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Archetypische Blütenessenzen - Die Idee hinter den Blüten

Was mir immer wieder auffiel, war die überbordende Anzahl neuer Blüten- und inzwischen auch vieler anderer Essenzen, die im Laufe der Zeit nahezu unüberschaubar wurde und weltweit die Gesamtzahl von 20.000 verschiedenen Essenzen überschritten haben dürfte. Natürlich ist die Versuchung groß, immer wieder loszuziehen, neue Blüten zu suchen und deren Energie in kleine Fläschchen abzufüllen. Aber ist es auch sinnvoll?


Daher mein Bemühen, ein Konzept zu entwickeln, das überschaubar bleibt.

Nun haben wir zunächst einmal die Bachblüten, die bereits ein weites (wenngleich meiner Meinung nach nicht das ganze) Spektrum des menschlichen Gefühlslebens abdecken. Wir verfügen über Blüten für verängstigte genau wie für wütende und einsame Menschen, und das ganze Bachsystem wirkt zuverlässig und gut.

Wie wir wissen, lösen dieselben Ursachen bei verschiedenen Menschen ganz unterschiedliche emotionale Reaktionen aus. Auf Bedrohung reagiert einer ängstlich und flieht, während der andere wütend wird und zuschlägt. Wie sich unsere Reaktionen äußern, bestimmen die Gefühle. Deren Spektrum ist jedoch weit, reicht vom Hasenfuß bis zum Haudrauf und dazwischen finden wir noch Heulsuse und Jammerlappen, Nörgelpeter und Strahlemann und viele weitere, und die Frage stellt sich: wer bestimmt eigentlich, welches Gefühl ausgerechnet zu meiner typischen Reaktionsweise wird.

Jakobsleiter
Jakobsleiter - archetypische Blüte des Aufstiegs, des Zugang zu höheren Reichen

Hier verlassen wir das Gebiet der Gefühle und betreten das der Seele.

Meiner Ansicht nach arbeitet die Natur sehr ökonomisch. Sie recycelt, was das Zeug hält, und verbraucht so wenig wie möglich Ressourcen, Energien und Ideen. Betrachten wir die menschliche Anatomie und Physiologie, finden wir kein Körperteil und Organ, das nur eine einzige Sache erledigt. Wenn wir schon eine Niere haben, warum soll sie dann nicht noch anderes tun als Urin filtern? Ebenso gut kann sie ‚ganz nebenbei‘ auch blutbildungsförderndes Hormon produzieren. Oder nehmen wir Adrenalin, bekannt als Blutdruck steigerndes Hormon. An anderer Stelle wirkt es als Neurotransmitter, also als der Kommunikation zwischen Nervenzellen dienender Stoff. Die Natur schenkt sich die Mühe, für jede Aufgabe gleich etwas ganz Neues zu erfinden, wenn das, was bereits da ist, denselben Zweck erfüllen kann.

Und dies tut sie offenbar nicht nur auf körperlicher Ebene, sondern prinzipiell auch auf seelischer.  Zumindest was die Grundideen betrifft. Zum Beispiel dient es dem gesunden Wachstum eines Kindes wenig, wenn man es in Watte packt und vor jeder Unbill des Lebens zu schützen versucht - auf körperlicher wie auf seelischer Ebene. Unser Immunsystem startet mit der Geburt bei Null. Der neue Mensch muss im Laufe der Zeit immer wieder Kontakt mit allen möglichen Keimen bekommen, sie kennenlernen, analysieren, sich drauf einstellen und schließlich lernen, die passende Immunantwort parat zu haben. Den Bau geeigneter Antikörper beispielsweise.

Das Gleiche geschieht auf psychischer Ebene. Vermeiden wir jeden Streit, verpassen wir die Chance, uns durchsetzen zu lernen, nachzugeben oder Kompromisse zu schließen.

Der Weg des geringsten Widerstandes mag angenehm und verlockend erscheinen, er sorgt aber auch dafür, dass unser Wachstum verkümmert. Begegnen wir nie einem krankmachenden Etwas, bleibt das Immunsystem untrainiert und bricht zusammen, sobald es doch einmal dazu kommt. Das können wir eins zu eins in die Sprache der Seele übersetzen. Sicher mögen wir es nicht, unser Kind in eine Prügelei verwickelt zu sehen, und doch trainiert es damit auch sein seelisches Immunsystem, nicht allein seine Muskelkraft. Problematisch wird es, wenn prügeln die einzige Art und Weise der Auseinandersetzung bleibt, die unser Nachwuchs beherrscht.

Man könnte also Parallelen zwischen Körper und Seele ziehen.

Wie man auf eine Provokation - egal ob durch »Killermikroben« oder mobbende Kollegen - reagiert, würde somit vom Lernerfolg früherer Lektionen abhängen. Ist man nicht imstande, die Gefährlichkeit eines Angriffs richtig einzuschätzen, kann es sein, dass man überreagiert. Und den Kollegen, der eine wenig gelungene scherzhafte Bemerkung macht, gleich totschlägt. Oder den Haselnusspollen oder das Erdnussbutterbrot.

Die Lektionen, die wir auf Seelenebene erhalten, sind die Archetypen. Das Erste, was wir kennenlernen im Leben, ist unsere Mutter. Alles, was sie tut, bildet den inneren Prototyp dessen, was den Archetyp einer Mutter ausmacht. Sie gibt uns die Sicherheit und das Vertrauen in die Welt. Instinktiv versuchen Menschen, die sich um Babys kümmern, deren Mutter aus welchem Grunde auch immer nicht da ist, diese fehlende Qualität zu ersetzen. Sie tun es nicht nur, indem sie füttern, sondern sie sorgen für Körperkontakt, halten und wiegen das Kind, sprechen mit ihm, summen oder singen und tragen so einen Baustein einer gesunden Seele des Kindes bei.

Oder eben nicht. Dann fehlt das Wissen um den inneren Archetyp der Mutter, die Gewissheit, geborgen und geliebt zu sein, egal wie man aussieht oder sich verhält - statt Sicherheit wächst dann in einem Zweifel. Was dies für den Rest des Lebens bedeuten kann, mag sich jeder selbst ausrechnen.
Den inneren Wert des männlichen Archetypus können wir bei Menschen deutlich erkennen, die ihn nicht gut entwickelt haben. Ihnen fehlt das männliche Vorbild. Vaterlose Jungen suchen sich oft selbst einen Ersatz, indem sie versuchen, sich Freunden anzuschließen, deren Väter allerlei »männliche« Aktivitäten mit ihren Sprösslingen unternehmen, Hütten bauen, Fußball spielen, angeln gehen etc.

Um es abzukürzen - verweisen möchte ich hier an den downloadbaren Artikel zu den archetypischen Blütenessenzen auf www.essenzen.net - bildet die Familie das erste Lernumfeld und damit auch die archetypische Basis für jeden von uns. Das weibliche Prinzip begegnet uns in Mutter und Frau, aber auch in Großmutter und Schwester, das männliche in Vater und Mann genau wie in Großvater und Bruder.

Set 1 der archetypischen Blütenessenzen umfasst alle wesentlichen Archetypen der Familie, wozu auch das innere Kind gehört. Diese 12 Essenzen bilden ein geschlossenes System und ermöglichen selbstständiges Arbeiten und zwar unabhängig vom Emotionalzustand. Diesen können wir optimal mit den Bachblüten unterstützen, seine Ursachen dagegen mit den archetypischen Blüten.

Um ein Beispiel zu geben: Stellen wir uns einen Mann vor, dessen männlicher Archetyp noch entwicklungsbedürftig ist, und stellen wir ihn vor eine Herausforderung, der er sich nicht gewachsen fühlt. Das emotionale Resultat können Schüchternheit und Ängstlichkeit sein, in diesem Falle würden wir ihm die Bachblüte Mimulus verabreichen. Es kann aber ebenso gut sein, dass er überkompensiert und sich so verhält, wie er glaubt, dass ein »richtiger Mann« das tun würde. Dann könnte er sich tyrannisch aufführen und bekäme dafür die Bachblüte Vine.

Aber ganz gleich, wie er sich emotional zeigt, die Basis bliebe ein schwacher Archetyp. Am wirkungsvollsten ist dann eine Kombination der Blüte für den Archetyp Mann, nämlich Sonnenblume, gepaart mit einer, die die Gefühle wieder ins Gleichgewicht bringt, in unserem Falle also Mimulus oder Vine. Man arbeitet damit auf zwei Ebenen zugleich und erzielt die gewünschte Wirkung schneller und dauerhafter.

Hier eine Übersicht über die 12 Archetypen der Familie:

  • Granatapfel: Das weibliche Prinzip
    Zeugnisse des frühen Christentums wie des Islam definieren den Granatapfel als Frucht Evas. In der griechischen Mythologie war der Granatapfel sowohl Symbolpflanze Aphrodites, der Göttin der Liebe und der Schönheit, wie Persephones, der Göttin der Unterwelt. Granatapfelessenz fördert das weibliche Selbstwertgefühl bzw. die weiblichen Persönlichkeitsanteile. Sie dient allen Frauen, die sich nicht allzu wohl in ihrer Haut fühlen.
  • Sonnenblume: Das männliche Prinzip
    Ein starker Sonnenbezug drückt sich nicht nur im Namen aus, sondern auch in der Fähigkeit der jungen Pflanze, ihren Blütenkopf dem Lauf der Sonne am Himmel folgen zu lassen. Granatapfel ist die Erdenessenz, Sonnenblume die Sonnenessenz. Sie fördert das männliche Selbstwertgefühl, stärkt das Rückgrat, bringt Stand- und Wahrhaftigkeit und fördert die männliche Fruchtbarkeit.
  • Birne: Das mütterliche Prinzip
    Die Mutter hat Macht, sie kann Leben schenken. Birnenblütenessenz stärkt das mütterliche Selbstbewusstsein, wird also z.B. schwangeren Frauen gegeben, die an ihren diesbezüglichen Fähigkeiten zweifeln. Wenn der Mutterarchetyp in einem nicht im Gleichgewicht ist, leidet man an Selbstzweifeln oder kann sich nicht aus der Macht der eigenen übermächtigen Mutter befreien. Mutterschaft bedeutet nicht nur Macht und Sorge für die Kinder, sie beinhaltet auch die Fähigkeit, eines Tages die Kinder loslassen zu können.
  • Birke: Die Großmutter
    Die Großmutter verkörpert eine Frau, die die Kämpfe des Lebens bereits erfolgreich bestanden hat, die ihre Kinder großgezogen hat und nun mit einer gewissen Distanz den anderen zuschauen kann. Die weise alte Frau. Sie muss sich nicht mehr aufregen, sie kann humorvoll und großzügig über den Dingen stehen. Die Birke ist der Baum, der dies Prinzip in der Pflanzenwelt repräsentiert. Wie die Großmutter die Frau ist, an die sich die Enkel wenden, wenn sie etwas ausgefressen haben, damit sie ein gutes Wort für sie bei der Mutter einlegt, bringt die Birkenblüte Trost und Gelassenheit, Weisheit, Selbstsicherheit, Humor und das Gefühl, zu Hause zu sein.
  • Fichte: Der Großvater
    Der Großvater ist ein Mann, der seine Männlichkeit nicht mehr beweisen muss. Er ist reif, geläutert, hat viele Erfahrungen gesammelt und weiß, diese einzuordnen. Er muss nicht mehr kämpfen. Wo ein Vater aufgrund seiner Emotionen zur Strenge neigen mag, kann der Großvater nachsichtig sein, freundlich, liebevoll, gütig und humorvoll. Wer Rat und Hilfe braucht, kann sich an den weisen alten Mann wenden, bzw. Großvater. Die Fichte als Großvater-Essenz bringt Abgeklärtheit, Gelassenheit, Weisheit und innere Ruhe und Selbstbewusstsein.
  • Beifuß: Die innere Schwester
    Die Pflanze ist mit der griechischen Göttin Artemis assoziiert, die eine junge, selbstbewusste und unabhängige Frau repräsentiert, die ihren Lebensweg allein geht. Von Zeit zu Zeit hat sie Geliebte, tiefe Bindungen jedoch geht sie nicht ein. Artemis als (ältere) Schwester zu haben, heißt, eine Vertraute zu besitzen, die viel von der Kraft erwachsener Frauen hat, dennoch als annähernd Gleichaltrige der eigenen Erfahrungswelt näher steht als beispielsweise die Mutter. Was man die Mutter nicht zu fragen wagt, darauf findet man Antworten bei der großen Schwester. Beifuß hilft einem, in Einklang mit den eigenen inneren Rhythmen, der Natur, der Nacht und dem Mond und den Träumen zu kommen.
  • Johanniskraut: Der innere Bruder
    Apollo, Artemis‘ Zwillingsbruder war charmant, gewitzt, beliebt, immer auf die positive, die Sonnenseite des Lebens ausgerichtet. Dies repräsentiert eine Qualität, die jüngeren Brüdern und sensiblen Gemütern in ihrer Entwicklung weiterhelfen kann. Wer nämlich immer zu tief schürft und grübelt und sich ängstigt, dem fehlt die oberflächliche Fröhlichkeit der Johanniskrautessenz. Der ältere Bruder hat bereits einige Herausforderungen bestanden, hat sich ein paar Privilegien erkämpft, die dem jüngeren zugutekommen. Er ist der Vertraute, den der jüngere zu seiner Unterstützung rufen kann („Sonst hol ich meinen großen Bruder!“), der ihm aber auch als Ratgeber dient, wenn es z.B. um die ersten Erfahrungen mit Mädchen geht. Johanniskrautessenz stärkt die Qualität des großen Bruders, man findet den Halt, den man von ihm erwartet, durch sie in sich selbst, man öffnet sich der Kraft der Sonne.
  • Bougainvillea: Das Kind - Der Träumer
    Bougainvillea ist eine Blüte der Magie, die sich beim Betrachten bewegt und verwandelt wie Flammen und Wolken. Ein normales phantasiebegabtes Kind erkennt darin Gesichter, Menschen und Tiere und kann sich ganz in das vertiefen, was die Blüten erzählen. Die Essenz vermittelt etwas von dieser Fähigkeit, sich verzaubern zu lassen, zu staunen, sich zu wundern und überall Magie zu entdecken, selbst im profanen Alltag. Eine Blüte für diejenigen, die das Staunen verlernt haben, die wissen, dass Wolken nichts als von physikalischen Kräften bewegte Verdichtungen kondensierten Wassers sind und sich langweilen, weil das Wunderbare aus ihrem Leben verschwunden ist.
  • Echtes Springkraut: Das Kind - Die Unschuld
    Ein Kind, das geboren wird, hat das unbedingte Recht darauf, willkommen und erwünscht zu sein und geliebt zu werden, ohne eine Gegenleistung dafür erbringen zu müssen, ohne etwas leisten zu müssen. Es reicht aus, einfach zu existieren, um alle Zuneigung, Sorge, Pflege, Nahrung und Liebe zu verdienen. Das gibt dem Kind Sicherheit und Selbstbewusstsein, es lernt seinen eigenen Wert kennen. Wem diese Erfahrung des Geliebtwerdens um seiner selbst willen in der frühesten Kindheit versagt blieb, wird womöglich später misstrauisch und unzugänglich, kann keine Nähe zulassen und ertragen und wird aus Angst vor Verletzung die abwehren, die es gut meinen. Beziehungs- und Bindungsfähigkeit bleiben unterentwickelt, man glaubt, keine Liebe verdient zu haben, sondern diese verdienen zu müssen. Echtes Springkraut besitzt die Qualität des Urvertrauens, des Loslassenkönnens, sich anderen anvertrauen Könnens.
  • Kirsche: Das Kind - Der Spaßvogel
    Die Energie der Kirsche ist die eines ausgelassenen fröhlichen Kindes, das vor Freude nicht still sitzen kann, sondern sie mit jeder Faser seines Körpers ausdrücken muss. Sie ist die eines frisch Verliebten, dessen Herz vor Aufregung heftig pocht, der an nichts anderes denken kann, den zuweilen Anfälle von Albernheit überkommen und der vor Glück die ganze Welt umarmen könnte. Vielleicht streben Erwachsene das Verliebtsein auch deswegen an, weil es so viele Dinge so einfach macht, weil man einen kindähnlichen sorgenfreien Zustand erlebt. Die Kirsche bringt das lang vergessene Prickeln ins Leben zurück, wenn der Alltag grau und gram geworden ist, die Beziehung fad und flau, die Arbeit lästig und langweilig, wenn man dessen wirklich überdrüssig geworden ist und etwas daran ändern will.
  • Schmalblättriges Weidenröschen: Heiler der inneren Frau
    Das Weidenröschen heilt, was man nicht sehen kann, weil es unter der Oberfläche verborgen liegt. Manchmal kann man sich nicht einmal daran erinnern. Seine Essenz wird immer dann gegeben, wenn die inneren weiblichen Persönlichkeitsanteile und das Selbstwertgefühl traumatisiert wurden. In der Natur folgt auf die Einwanderung der Pionierpflanze Weidenröschen in verbrannte Erde in der darauf folgenden Vegetationsperiode die Birke, eine weitere Yin-Pflanze. Deren Essenz bietet sich in der Behandlung traumatisierter Frauen in Kombination und/oder im Anschluss an das Weidenröschen an. So kann Heilung im innersten Kern der Person stattfinden. Selbstachtung und Selbstbewusstsein werden wiederhergestellt.
  • Breitblättriges Knabenkraut: Heiler des inneren Mannes
    Signifikant sind die großen runden braunen Flecken der Blätter, die an Narben ausgedrückter Zigaretten erinnern. Diese Pflanze sieht aus, als sei sie gefoltert worden. „Orchis“, der Teil des botanischen Namens, der die Pflanzenfamilie bezeichnet, bedeutet Hoden und spielt auf die Form der Wurzeln an. Ihre Essenz heilt die Verletzungen des inneren Mannes bzw. der männlichen Persönlichkeitsanteile, gleichgültig, ob es sich um einen Mann, einen kleinen Jungen oder auch eine Frau handelt. Traumatisierte Jungen bleiben oft klein und schwach, was hier in Bezug auf Selbstvertrauen, nicht Körpergröße  gemeint ist, sofern sie nicht ins andere Extrem fallen und besonders aggressiv werden. Oft sind es diejenigen, die auf dem Schulhof bevorzugt von größeren verhauen werden. Sie fühlen sich so wertlos, dass ihnen beispielsweise die Idee, jemals eine Freundin zu haben, geradezu absurd vorkommt. Welches Mädchen würde wohl gerne einen Freund haben, der sich selbst nicht leiden kann und nicht in der Lage ist, sich seiner Haut zu wehren. Schwäche macht unattraktiv. Als richtige Männer kommen solche Jungen nicht in Frage. Schlimmer noch: sie sind überzeugt davon, es nicht besser verdient zu haben, Versager, die sie sind. Sie wissen einfach nicht, wie das ist und sich anfühlt, ein Mann zu sein.


So unterschiedlich sich unterentwickelte Archetypen auf emotionaler Ebene auch äußern und von daher die verschiedensten Bachblüten benötigen, um gefühlsmäßig ins Gleichgewicht zurückkehren zu können, wahre Stabilität erwächst von innen heraus. So ergänzen sich beide Blütensysteme und helfen uns, eins mit uns selbst zu werden.