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Der Mond und seine Kräfte

„In einer wunderschönen Mondnacht ertönte plötzlich ein ohrenbetäubendes Krachen, und der Mond war nicht mehr da! Wie das passieren konnte, ist unbegreiflich. Laut Augenzeugenberichten erschien am Himmel ein gigantischer Golfschläger und schlug den Mond wie einen Ball in den unendlichen Kosmos hinaus. Seitdem gibt es keine Romantik mehr, und die Menschen leben in ständiger Angst, es könne ihre Erde ein ähnliches Schicksal treffen.“

schreibt der in Bombay geborenen Autor Mahesh Motiramani in seinem Buch „Seelenflucht“.

Mond

Sollte uns der Mond auf andere als die beschriebene Weise abhanden kommen, haben wir zum Glück noch Blütenessenzen aus Pflanzen, die uns die Kräfte des Mondes auf die Erde holen und uns wieder Zugang zu all dem verschaffen, was der Mond repräsentiert, und das ist nicht allein Romantik.

Der Mond hinterlässt deutliche Spuren im irdischen Leben. Nicht allein die Gezeiten werden durch ihn beeinflusst, viele Frauen menstruieren im Rhythmus des Mondes, selbst Geburten häufen sich rund um Neu- und Vollmond. Unser Kalender orientiert sich in vielerlei Hinsicht am Mond, nehmen wir den ersten Vollmond im Frühling, der Ostern markiert, oder den zweiten, an dem das buddhistische Wesakfest, der Tag der Erleuchtung Buddhas, gefeiert wird. Der islamische wie der jüdische Kalender richtet sich ganz nach dem Mondrhythmus. wobei das Erscheinen des Neumondes den ersten Tag des Monats bestimmt.

Schliesslich beeinflusst der Mond unser Seelenleben. Viele leiden am Vollmond an Schlaflosigkeit. Als Nachtwache in einem Behindertenheim wurde ich selbst regelmässig Zeuge, wie sich das Verhalten der von mir betreuten Menschen zum Vollmond hin veränderte, viele wurden unruhig, einige gar aggressiv.

Doch wenn der Mond uns sowieso schon beeinflusst, warum sollten wir nicht lernen, mit seinen Kräften sinnvoll umzugehen, statt uns allein von ihnen den Schlaf rauben zu lassen. Schliesslich geht es um Energie, und die kann zum Nutzen wie zum Schaden dienen, je nachdem wer sie in welchem Sinne gebraucht.

Was für eine Energie ist das aber nun konkret, und welche Blütenessenz hilft uns, sie zu nutzen?

Es sind zwei, die so eng miteinander verwandt sind, dass sie im Lateinischen denselben Familiennamen tragen: Artemisia.

Artemis ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Jagd, des Mondes, Waldes und die Hüterin der Frauen und Kinder. Sie zählt zu den zwölf großen olympischen Göttern und ist damit eine der wichtigsten Gottheiten.

Artemis

Zu ihr gehören der Pfeil und der silberne Bogen, der die Mondsichel symbolisiert und ihr von den Zyklopen geschenkt wurde. Ihr zugeordnet sind das Wermutkraut und die Zypresse.
An Tieren sind Katzen, Skorpione, Hirsche und Bären mit ihr assoziiert.
Das klassische Bild der Artemis entspricht dem einer jungfräulichen Jägerin, die allein oder von jungfräulichen Nymphen begleitet durch die Wälder streift.

Artemis jagt in den Neumondnächten, während sie in der anderen Zeit den Mondwagen über den Himmel lenkt. In der Ilias wird sie „Herrin der Tiere“ genannt, deren Junge unter ihrem Schutz stehen. Begleiter sind neben anderen Jungfrauen Hunde, die traditionellerweise Wächter des Tores zur Unterwelt sind. Gelegentlich wird Artemis mit der Hexengöttin Hekate gleichgesetzt, weshalb man sie auch als Göttin der Unterwelt ansieht.

Artemis gilt als grausam und streng. Sie steht mit den Männern auf dem Kriegsfuß, da sie sie für die Geburtswehen der Frauen verantwortlich macht. Sie beschützt die Gebärenden, verfügt aber auch über zerstörerisches Potenzial, das durch den abnehmenden Mond symbolisiert wird. Als Jägerin und Kriegerin ist sie auch Kämpferin für Menschenrechte. Sie tritt ein für die Stillen und Schwachen, Unterdrückten und Vergewaltigten.

Artemis ist die ausserehelich Tochter Zeus und Leto, der Tochter der zweier Titanen. Zeus Göttergattin Hera war bekanntermassen sowohl eifer- wie rachsüchtig und tat das ihre, die Geburt zu verhindern. Erst hetzte er Leto einen Drachen auf den Hals, dann nahm sie der Erde den Eid ab, die Geburt an keinem Ort zuzulassen, der von der Sonne beschienen wird, und schliesslich übte sie Druck auf die Göttin der Geburt aus, Leot nicht zur Hilfe zu kommen.

Dass es aber doch zu einer Niederkunft kam, verdankt die Geschichte einer Wendung, die durch die übrigen Götter herbei geführt wurde. Sie nämlich kauften dem Himmel den den Mond ab und liessen Hephaistos ein wunderschönes Halsband daraus schmieden. Damit bestachen sie die Göttin der Geburt, nun doch zu helfen, und so konnte diese auf einer von Poseidon kurzfristig über den Meeresoberspiegel gehobenen Insel stattfinden.

Trotzdem war man sich der Gefahr bewusst, und alles musste so schnell wie möglich über die Bühne gehen, um nicht doch noch von der wütenden Hera gefunden zu werden. Das Erstgeborene der Zwillinge war Artemis. Sie hatte kaum Zeit, sich die Käseschmiere aus dem Gesicht zu wischen, schon musste sie bei der Geburt ihres Zwillingsbruders Apollo helfen, was sie dann konsequenterweise zur Göttin der Hebammen, der Gebärenden und der Kinder machte.

Diese Zwillingen wurden zu Göttin des Mondes und Gott der Sonne.

Diese Geschichte widerspiegelt natürlich das Denken der Menschen im alten Griechenland. Und ihr Götterhimmel spiegelt das Leben auf der Erde, die Götter sind halt nur die Prototypen bestimmter Persönlichkeitstypen oder nennen wir sie Archetypen.

Damit will ich sagen, dass uns diese Geschichte trotz aller Zauberei doch den Schlüssel zum Verständnis der dahinter stehenden Energie gibt.