Wer ist online?

Aktuell sind 43 Gäste und keine Mitglieder online

Suche

Interaktiv

Neue Kommentare

  • dalbrodt schrieb weiter
    Flower Energy Mamboya Sonntag, 22. März 2015
  • Anonym schrieb weiter
    Von den Blüten, die du vorgeschlagen... Sonntag, 22. März 2015
  • arche 2000 schrieb weiter
    Wer bietet dieses an, bzw. vertreibt... Freitag, 20. März 2015
  • Jaschi schrieb weiter
    Ich habe vor vielen Jahren Bachblüten... Donnerstag, 19. März 2015
  • dalbrodt schrieb weiter
    Wenn das jemand weiss, dann die... Mittwoch, 28. Januar 2015

Unsere App

Das Blütenessenzen Infozentrum jetzt auch auf Ihrem Android Tablet!

Empfehlung

Das Handbuch:

Cover

Näheres hier

Bestellmöglichkeit hier

Fachbereiche

Zottiges Weidenröschen

Zottiges Weidenröschen - Epilobium hirsutum

Das Verhältnis des Zottigen zum Schmalblättrigen Weidenröschen entspricht in etwa dem der Kleinen zur Großen Nachtkerze: die jeweils größeren Vertreter ihrer Familie stehen für das energetische Grundprinzip, die kleineren für dessen kindliche Ausprägung.



Das Zottige, zuweilen auch Rauhaarig genannte Weidenröschen blüht von Juli bis September und wird bis zu 1,50m groß. Die Blüten bilden eine lockere Traube, sind 1 - 2 cm groß und von leuchtendem Purpur. Das 'rauhaarig' im Namen bezieht sich auf die Behaarung der unteren Stängelanteile und die langen, nicht verspinnbaren dafür als Dochte verwendbaren Samenhaare. Wie die Schwesterpflanze Schmalblättriges Weidenröschen auch bildet das Zottige Wurzelnetzwerke auf, die der Verbesserung des energetischen Bodenklimas dient. Es kommt wie dieses stets in Gruppen zu mehreren Pflanzen vor, die Leuchtkraft seiner Blüten in ihrer Gesamtheit strahlt nicht ganz so weit wie die seiner großen Schwester, da seine Blüten nicht so dicht stehen, die einzelne jedoch zieht einen auf faszinierende Weise in ihren Bann. Eine Meditation mit dieser Blüte ist auf alle Fälle ein Erlebnis.

Die kleinere Schwester des Schmalblättrigen Weidenröschens besitzt eine besondere Affinität zu Feuchtigkeit. Während das Schmalblättrige Weidenröschen auch auf scheinbar ausgetrocknetem Boden anzutreffen ist, bevorzugt diese Variante eher die feuchten Gebiete. Dies vielleicht schon mal als Hinweis darauf, dass sie einem hilfreich sein kann, wenn einem „das Wasser bis zum Hals steht“, man sich also in einer äußerst bedrohlichen Situation befindet.

Irgendwie spiegelt die Geschichte der Essenz des Zottigen Weidenröschen ihre Wirkung. Nachdem sie einmal hergestellt war, blieb sie jahrelang unbeachtet im Lager. 1994 war es dann plötzlich so weit, aus heiterem Himmel trudelten Bestellungen aus allen möglichen Ländern ein, ohne dass zuvor überhaupt nur eine Beschreibung seiner Wirkung veröffentlicht war. Tatsächlich ist dies eine Essenz für „Spätzünder“, d.h. für Menschen, die bestimmte Entwicklungsschritte später als andere nehmen. Nun ist es sicher normal, dass manch einer später reif wird als der gleichaltrige Mitschüler, jeder hat seine eigene Zeit und seinen eigenen Entwicklungsrhythmus. Sollten aber gewisse Schritte verdächtig spät erfolgen – womit besonders die Pubertät gemeint ist – dann kann es sein, dass etwas die Jugendlichen zurück hält. Sie vermeiden das Erwachsenwerden, vermutlich weil ihnen noch gewisse Erfahrungen der Kindheit fehlen.

Beispiel dafür ist der ewige Peter Pan, der auch im Erwachsenenalter noch stets unreif wirkt und lieber träumt als Verantwortung zu übernehmen. Sicher ist es wichtig, dass Männer den kleinen Jungen in sich weder vergessen noch aufgeben. Ihm aber das Steuer über das eigene Leben zu überlassen, kann einen in die falsche Richtung segeln lassen. Mädchen neigen da eher zur Magersucht, die Verweigerung der Nahrungsaufnahme ist durchaus erfolgreich, die körperliche Entwicklung stagniert und die Menstruation setzt nicht ein. In Extremfällen sterben sie gar. Was kann da nur geschehen sein, dass diese Mädchen den Tod dem Erwachsenwerden vorziehen?

Nun, das Zottige Weidenröschen ist eine Essenz für Kinder (und Erwachsene) mit Entwicklungsdefiziten. Ähnlich wie das Schmalblättrige wirkt es auf die Vorgänge, die sich unbewusst abspielen. Keines der magersüchtigen Mädchen wird sagen, dass es die Krankheit als persönliche Form des Selbstmordes auswählte. Dennoch treibt etwas in ihrem Innern sie dazu.

Zottiges Weidenröschen ist der Heiler der Kinder (und der Kindes im Erwachsenen). Es wird immer dann eingesetzt, wenn den Kindern allzu große Prüfungen auferlegt werden. Das kann beispielsweise der Tod eines Elternteils sein, was schlimm genug ist. Manchmal aber verlangt der hinterbliebene Elternteil unbewusst, dass das Kind die Rolle des gegangenen Partners einnimmt. Die große Schwester soll plötzlich Verantwortung für die kleineren Geschwister übernehmen, obwohl sie selbst noch ein Kind ist. Oder die Mutter holt das Kind nachts zu sich ins Bett, weil sie sich so einsam fühlt, was zwar verständlich ist, vom Kind aber gar nicht begriffen werden kann. Eine Verletzung des Kindes selbst sollte immer mit Hilfe dieser Essenz versucht werden zu heilen. Jedes Trauma, jede körperliche wie seelische Verletzung, aber auch jede Herabsetzung, Demütigung und Überforderung können besänftigt werden.

Zottiges Weidenröschen ist also für die Kinder, die entweder zu schnell erwachsen werden müssen, zu früh Verpflichtungen übernehmen, denen sie nicht gewachsen sind, denen die Unbekümmertheit und Lebensfreude genommen wird, wie auch für jene, die gar nicht erwachsen werden wollen bzw. können, die sich an ihrer Kindheit festklammern und kaum jemals genug Kraft sammeln können, um die Herausforderungen des Lebens bestehen zu können.

© Dirk Albrodt 2005