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Der Mond und seine Kräfte - Artemisessenzen

Nach der Göttin Artemis wurden mehrere Pflanzen benannt, zwei davon interessieren uns hier etwas näher, die zwei natürlich, von denen es Blütenessenzen gibt.

Beginnen wir mit dem ganz gewöhnlichen Artemiskraut: Artemisia vulgaris, auf deutsch Beifuss.

Beifuß - Artemisia vulgaris

Beifuss ist wirklich keine seltene Pflanze, sie wächst an Wegesrändern, Bahndämmen, sogar auf Schuttplätzen, aber auch inmitten von Wiesen. Sie blüht von Juli bis Oktober, also ab demnächst, ihre Blüten sind ganze 2 bis 6mm lang und mit ihrem weißlichen Grün oder grünlichem Weiß keine von den aufsehenerregenden dieser Welt.
Insgesamt erreicht die Pflanze eine beachtliche Größe von bis zu 1,50m. Sie ist im Verhalten sehr flexibel, bevorzugt keine besonderen Böden, sondern kann sich den unterschiedlichsten Bodenverhältnissen gut anpassen.

Beifuss

Im ‚ganz normalen‘ Haushalt, in dem Beifuß vorzufinden ist, wird eher seine Würzqualität denn seine Heilenergie geschätzt. Er erleichtert als Gewürz die Verdauung fetter Speisen, wird auch bei Appetitlosigkeit und Durchfall als Tee angewandt.

Als Naturheilmittel wurde die Wurzel des Beifuß vormals Epileptikern verschrieben, was aber in Vergessenheit geriet, und ich vermute zu Recht. Das Kraut der Pflanze wurde „Jungfernkraut“ oder „Weiberkraut“ genannt, weil es in Teezubereitung bei verschiedenen Frauenleiden wie Menstruationsbeschwerden Linderung verschaffte.
Heiler der zentralasiatischen Steppe verwendeten u.a. Beifuß als Abortivum.

Hippokrates zufolge waren die Amazonen zur Fruchtbarkeitskontrolle imstande, dabei verwandten sie offensichtlich Artemisia, also Beifuß.

Das Kraut wurde früher rituell vor der Mittsommernacht gesammelt und zum Schutz des Hauses über die Eingangstür gehängt. Getrocknetes Kraut nutzte man als Füllung der Kopfkissen, um prophetische Träume zu erlangen.

Beifuss

Zur Essenz des Beifuss
In Stichworten geht es bei dieser Essenz um: Öffnung, Intuition, innere Klarheit

Beifuß Blütenessenz schafft Vertrauen in die ‘dunklen’ Seiten des Lebens, die nicht vom Verstand aus beherrschbar sind, z.B. die physiologischen Vorgänge im Körper, was natürlich für Erstschwangerschaften von grossem Nutzen ist. Frau hat ja schliesslich keine Referenzerfahrungen, auf die sie zurück greifen könnte.

Vor allem aber geht es um das Vertrauen in die eigenen Gefühle, die Intuition, die innere Stimme. Immer dann, wenn wir mit rationaler Analyse nicht weiterkommen und es einfacher wäre, sich dem natürlichen Lebensfluss anzuvertrauen, wir aber innerlich blockiert sind, erleichtert uns Beifuß die Anpassung, das Vertrauen und die Freude am Gleichklang mit allem, was lebt.

Beifuss

Beifuß hilft auf unbekanntem Terrain, sich zu orientieren, so wie sich Mond- und Jagdgöttin Artemis in der Nacht auf ihre Instinkte und ihre Intuition verlassen, Neuland betreten und mit der neugewonnenen Information das Leben bereichern kann. Beifuß hilft beim bewussten Träumen und der Wahrnehmung, die über unsere Sinne hinausgeht.

Kurzum: Beifuss hilft sich zu öffnen: den Menschen, Pflanzen,Tieren, dem eigenen Unbewussten.