kind zur Verfügung stehenden Verteidigungsmittels. Das Verhalten wird dann auch von der Umwelt als kindlich, kindisch, unverantwortlich wahrgenommen. Innerkörperlich spiegelt es sich in Rückzug, kalte Hände und Füße weisen auf die Flucht nach innen, Schlaf kann zur Sucht werden. Cannabis, Alkohol und andere Drogen können das auch. Dienen sie der Flucht aus der Wirklichkeit, weist ihr Gebrauch auf Rosmarin Essenz hin.

Flüchten vor dem Unausweichlichen kann man auch durch Nahrungsverweigerung. Eine Entwicklung findet während des Mangels nicht statt, die drohende Pubertät verspätet sich. Anorexia nennt man diese Art des Fluchtverhaltens.
Einer Geburt schließlich kann man überhaupt nicht davonlaufen. Irgendwann ist es so weit, weder Ignorieren, Verleugnen oder ohnmächtig werden kann irgendetwas ändern. Sich jetzt stellen zu können, die Herausforderung zu akzeptieren und sein Bestes tun, kann undenkbar erscheinen. Aber Rosmarin ist die Essenz für unvorstellbare Energie, die Aktivierung innerer Ressourcen und Motivation. Sie hilft, alles in die Waagschalen zu werfen, was man hat, nicht zu verzagen und aufzugeben, sondern jetzt alles zu geben und das Ziel zu erreichen.

Aus diesem Grunde eignet es sich auch als Notfallessenz. Verletzte, Geschockte, Erschöpfte und Ohnmächtige zurück ins Leben geleiten, das ist seine besondere Indikation.

Rosmarin

Rosmarin - Rosmarinus officinalis
Stichworte: Standhalten, männliche Energie
Kurzbeschreibung: das Konfliktmittel. Wenn man davon überzeugt ist, schwach und kampfunfähig zu sein, und daher immer eine Tendenz zur Flucht aufweist, auch wenn es sich im Nachhinein als unnötig herausstellt.

Rosmarin

Bezug zu Schwangerschaft und Geburt

  • wenn man sich im eigenen Körper nicht wohl-, sich eher unbeholfen fühlt aufgrund der körperlichen Veränderungen
  • bei Trägheit, andauernder Müdigkeit, Kreislaufschwankungen, Erschöpfung
  • bei Ablehnung des Kindes, wenn die Schwangere sich durch es innerlich ausgesaugt fühlt und glaubt, alle Kräfte würden ihr geraubt
  • bei Ablehnung des Kindes, weil es ein Junge ist
  • bei Widerstand gegen das Kind, das als Energie raubender 'Vampir' empfunden wird
  • bei Frühgeburt aufgrund - unbewusster - Ablehnung des Kindes
  • bei lang andauernden Geburten, bei innerer Auflehnung, "ich will nicht mehr, ich will nach Hause"-Gefühl
  • bei zu langsam in Gang kommendem Kreislauf des Neugeborenen und Atemstörung, bringt Körper und Seele zusammen und lässt das Leben auf der Erde beginnen
  • bei Angst vor Konflikten und daraus resultierender zu großer Nachgiebigkeit
  • Mut, sich schwierigen Situationen zu stellen
  • bei Schmerz in einem Körperteil, den man unbewusst von der Versorgung abgeschnitten hat - aus Angst, Peinlichkeit o.ä.
  • sich bloßgestellt fühlen
  • beim Gefühl, ganz allein zu sein
  • bei schwachen Kontraktionen
  • bei Schmerzen in der Austreibungsphase
  • bei Flucht vor Nähe
  • bei Stillproblemen aufgrund innerer Ablehnung des Kindes oder der Nähe