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Der Mond und seine Kräfte - Wermut

Die zweite Artemis Blütenessenz ist

Artemisia absinthum: der Wermut

Wermut ist bis 1,20m hoher, silbrig-grau behaarter, winterfester Halbstrauch. Seine Blüten erscheinen in grosser Zahl in Rispen. Die gelben Blütenkörbchen sind bis zu 4mm im Durchmesser. Wermut blüht von Juli bis September

Wermut

In der Volksmedizin wird Wermut sowohl zum Zwecke der Abtreibung wie zur Einleitung der Geburt verwendet.
Wermut-Tee wird bei Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden, Erbrechen und Durchfall verwendet, ist allerdings wegen der genannten Eigenschaften nicht das Richtige für schwangere Frauen. Allerdings wird der Wermut-Tee von Gynäkologen schwangeren Frauen bei einem bestehenden Magengeschwür verordnet.

Wermut

Wermut war bereits zu biblischen Zeiten weit bekannt. Er gehört zu den bittersten aller bekannten Kräutern. In symbolischer oder poetischer Sprache steht der Name oft auch für Bitterkeit und Trauer (Wermutstropfen).
Allerdings stimuliert die Geschmacksrichtung bitter die hinten auf der Zunge befindlichen Geschmacksnerven, die den Parasympathikus genannten Anteil des vegetitiven Nervensystems anregen, der wiederum für Ruhe und Entspannung sorgt - im Gegensatz zu seinem Yin-Yang-mässigen Gegenspieler Sympathikus, der uns aktiv sein lässt.

Zu seiner Essenz:
Schlüsselwort für Wermut Blütenessenz ist Authentizität

Wermut ist die Blütenessenz, die einem die Augen öffnet: für sich selbst und seine Außenwirkung. Oft begreifen wir nicht, weshalb wir auf Ablehnung stoßen. Wir verhalten uns auf eine Art und Weise, die bei anderen Ablehnung und Misstrauen hervor ruft. Wie wir wirken möchten und wie wir tatsächlich auf andere wirken, sind zwei Paar Schuh. Oft kommt gut Gemeintes beim Angesprochenen ungut an.

Es liegt an uns. Wir spielen anderen etwas vor. Sicher, das tut jeder und auch über längere Zeiträume. Wir wollen uns nicht anmerken lassen, dass wir Angst haben. Wir möchten nicht, dass unser Chef erkennt, was wir wirklich von ihm halten. Wir befürchten Nachteile, wenn wir so sind, wie wir nunmal sind. Also schauspielern wir.
Und daran haben wir uns so gewöhnt, dass wir es manchmal gar nicht bemerken, wenn die Maske kneift. Wenn unser Lächeln als Zähnefletschen ausgelegt wird. Wenn unsere Freundlichkeit irgendwie hinterhältig wirkt.

Wermut

Dahinter steckt unser Mangel an Selbstannahme. Wir glauben, so wie wir sind, nicht gut genug zu sein, deshalb täuschen wir jemanden besseres vor - oder jemanden, von dem wir glauben, dass er besser sei als wir selbst.
Mehr Selbstakzeptanz kann dazu führen, offener, ehrlicher und authentischer auftreten zu können. Und entspannter. Immerhin erfordert es ungeheure Selbstbeherrschung und Anstrengung, selbst Lügen noch möglichst echt wirken zu lassen. Kein Wunder, wenn wir uns gestresst fühlen. Versuchen wir dagegen Überzeugungen und Auftreten aus ein und derselben Quelle zu speisen, wirken wir einfach echter. Sind glaubwürdiger, überzeugender und werden leichter akzeptiert. Den Mut, die Maske abzunehmen, uns selbst furchtlos ins Gesucht zu sehen, ‚ja‘ zu uns selbst sagen zu können, den kann uns Wermutessenz vermitteln. Diese Blütenessenz zeigt uns unser wahres Gesicht, hilft es zu akzeptieren und dazu zu stehen und bringt uns in Übereinstimmung mit unserem wahren Selbst.

Auf den Punkt gebracht: Wermut hilft den inneren Zwang zur Verstellung abzuwerfen. Er verhilft uns zu Ehrlichkeit uns selbst und anderen gegenüber, und lässt uns unsere Masken ablegen. Er bringt Echtheit, Aufrichtigkeit und Authentizität

Wermut

Zhuangzi erzählt einmal die Geschichte eines Traumes. Er hat nichts mit Artemis und ihren Essenzen zu tun, aber halt mit Träumen, zu denen die heute im Zentrum stehenden Blütenessenzen Beifuss und Wermut uns Zugang verschaffen können:

Schmetterlingstraum
Einst träumte Dschuang Dschou, dass er ein Schmetterling sei, ein flatternder Schmetterling, der sich wohl und glücklich fühlte und nichts wusste von Dschuang Dschou. Plötzlich wachte er auf: da war er wieder wirklich und wahrhaftig Dschuang Dschou. Nun weiss ich nicht, ob Dschuang Dschou geträumt hat, dass er ein Schmetterling sei, oder ob der Schmetterling geträumt hat, dass er Dschuang Dschou sei, obwohl dochzwischen Dschuang Dschou und dem Schmetterling sicher ein Unterschied ist. So ist es mit der Wandlung der Dinge.