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Waldrebe

Waldrebe – Clematis vitalba
Erdung für die Träumer

Waldrebe, vielen sicher eher unter dem Namen Clematis bekannt - gehört zu den Blütenessenzen, die von Edward Bach selbst entdeckt wurden. Wie auch bei einer weiteren Bchblüte, Impatiens nämlich, erkannte Bach aus dem Verhalten der Pflanze NACH der Blüte, welche Eigenschaften ihre Essenz wohl haben würde. Bei Impatiens waren es die explodierenden Samenkapseln, die ihn auf ein ebenso explodierendes Wesen schließen ließen, bei der Waldrebe sind es die versponnen wirkenden, faserigen Fruchstände, die auf den Persönlichkeitszug großer Phantasie, ja Versponnenheit, hinweisen.

Waldrebe

Waldrebe ist sowohl ein Persönlichkeits- als auch ein Kindermittel. Davon ausgehend, dass Blütenessenzen niemals eine Persönlichkeit vollkommen verändern können, sondern immer nur dazu dienen, das Beste in einem zu fördern, ist klar, dass man auch mit Waldrebenessenz keinen Aktivhektiker aus einem verträumten Kind oder Erwachsenen machen kann.

Bei dieser Essenz geht es vielmehr darum, Träumern zu ein wenig Erdung zu verhelfen - nicht ihnen das Träumen abzugewöhnen. Im Gegenteil macht Phantasie viele Dinge überhaupt erst möglich. Wer sich nicht vorstellt, ein Mensch könne fliegen, der wird niemals versuchen, ein Flugzeug zu bauen. Alles Menschenwerk entsteht zuerst als Idee im Kopf. Waldrebe sorgt nun dafür, dass sie dort nicht bleibt und Rost ansetzt, sondern nach Verwirklichung strebt.

Kinder vom Waldrebentyp sind still und schüchtern, ganz sicher keine tollkühnen Rabauken. Sie sind zaghaft und vorsichtig und ängstlich, gehen keine großen Risiken ein, besitzen nur wenige Freunde, können sich ganz gut alleine beschäftigen und haben eine Vorliebe für alles Phantastische, für Märchen, Sagen und Wunder. Sie leben mehr in der Phantasie als der materiellen Wirklichkeit. Dort aber erleben sie Abenteuer und schmieden großartige Pläne - die sie leider niemals verwirklichen, weil dies ja vorausetzt, dass man sich auf die harte Wirklichkeit einlässt. Die Realität jedoch hat für solche Kinder etwas einschüchterndes. Statt sich einer Welt aus Materie und anderen Menschen, die vielleicht ganz andere, womöglich entgegen gesetzte Ziele verfolgen, auszusetzen, bleiben sie lieber im Reich der Vorstellung einer glücklichen Zukunft, in der sich alles wie von selbst ihren traumhaften Wünschen fügt. Egal ob Zauberer, Wunschfee oder auch der Ritter auf dem weißen Pferd, die einem zur Rettung eilen - sie ale entstammen den Köpfen von Waldreben-Menschen. Und entsprechen dem Wunsch, alles möge sich auf das Wunderbarste fügen, ohne dass man sich allzu sehr dafür anstrengen muss.

Waldrebenmenschen können eines besonders gut: aufschieben und vertagen. Sie packen die Dinge nicht beim Schopfe und gestalten die Realität - sie fliehen die Realität und ziehen sich in die Geborgenheit der eigenen vier Wände zurück. Das Paradoxe daran ist, dass die Selbstbeschränkung auf die eigene starke Seite, die Phantasie also, genau dazu führt, dass die Phantasie niemals wirklich fruchtbar wird. Ideen und Pläne werden nur äußerst ungern einem Realitätscheck unterzogen. Sie bleiben, wo sie sind: in den Köpfen derer, die sie sich ausdenken. Was für ein Verlust!

Also: Waldrebe macht aus dem eigenen Träumerkind sicher keinen Draufgänger, keine Sorge. Waldrebe hilft dem Kind, die Innen- und Außenwelt in Balance zu bringen und zu halten. Sie macht Mut, lässt auch vor Auseinandersetzungen nicht länger zurück schrecken, sondern die Dinge anpacken, die Pläne in die Tat umsetzen und die Realität gestalten. Solchen Kinder gelingt es leicht, sich der Gemeinschaft anzuschließen, was die Waldrebe zu einer besonderen Essenz für die Außenseiter, sei es im Kindergarten oder der Schule oder später am Arbeitsplatz macht. Sie macht die Menschen aufgeschlossen für neues und anderes. Sie erleichtert den Kontakt zu anderen, ermöglicht Teil eines sozialen Gefüges zu werden. Waldrebe ist niemals ein Führertypus, aber als Inspirationsgeber eignen sich solche Menschen vorzüglich, und in dieser Rolle fühlen sie sich auch wohl.
Waldrebenessenz hilft ihnen, das zu werden, was sie wirklich sind.

© Dirk Albrodt 2004