Dünndarm-Meridian

Funktion in der Akupunktur: Förderung von Intellekt, Moral, inneren Werte, geistigen Fähigkeiten

Verlauf: Vom inneren Nagelwinkel über Rückseite des kleinen Fingers, Außenseite des Armes, über Ellenbogen, über Schulter nach hinten, seitlich am Hals hinauf übers Jochbein bis zu Punkt neben Nasenflügel, zurück bis ans Ohr.

Testpunkt: Konzeptionspunkt 4, 2 Querfinger oberhalb des Schambeins.

Körperliche Symptome: Nackenschmerzen, Angina (Hals-/Mandelentzündung), Neuralgien des Armes, Brustdrüsenentzündung, Milchversiegen bei Stillenden, alle chron. Entzündungen im Hals-, Nasen-, Rachenraum, Gesichtsneuralgien, Glaukom (grüner Star), Blitzen vor Augen, Aura um Körper, Unvermögen zu schwitzen (Neurodermitis), Taubheit, Krankheiten der Schulter.

Psychische Symptome: begriffsstutzig, Gereiztheit, plötzliche Stummheit, Zähneknirschen.

Wirkung: beruhigend, entspannend, Frieden bringend, Abgrenzung, offen für neue Ideen von anderen.

Mangel oder Blockade: unkritische Übernahme der Meinung und Überzeugung anderer Leute.

Zeit: 13-15 Uhr ist die energetische Welle im Dünndarmmeridian.

Dünndarmmeridian


Der Dünndarmmeridian versorgt natürlich den Dünndarm mit Energie und damit ein Organ, in dem die Nährstoffe aufgespalten und aufgenommen werden. Damit einher geht die Aktivierung des Sonnengeflechts, das die Organe des Bauchraumes reguliert und für gute Durchblutung sorgt. Entspannung und Aufnahme von Nahrung, auch geistiger Nahrung, und innerer Frieden sind das Ergebnis eines gut versorgten, aktiven und energiereichen Dünndarmmeridians.

Folgende Stichworte wurden auf der Klausurwoche gefunden, die der Charakterisierung dieses Meridians dienen sollen:

Symptome eines gestörten Dünndarmmeridians:
kein fester Stand, kein Platz, kein Atmen, erstickend, Ausweglosigkeit, totale Leere, Zurückhaltung, Vernebelung, abgehoben sein; starke Aggressivität, Sprungbereitschaft, Gewaltbereitschaft und Fokus auf Angreifer bis hin zur Tötung, Spannungsgefühl; erwickelt, verknotet gefühlt, gefesselt, dann Gefühl, als sei die Fessel ein Schutz.

Positive Wirkung eines energiereichen Dünndarmmeridians:
Geistige Klarheit im Jetzt, aufgeräumt und wach im Kopf, geschützt, oben Energie angezapt. Gefühl von Loslassen, Fließenlassen, kann nicht abstürzen. Vorwärtsstreben. Ziel anvisieren und dann los, abchecken ob alles da ist für den Start, Mitte ausbalancieren. Aktiv, aus sich herausgehen, vorwärts. Zielgerichtet, andere Dimensionen, Freiheit. Sich befreien, in die Fülle kommen. Gefühl von Aggressivität, Spannung in Schultern, jemand angreifen zu können, wenn jemand doof kommt, könnte man auch zuschlagen.

Essenzen:
Essenzen zur Ausbalancierung des Dünndarmmeridians sollten die Eigenschaft haben, Zentrierung, Schutz, innere Sicherheit, Selbstvertrauen, Handlungsfähigkeit, Selbstverteidigung Folgende Bachblüten kommen in Frage: Bleiwurz, Gefleckte Gauklerblume, Odermennig, Stechginster, Tausendgüldenkraut, Zitterpappel
Folgende andere Blüten kommen in Frage: Kleine Braunelle, Magnolie, Schafgarbe (rosa und weiße) – alle die gleichzeitig einen festen Standpunkt und Flexibilität und Handlungsfähigkeit vermitteln Hierbei handelt es sich um Vorschläge.

Welche Erfahrungen werden gemacht?
Welche anderen Blütenessenzen kommen in Frage, sind evtl. sogar besser geeignet? Welche körperlichen Krankheitserscheinungen konnten mit Hilfe der Essenzen für den Dünndarmmeridian beeinflusst werden?

Erfahrungsberichte, Vorschläge, Gedankenspiele, Meditationen sind jeder Zeit willkommen und fließen in die Forschungsarbeit ein.

Stand der Dinge: 17. Mai 2005

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